FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Am 14. August 1997 feierte Torsten Frings sein Spielerdebüt im DFB-Pokal. Damals zog er durch einen 2:0-Erfolg in Oberhausen mit Bremen in die 2. Runde ein. Fast genau 20 Jahre später steht der 40-Jährige nun erneut vor einer Premiere: dem ersten Pokalspiel als Cheftrainer. Frings Rolle und der Gegner unterscheiden sich zwar von damals, die Zielsetzung ist aber dieselbe wie vor zwei Jahrzehnten.
"Regensburg ist mit das schwerste Los, das wir ziehen konnten", bemerkte Frings auf der heutigen Pressekonferenz, ergänzte aber sofort: "Trotzdem wollen wir die Aufgabe annehmen und dort gewinnen."
Diesem Vorhaben stellt sich mit dem SSV Jahn eine Mannschaft in den Weg, bei der laut Frings trotz zweier Niederlagen zum Saisonstart weiterhin eine "riesige Euphorie" herrscht: "Es wird ein hartes Stück Arbeit, auswärts gegen einen Ligakonkurrenten."
Trotz der unangenehmen Konstellation ist sich der Lilien-Übungsleiter sicher, dass seine Mannschaft "alles tun wird", um sich der Aufgaben in Ostbayern zu stellen und um "eine Runde weiterzukommen."
Mit der eigenen Erfahrung aus 37 Pokalspielen, vier Finalteilnahmen und drei Pokalsiegen weiß Frings zudem genau, auf welche Eigenschaften es ankommt, um im Pokalwettbewerb erfolgreich zu sein. Eine Tatsache, deren sich auch die Spieler bewusst sind, wie Wilson Kamavuaka vor dem Duell mit seinem Ex-Klub erklärt: "Wir sind vorbereitet. Der Trainer hat einen Plan, den wir auf dem Platz umsetzen wollen."
Den erwähnten Plan wollte Frings selbst im Gespräch mit den Medienvertretern naturgemäß nicht verraten, einzig einen groben Einblick ließ sich der Pokal-Experte entlocken: "Wir wollen vorne gefährlicher werden, hinten aber weiterhin so stabil stehen. Im gefährlichen Drittel sollen die Jungs ins Risiko gehen."
Welche elf Spieler dieses relativ simple Konzept umsetzen werden, auch darüber gab es am Donnerstag noch keine konkreten Aussagen. Auch, weil hinter den Einsätzen von Fabian Holland und Sandro Sirigu weiterhin Fragezeichen stehen.
Unabhängig vom Personal blickt Kamavuaka dem Duell positiv entgegen: "Wenn wir unsere Hausaufgaben machen und an unsere Leistungsgrenze gehen, dann bin ich optimistisch, dass wir die nächste Runde erreichen werden." So wie damals, im August 1997, sein heutiger Cheftrainer es als Spieler getan hatte.
Bislang begleiten 800 Lilienfans ihre Mannschaft nach Regensburg. Vor Ort wird es eine Tageskasse für Steh- und Sitzplätze geben.