FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Nächster Erfolg! Die Lilien setzen sich zu Hause beim Aufstiegsaspiranten Union Berlin mit 2:1 (0:0) durch. Stark (52.) und Wittek (77.) belohnten die Hausherren für einen kämpferischen und defensiv disziplinierten Auftritt. Damit bleibt der SV 98 nicht nur im fünften Heimspiel in Folge ungeschlagen, sondern krallte sich auch aus den zurückliegenden vier Partien drei Siege.
Die Berliner waren mit dem Plan nach Darmstadt gereist, durch einen Dreier den nächsten Schritt in Richtung Bundesliga zu gehen. Die Südhessen wiederum wollten ihre starke Heimserie ausbauen und somit den Spielverderber spielen. So richtig Torgefahr konnten aber weder die Lilien noch die Gäste in der Anfangsviertelstunde entfachen.
Kapitän Fabian Holland war es schließlich, der die Abtastphase beendete. Mit einem feinen Pass überwand der Linksverteidiger die Unioner Defensive und brachte den startenden Heller in gute Position. Dem gelang es, an Gästekeeper Gikiewicz vorbei zu dribbeln, befand sich dann aber schon zu nah an der Grundlinie, um den Ball aufs Tor zu bringen (16.). Erste gute Möglichkeit für die Lilien.
Doch auch nach dieser Möglichkeit änderte sich zunächst wenig am Spielgeschehen. Zwar brachten die Gäste aus der Hauptstadt immer mal wieder Bälle in Richtung Heuer Fernandes, Schwierigkeiten bereiteten sie ihm damit aber erstmal keine.
Auf der anderen Seite dagegen gelang es den Lilien abermals durch Heller, Gefahr zu entwickeln. Von Marvin Mehlem in Szene gesetzt brachte Heller eine Flanke aus dem linken Halbfeld in den Strafraum – wo sowohl Dursun als auch Kempe denkbar knapp verpassten. Da war mehr drin gewesen.
In der Folge schafften wiederum die Unioner, mehr Druck auf aufzubauen. Eine starke Kombination der "Eisernen" endete in einem Flachschuss von Ryerson, dessen Ball aus 13 Metern Heuer Fernandes mit einer starken Parade festhalten konnte (29.). Nur wenig später wurde es noch enger: Ein Freistoß von Zulj aus knapp 30 Metern landete am Außenpfosten (32). Mehr passierte nicht in einer insgesamt höhepunktarmen ersten Hälfte.
Nach Wiederanpfiff brauchten die Unioner nur wenige Sekunden, um den ersten Torschuss abzusetzen. Ein Pass von Zuji landete bei Andersson, dessen scharfer Schuss von der Strafraumkante aber zu unplatziert war, um Heuer Fernandes in Verlegenheit zu bringen (46.).
Eine Chance, die den Dosenöffner bedeuten sollte – auch für die Südhessen: Nur drei Minuten nach dem Berliner Torschuss enteilte Heller seinem Gegenspieler Parensen auf der rechten Seite und fand Stark auf Höhe des Elfmeterspunkts – der sich nicht zweimal bitten ließ: Kompromisslos versenkte der Mittelfeldmann das Spielgerät zum 1:0 in den Maschen.
Und auch die nächste Großchance für die Lilien ließ nicht lange auf sich warten. Die Jubelschreie auf den Rängen waren soeben verebbt, da tauchte Mehlem nach einem Pass von Dursun frei vor dem Berliner Tor auf. Statt mit dem Torschuss wurde diese Aktion jedoch mit dem Abseitspfiff beendet. Eine ganz enge Entscheidung. Die Berliner wechselten nach 74 Minuten offensiv, brachten Stürmer Polter für Defensivspieler Parensen. Doch es waren erneut die Lilien, die trafen: Nach einer Standard-Flanke von Stark war Wittek zur Stelle und nickte zum 2:0 ein (77.). Die Vorentscheidung?
Tatsächlich mussten die Lilien in der Schlussphase sogar nochmal richtig zittern. Die „Eisernen“ waren hier noch immer auf ein Remis aus und kamen dem noch gefährlich nahe. Erst sorgte Andersson mit einem Kopfball nach einer Ecke für den Anschlusstreffer (87.), kurz darauf stand nur noch der Pfosten zwischen Zulj und dem 2:2 (90.+2). Und auch damit war noch nicht Schluss: Mit einer Riesenparade lenkte Heuer Fernandes Sekunden vor Schluss einen 16-Meter-Schuss von Zulj über die Latte. Die nachfolgende Ecke landete über Umwege schließlich ebenfalls beim Keeper der Lilien, der den Ball und somit auch die 3 Punkte festhielt (90.+4): Heimsieg für die Lilien!