FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
sv98.de hat die Stimmen zum 0:0 in Wiesbaden zusammengefasst.
Dimitrios Grammozis:
„Wir wussten im Vorfeld, dass es ein Spiel mit großem Derbycharakter werden würde. Das hat sich heute auch bewahrheitet. Trotz Regen und seifigem Platz hat man beiden Mannschaften angemerkt, dass sie alles reinwerfen wollten. Das Spiel war viel von Abspielfehlern geprägt und wir waren immer wieder über Weitschüsse gefährlich, doch der gegnerische Torhüter hat gut gehalten. Wir wussten, dass Wehen bei Kontern und hohen Bällen gefährlich ist und wir hatten da beim Lattenkopfball auch ein wenig Glück. Trotzdem haben wir gut gespielt, doch der letzte Pass war heute nicht so da, wie wir uns das vorgestellt hatten. Das wollten wir in der zweiten Halbzeit verbessern, doch Wehen hatte dann mehr vom Spiel und wir haben nicht richtig für Entlastung sorgen können. Nach der roten Karte wurde es dann natürlich schwer. Kompliment an die Mannschaft, die für den Punktgewinn gefightet hat. Ich denke insgesamt war es ein gerechtes Unentscheiden.“
Rüdiger Rehm:
„Ich denke, Dimi hat das Spiel schon sehr gut analysiert. Trotz der Bedinungen haben beide Mannschaften einen guten Ball gespielt. Es gab Chancen auf beiden Seiten. Darmstadt wurde vorallem über Distanzschüsse gefährlich, das ist bei diesem Wetter natürlich immer gefährlich. Wir hatten mehr Situationen in der Box, da hatten wir auch etwas Pech beim Kopfball von Schäffler, aber das war auch eine überragende Tat von Schuhen. Insgesamt hatten beide Torhüter einen guten Tag und daher sind heute keine Tore gefallen. Ich denke, trotzdem war es kein langweiliges Spiel: Es ging hin und her und war insgesamt ziemlich ausgeglichen. Wir sind mit dem Ergebnis nicht zufrieden, mit der Leistung hingegen schon. Mit dem Punkt müssen wir heute leben.“
Die Pressekonferenz gibt es hier im Video.
Marcel Heller:
„Wir wussten, dass uns heute ein intensives Kampfspiel mit nicht allzu vielen Torchancen erwarten würde. Leider hat Lindner einige Dinger aus der Ecke gefischt, da hätten wir auch in Führung gehen können. Wehen hat nach der Pause dann auch versucht, unsere Abschlüsse früher zu verhindern, da haben sie es uns schwer gemacht. Nach der Roten Karte wollten wir dann zumindest den Punkt mitnehmen, der aufgrund der Unterzahl für uns dann auch in Ordnung ist. Sowohl der Elfmeter als auch der Platzverweis sind für mich 50-50-Situationen, da hatten wir ein wenig Pech, dass der Schiedsrichter in beiden Szenen zu unseren Ungunsten entschieden hat. Natürlich möchte man in jedem Spiel die drei Punkte, aber das funktioniert nun mal nicht immer. Unser Minimalziel war der Punkt, um den Gegner tabellarisch auch auf Distanz zu halten, das haben wir erreicht. Jetzt warten noch zwei Heimspiele, obwohl sich auch das Spiel heute schon so angefühlt hat. Unsere Fans haben für eine tolle Atmosphäre gesorgt, sie haben uns extrem unterstützt und es verdient ein Riesenkompliment, dass sie sich so zahlreich heute auf den Weg gemacht haben.“
Marcel Schuhen:
„In der ersten Halbzeit waren wir definitiv überlegen. Und da kann ich auch zu meinem Kollegen sagen, dass er in der ersten Halbzeit ganz gut gehalten hat. Aufgrund der zweiten Halbzeit ist das 0:0 dann okay. Mit der Roten Karte ändert sich das Spiel so ein bisschen. Wir nehmen den Punkt dann mit. Aber ich glaube, was jeder sehen konnte – und das ist das wichtige – ist, dass wir hier nicht auf 0:0 spielen wollten. Sondern wir wollten gewinnen. Und ich glaube, das hat jeder gesehen, der das Spiel geschaut hat. Wir wollten auch in Unterzahl noch Sachen spielerisch lösen, was ja auch teilweise sehr gut funktioniert hat. Wir haben zwar auswärts gespielt und nicht zuhause, aber haben druckvoll gespielt. Die Fans waren überragend. Vielleicht haben wir deswegen heute auch auswärts zu null gespielt, weil es einfach richtig Bock gemacht hat mit den Berichten vorher, mit der Schifffahrt und so weiter. Das ist einfach überragend und das macht uns Spieler und den Verein stolz.“