Torsten Lieberknecht:
„Es war ein wildes Spiel. Wir haben nicht gut in die Partie gefunden. Zudem müssen wir anerkennen, dass der FCK hätte in Führung gehen können. Doch Schuhen hat uns im Spiel gehalten. Zum Ende der ersten Halbzeit kamen wir langsam ins Spiel und schossen das 1:0. Nach der Pause sind wir dann viel besser in die Partie gekommen und machen dank gutem Positionsspiel das 2:0. Doch danach haben wir es mit unserem eigenen Ballbesitz übertrieben und versucht, das 2:0 runterzuspielen. Stattdessen hätten wir nachsetzen und das 3:0 nachlegen müssen. So aber ist der Gegner und das ganze Stadion nochmal zurückgekommen. Nach den drei Gegentreffern war das 3:3 am Ende für uns dann moralisch gesehen eine Wahnsinnsgeschichte. Wir sind happy, dass wir noch den Ausgleich schießen konnten. So fahren wir mit einem Punkt nach Hause. Trotzdem müssen wir klar besprechen, dass wir eine 2:0-Führung so nicht aus der Hand geben dürfen.“
Dirk Schuster:
„Es war eine sehr intensive Partie, beide Teams haben sich nicht geschenkt. Mitunter war es ein wildes Spiel, das man als neutraler Zuschauer gut anschauen konnte. In der ersten Halbzeit sind wir gut reingekommen und hatten gute Chancen. Doch vor der Pause schenken wir dem Gegner einen Elfmeter und kriegen direkt nach Wiederanpfiff das zweite Gegentor, weil wir nicht ordentlich nach vorne verteidigen. Das hat uns erstmal den Stecker gezogen. Wir hatten gar keinen Zugriff mehr auf die Partie und haben die falschen Entscheidungen getroffen. Dann haben wir aber umgestellt und neues Personal gebracht. Das Tor, das annulliert wurde, hat den Glauben zurückgebracht. Mit sehr viel Moral, Mentalität und Willenskraft haben wir versucht, das gegnerische Tor anzusteuern und gleichzeitig hinten alles weg zu verteidigen. Beide Mannschaften hatten heute keine Niederlage verdient.“
Fabian Holland:
„Am Ende müssen wir fast glücklich über den Punkt sein. Trotzdem dürfen wir Kaiserslautern nach dem 2:0 nicht mehr in dieses Spiel zurückkommen lassen. Nach rund 70 Minuten waren wir nicht mehr ruhig genug im Spielaufbau, haben die zweiten Bälle nicht mehr bekommen, waren nicht mehr ganz so fleißig wie zuvor, so hat Lautern in die Partie zurückgefunden. Uns war bewusst, dass man hier mit einem 2:0 noch lange nicht durch ist, weil es in diesem Stadion nicht viel braucht, um etwas zu erzeugen. Leider haben wir aber zu viele Fehler gemacht und dann fängst du dir eben solche Tore. Trotzdem war es extrem wichtig, dass wir dann noch den späten Treffer erzielt haben.“
Phillip Tietz:
„Am Ende müssen wir uns mit dem späten Punkt zufrieden geben. Aber natürlich müssen wir nach dem 2:0 die drei Punkte mit nach Hause nehmen. Wir waren dann unkonzentriert und müssen analysieren, welche Fehler wir da gemacht haben. Wir müssen lernen, Spiele nach Vorsprung über die Bühne zu bringen. Schlussendlich war ich aber doch sehr glücklich, dass Aaron den Ball in der Nachspielzeit nochmal über die Linie gebracht hat. Wenn du in der 90. noch 2:3 zurückliegst, ist zumindest dieses Ende zufriedenstellend.“