FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Lange sah es so aus, als würden die Lilien den dritten Dreier in Folge feiern. Doch ein spätes Gegentor verhinderte den Heimsieg des SV Darmstadt 98 im ausverkauften Merck-Stadion am Böllenfalltor. Die Lilien, sie gingen im ersten Durchgang verdient in Führung. Und auch nach der Pause hatten die Darmstädter in einer umkämpften Partie das Spielgeschehen im Griff, weil sie gerade defensiv kaum etwas anbrennen ließen. Jedoch reichte den formstarken Gästen eine Großchance, um den Ausgleich zu erzielen. sv98.de fasst die Stimmen zum Spiel zusammen.
Alois Schwartz:
„In der ersten Halbzeit waren wir die ersten 30 Minuten nicht im Spiel. Der Gegner war uns in allem überlegen – gerade in puncto Zweikampfverhalten. Darmstadt konnte immer wieder in die Tiefe spielen und hatte direkt am Anfang einen Lattenschuss. Insgesamt war das zu wenig von uns. Zudem bekommen wir auswärts ein Kontertor und hatten vorne nicht die nötige Entscheidungsfreudigkeit im Abschluss. So haben wir fast immer die falsche Entscheidung getroffen. Mit dem 0:1 zur Pause waren wir ordentlich bedient. Nach der Pause ist das Spiel so dahingeplätschert. Nach unserem Doppelwechsel und den Umstellungen haben wir den Kampf besser angenommen. Dass wir hier noch zurückgekommen sind, zeigt die Mentalität meiner Mannschaft. Es freut mich, dass wir hier einen Punkt mitnehmen.“
Torsten Lieberknecht:
„Wir haben heute gegen die zweitbeste Mannschaft der Rückrunde gespielt und sind sehr respektvoll mit der Situation des Gegners umgegangen. Das Zweikampfverhalten ist prägend gegen Teams wie Sandhausen, da mussten wir heute dagegenhalten. Und das haben wir getan. Gerade in den ersten 30 Minuten haben wir sehr viel investiert und hatten eine Vielzahl an Chancen – inklusive Latten- und Pfostentreffer. In der zweiten Hälfte haben wir viele Bälle zu schnell in die Spitze gespielt. Erst als wir angefangen haben, wieder von Mann zu Mann zu passen, sind wir zum Abschluss gekommen. Wenn du aber kein zweites Tor nachlegst, reicht dem Gegner eben eine gute Stafette zum Ausgleich. Wir waren nur einmal unachtsam, haben sonst nur wenig zugelassen. Trotzdem hat meine Mannschaft danach nicht aufgesteckt und weiter nach vorne gespielt. So hatten wir noch die Riesenchance durch Mathias Honsak, den Siegtreffer zu erzielen. Insgesamt haben wir uns heute aber erneut stabil gezeigt.“
Fabian Holland:
„Das späte Gegentor tut natürlich weh. Wir wussten schon in der Halbzeit, dass wir defintiv noch ein Tor nachlegen müssen, weil sonst hinten immer einer reinfallen kann. Es ärgert uns, dass wir den zweiten Treffer verpasst haben. Aber wenn das nicht klappt, musst du zumindest das 1:0 nach Hause bringen. Das ist uns nicht gelungen. Trotzdem brauchen wir nicht den Kopf in den Sand stecken. Wir haben 1:1 gespielt und einen Punkt mehr auf dem Konto. Daher ist alles in Ordnung. Die Situation und die Topspiele wie nächste Woche in Bremen haben wir uns hart erarbeitet. Da hat jeder Bock drauf.“
Aaron Seydel:
„Zufrieden sind wir nicht, weil es unser Anspruch war, heute drei Punkte zu holen. Leider ist das nicht gelungen. Wir haben es verpasst, den zweiten Treffer nachzulegen. Und dann kann immer einer reinrutschen, speziell bei einer 1:0-Führung schnuppert der Gegner ja immer an etwas Zählbarem. Es ist bitter, dass das Tor durch die einzige richtige Chance Sandhausens fällt. Sandhausen macht es defensiv und gegen den Ball gut, ohne selbst großartige Initiative zu ergreifen. Das ist nicht angenehm zu bespielen, trotzdem müssen wir eigentlich schon mit einem 2:0 in die Pause gehen. Trotzdem haben wir einen Punkt geholt und es geht weiter. Es wartet ein geiles Topspiel in Bremen.“