FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
sv98.de hat die Stimmen zum 1:0 der Lilien in Magdeburg zusammengefasst.
Dirk Schuster
Ich denke, wir haben ein sehr intensives Spiel gesehen, in dem sich beide Mannschaften auf Augenhöhe nichts geschenkt haben. Wir sind besser in die Partie gekommen – wussten, dass Magdeburg von Anfang an Druck machen will und wollten das entsprechende Gegenmittel setzen. Das ist uns auch sehr gut gelungen und durch den Elfmeter gehen wir in Führung. Nach 15 Minuten haben wir etwas den Faden verloren, haben Chancen zugelassen und diese teilweise auch selbst mit eingeleitet. Nach der Pause haben wir bis auf die letzten zehn Minuten das Spiel im Griff gehabt und bis auf eine Großchance nicht viel zugelassen. Aber trotzdem haben wir auch selbst auf der spielerischen Ebene gute Ansätze gezeigt, die Aktionen aber leider nicht sauber zu Ende gespielt. So mussten wir bis zum Ende zittern, sind aber froh eine Runde weiter zu sein. Ich denke, der Sieg war auch nicht unverdient.
Jens Härtel
Wir sind denkbar schlecht ins Spiel gekommen, obwohl wir wussten, dass Darmstadt auf zweiten Ball geht. Darmstadt geht früh in Führung, aber danach haben wir es gut gelöst, viel Druck gemacht und klare Chancen rausgespielt. Da müssen wir das Tor machen, dann wird es ein anderes spiel. Nach der Halbzeit hatte sich Darmstadt geschüttelt, hat das Spiel weiter vor verlagert. Wir haben dann nicht mehr ruhig genug gespielt, hatten zu viele einfache Ballverluste und haben den vorletzten Pass zu schlecht gespielt. Die letzte Viertelstunde haben wir nochmal aufgedreht und hatten nochmal die klare Chance. Insgesamt war es schwierig, Darmstadt stand massiv und wir mussten immer auf Konter aufpassen, damit wir nicht das zweite Tor bekommen.
Marcel Heller
Heute lief es deutlich besser als in der vergangenen Woche. Die frühe Führung tat natürlich gut, dadurch hatten wir speziell nach der Pause größere Räume. Magdeburg war mit das schwerste Los, das wir hätten bekommen können und wir sind sehr zufrieden, dass wir so dagegengehalten haben und weitergekommen sind. Natürlich konnten wir nicht alles verteidigen, aber speziell aufgrund der zweiten Hälfte haben wir verdient gewonnen.
Tobias Kempe
Ich habe zunächst den Pfiff bei der Lautstärke überhaupt nicht gehört, aber dann habe ich mich auf den Schuss konzentriert und zum Glück auch getroffen. Es war brutal laut, es war eine überragende Stimmung. Aber wir konnten damit gut umgehen. Wir sind mit dem Elfmeter optimal gestartet, danach hatte aber Magdeburg das Spiel ein wenig in der Hand. Die zweite Halbzeit war dann wirklich gut von uns, einzig unsere Möglichkeiten hätten wir ein wenig besser ausspielen können. Da hätten wir den Deckel drauf machen können, so mussten wir mit allen Mann bis zum Ende verteidigen. Heute haben wir wieder gezeigt, was uns ausmacht. Wir sind froh, dass wir gewonnen haben und wollen in diesem schönen Wettbewerb gerne noch weiter kommen.
Marcel Franke
Das frühe Tor hat uns natürlich in die Karten gespielt, die Anfangsviertelstunde war auch völlig in Ordnung. Danach haben wir uns ein wenig hinten reindrücken lassen, da hat es Magdeburg aber auch wirklich gut gespielt. Wir haben da bei ein paar Chancen mitgeholfen, glücklicherweise ist kein Tor gefallen. In der zweiten Halbzeit haben wir es dann sehr gut gemacht, müssen aber den Deckel drauf machen. Trotzdem sind wir weiter und haben 1:0 gewonnen, damit können wir zufrieden sein. Die Stimmung war extrem, da war es teilweise schwer, dem Nebenmann Kommandos zu geben. Aber wer hat keine Lust, bei so einer Atmosphäre Fußball zu spielen?
Marvin Mehlem
Wir wussten dass es hier im Hexenkessel nicht einfach wird. Aber wir haben viel gefightet und sind froh, dass wir weiter sind. Wir kamen gut ins Spiel, haben den Gegner durch spielerische Fehler dann aber kommen lassen. In der zweiten Halbzeit haben wir diese dann abgestellt, gut nach vorne gespielt und super verteidigt. Ich glaube, bis auf eine Chance haben wir im zweiten Durchgang quasi nichts zugelassen und dadurch dann den Sieg auch nach Hause geholt. Kämpferisch haben wir alles gegeben, so müssen wir weiter machen.