Profiverträge für Herbst und Merx
Der SV 98 hat Milian Herbst und Manolo Merx mit Profiverträgen ausgestattet. Die beiden Nachwuchsspieler werden damit in der kommenden Saison dem Profikader der Lilien angehören.
Ein wilder Schlagabtausch im Regen von Karlsruhe. Die Lilien zeigen beim weiterhin ungeschlagenen KSC große Moral, egalisieren zwei Rückstande und schnuppern dann sogar am Auswärtssieg. Schlussendlich nehmen die Südhessen einen Punkt mit nach Darmstadt. Wir haben für Euch alle Stimmen zum Spiel zusammengefasst.
„Es ist irgendwie ein komisches Gefühl. Denn ich weiß nicht, wer die Glückwünsche zum Punkt haben möchte. Daher Glückwunsch an die Zuschauer, die ein sehr geiles Spiel gesehen haben. Nach 15 Minuten kann das Spiel hier für den KSC gegessen sein. In diesen ersten 15 Minuten hatte ich Sorgen, dass wir überrollt werden. Dann aber sind wir sehr stabil geworden – mit Ausnahme des Traumtores der Karlsruher. Großes Lob an die Mannschaft, dass sie sich innerhalb der ersten Halbzeit selbst wieder gefangen hat. Denn ab dem Moment bis zur 70. Minute haben wir ein überragendes Spiel gemacht – und zwar in beide Richtungen. Wir müssen deutlich höher führen. Die letzten 20 Minuten waren dann wieder ausgeglichener mit zwei Top-Top-Chancen für beide Mannschaften durch Lidberg und auf Karlsruher Seite durch Wanitzek. In Summe hätten wir den Sieg ein bisschen mehr verdient. Trotzdem bin ich auswärts in Karlsruhe bei einem absoluten Top-Team nicht unzufrieden mit Punkt. Unsere Entwicklung ist mehr als sichtbar. Es wäre aber schön, wenn wir unsere fußballerische Entwicklung demnächst auch in drei Punkte ummünzen.“
… über die Lilien-Fans:
Das war heute ein herausragender Support von unseren Fans. Ich kann unseren Fans nur sagen: Wir nehmen das wahr. Das hilft uns extrem.
„Wir haben sehr, sehr gut erste 15 Minuten, in denen wir auch noch ein zweites Tor hätten machen können. Ab Minute 20, 25 bis zur 70. Sind wir paniert wurden, wie schon lange nicht mehr. Wir hatten keine Zweikampfführung, wollten den Ball nicht mehr haben und waren langsam im Kopf. Das reicht nicht, um ein Zweitliga-Spiel zu bestreiten. Der Gegner hat heute über weite Phasen ein herausragendes Fußballspiel bestritten. Daher sind wir heute alles andere als zufrieden. Trotzdem ist es ganz wichtig, dass diese Mannschaft dieses Jahr etwas Besonderes auszeichnet: Sie glaubt an sich und weiß, dass sie zu jedem Moment zuschlagen kann.“
„Wenn man kurz vor Schluss mit 3:2 führt, dann ist es logisch, dass man im ersten Moment erstmal enttäuscht über das Ergebnis ist. Aber es ist sicherlich nicht einfach auswärts hier in Karlsruhe, deswegen ist es schon ein guter Punkt und beide Teams können mit dem Unentschieden leben. Defensiv müssen wir natürlich stabiler werden. Mit dem Ball hatten wir zu Beginn des Spiels auch ein paar Probleme, später haben wir es dann richtig stark gemacht und uns auch viele Chancen erspielt.“
„Es hätte auch mehr als der Punkt sein können. Aber mit der Leistung sollten wir zufrieden sein. Insbesondere in der zweiten Halbzeit. Wir hätten auch den Sieg verdient gehabt. Wir haben sehr viel investiert, haben erneut Moral gezeigt und auch, was in uns steckt. So können wir jeden schlagen. Das macht Mut. Wir haben viele fußballerische Elemente auf den Platz gebracht, haben uns Chancen erspielt und wir haben uns auch endlich mal nach Standardsituationen belohnt. Das Manko ist natürlich, dass wir zu viele Gegentore bekommen. Da müssen wir uns verbessern. Aber die komplette Mannschaft hat heute alles gegeben, sonst wären wir so niemals zurückgekommen.“