Nürnberger bleibt in Darmstadt
Der SV 98 kann weiterhin auf die Dienste von Fabian Nürnberger bauen. Die Lilien haben den auslaufenden Vertrag mit dem bulgarischen Nationalspieler verlängert.
Es war ein emotionaler Nachmittag im Merck-Stadion am Böllenfalltor - mit einem passenden, würdigen Rahmen für das letzte Saisonspiel und die letzte Partie für Tobias Kempe als Lilie. Mit 3:1 siegt der SV 98 gegen Jahn Regensburg und verabschiedet sich mit einem Sieg von der Spielzeit 2024/25. Ein insgesamt gelungener Tag, wie Florian Kohfeldt und Tobias Kempe hinterher feststellten.
„Glückwunsch an Darmstadt zum Sieg. Es ist schade, dass wir es nicht geschafft haben, unseren ersten Auswärtssieg einzufahren. Wir hatten einen guten Start mit guten spielerischen Ansätzen. Darmstadt hat danach aber mehr und mehr Lösungen gefunden. Nach der Pause hat man dann gemerkt, dass die Räume enger und der Druck höher wurde. Die zwei Gegentore verteidigen wir schließlich schlecht. Trotzdem haben wir noch das 2:2 auf dem Fuß. Am Ende war die Qualität der Chancenverwertung bei Darmstadt einfach besser. Und so gehen wir leider als Verlierer vom Platz.“
„Ich schließe mich der Analyse meines Trainerkollegen an. Regensburg wünsche ich für die nächste Saison alles Gute. Wir wollten mit einem Sieg aus der Saison gehen. Daher bin ich froh, dass wir als Sieger vom Platz gegangen sind. Es war ein würdiger Abschied für Tobi. Auch er hat es sich so sehr gewünscht, mit einem Sieg zu gehen. Und er hat alles getan, um auf dem Platz stehen zu können. Riesenglückwunsch zu einer ganz großen Karriere. Es gibt zwar Spieler, die mehr Pokale und Meisterschaften gewonnen haben. Aber es gibt kaum Spieler, die so sehr für einen Verein stehen.“
„Das waren heute Emotionen pur. Die Verletzung am Freitag war ein Schlag ins Gesicht. Ich habe mich gefragt, wie es sein kann, dass mir das zwei Tage vor dem letzten Spiel passiert. Der heutige Tag war dann unbeschreiblich schön, auch mit der Choreo der Fans. Es waren unfassbare Momente, die immer bei mir in Erinnerung bleiben werden. Es hat heute von der Spielzeit her länger geklappt als gedacht. Ich weiß gar nicht, wie das möglich war. Den Abschied heute hätte ich mir nicht schöner vorstellen können. Der Verein hat sich zusammen mit den Fans mega Mühe gegeben, das werde ich nie vergessen.“