FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Mehr als eine Stunde Ball und Gegner beherrscht, am Ende müssen die Lilien aber mit einem Punkt zufrieden geben. 1:1 (0:0) heißt es nach 90 Minuten zwischen dem SV 98 und Jahn Regensburg. Dursun hatte die bis dato tonangebenden Hausherren nach 55 Minuten in Front gebracht.
Die Anfangsminuten gestalteten sich als sehr umkämpft. Weder an den Abwehrreihen der Lilien, noch an der der Gäste gab es zunächst ein Vorbeikommen. Das erste Mal eingreifen musste Keeper Heuer Fernandes bei einem Freistoß aus spitzem Winkel von Geipl, dessen listigen Flachschuss er per Fußabwehr parierte (7.). Aber: Danach gewannen die Lilien relativ schnell die Oberhand.
Und es dauerte nicht lange, bis sie dann zum ersten Mal gefährlich vor das Tor kamen – und das gleich doppelt. Zunächst wurde Herrmanns Schuss von der Strafraumkante abgeblockt, ehe Palsson den zurückprallenden Ball nochmal aufs Gehäuse der Gäste wuchtete. Seinen Schuss aus 25 Metern konnte Regensburgs Schlussmann nur mit Mühe vor der Linie retten (11.). Und der SV 98 war weiter am Drücker: Einen sehr gut getimten Ball von Stark brachte Mehlem aus elf Metern aufs Gästetor. Dort war allerdings abermals Jahns Torhüter Pentke zur Stelle.
Nach 23 Minuten setzte dann auch der Jahn wieder einen offensiven Akzent, als Torjäger Adamyan Heuer Fernandes mit einem Distanzschuss prüfte. Die Gegenreaktion ließ nur kurz auf sich warten: Mehlem steckte von der linken Seite aus passgenau auf Dursun im Zentrum durch, und dessen Ball zwang den Jahn-Schlussmann Pentke zu einer weiteren Glanztat (30.). Auch im Anschluss zeigten sich die Lilien als das gefährlichere Team, weitere Glanztaten von Pentke waren bis zum Halbzeitpfiff allerdings nicht von Nöten.
Das änderte sich schon fünf Minuten nach Wiederanpfiff, als sich Mehlem stark auf der linken Seite durchsetzte, den Ball auf Dursun brachte und Pentkte dessen Direktabnahme von der Linie kratzte (51.). Die Lilien genehmigten den Gästen keine Verschnaufpause. Nur einen Augenblick später setzte Mehlem einen Kopfball aus kurzer Distanz neben das Tor. Die Führung rückte immer näher.
Und dann war sie schließlich da: Von der rechten Seite flankte Heller den Ball vor den Fünfmeterraum, wo Dursun bereitstand und den Ball aus sechs Metern volley verwandelte (55.). Nachdem sich die Lilien schon in der ersten Halbzeit als das stärkere Team präsentiert hatten, war der Treffer zu diesem Zeitpunkt überfällig. Statt sich aber anschließend auf der Führung auszuruhen, suchten die in blau gekleideten Südhessen weiter den Weg nach vorne. Torvorbereiter Heller lief alleine auf das Gästetor zu, umkurvte Pentke, konnte den Ball aber nicht mehr im Tor unterbringen (59.).
Plötzlich aber der Dämpfer. Aus dem Nichts kamen die Regensburger durch Geipl zum Ausgleich, der einen abgeblockten Ball mit einer Volleyabnahme von der Strafraumkante unter die Latte setzte (69.). Die Regensburger gewannen nach dem glücklichen Treffer nun an Oberwasser, Höhn musste nach 75 Minuten auf der Linie retten.
Beide Teams wollten den Siegtreffer und kamen ihrerseits nochmal gefährlich vor das gegnerische Tor – die Lilien ein ganzes Stück häufiger als die Gäste. Nur ein Treffer sollte nicht mehr gelingen – und so endete eine leidenschaftliche Partie in einer Punkteteilung.