FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Mit einem starken Auftritt zu drei Heimzählern: Mit 3: (2:0) setzt sich der SV Darmstadt 98 gegen Holstein Kiel durch. Bader (10.), Seydel (45.) und Manu (50.) trafen für leidenschaftliche Hausherren, die sich vor allem im ersten Durchgang Chancen quasi im Minutentakt erspielten und auch im zweiten Abschnitt den Fuß auf dem Gaspedal ließen. Durch den Erfolg im Merck-Stadion am Böllenfalltor knacken die Südhessen bereits am 28. Spieltag die 50-Punkte-Marke.
Bei winterlichen Temperaturen begannen die Lilien das Heimspiel gegen Holstein Kiel mit viel Schwung und setzten die Gäste früh unter Druck. So kamen die Darmstädter auch nach vier Minuten bereits zur ersten guten Chance der Partie: Nach einer feinen Kombination über Marvin Mehlem und Luca Pfeiffer kam Mathias Honsak am Fünfmeterraum an den Ball, traf das Spielgerät aber nicht voll. Die Folge: Der Schuss flog am Tor vorbei. Es war dennoch ein erster Vorgeschmack auf einen dominanten ersten Durchgang der Hausherren. Nur zehn Minuten waren gespielt, als der SVD dann auch in Führung ging: Matthias Bader flankte auf Aaron Seydel, der kam zwar nicht an den Ball, irritierte aber den Torhüter und so schlug die Flanke im langen Eck ein.
Mit der Führung im Rücken übernahmen die 98er die Kontrolle über die Partie und ließen kaum etwas zu, blieben aber selbst stets gefährlich. Den nächsten guten Versuch gab es von Seydel, doch sein Schuss aus der Drehung strich knapp über den Winkel (21.). Eine Minute später versuchte es Seydel wieder – diesmal von der Strafraumkante, aber auch dieser Schuss ging hauchzart am Gehäuse vorbei (22.). Und wieder nur kurz darauf die nächste Großchance: Honsak ging nach einem Pass von Seydel allein auf den Keeper zu, schoss aber über den Kasten (25.). Gute Chancen für den SVD jetzt fast im Minutentakt: Nach einer halben Stunde traf Mehlem nach Zuspiel von Braydon Manu nur den Pfosten – der zweite Treffer war zu dem Zeitpunkt längst überfällig.
Auch in den weiteren Minuten bis zur Halbzeit waren die Lilien die klar spielbestimmende Mannschaft und kamen immer wieder zu gefährlichen Offensivaktionen. Und in der 45. Spielminute zappelte der Ball dann endlich erneut im Netz: Nach einer starken Hereingabe von Bader bugsierte Seydel den Ball im Grätschen zum 2:0-Halbzeitstand über die Linie.
Nach dem Seitenwechsel erwischten die Gäste zunächst den besseren Start und kamen mit ihrem ersten Schuss aufs Tor zum Anschluss: Wriedt traf aus der Drehung (49.). Die Lilien zeigten sich davon aber nicht beeindruckt und stellten nur eine Minute später den alten Abstand wieder her: Kapitän Fabian Holland behielt im Strafraum die Übersicht, legte den Ball in den Lauf von Manu und der drosch das Spielgerät aus kurzer Distanz in die Maschen (50.). Wieder nur zwei Minuten später hätte Mehlem beinahe auf 4:1 erhöht, doch sein Kopfball stich am langen Pfosten vorbei.
Die Hausherren hatten weiter mehr von der Partie, doch auch die Kieler beteiligten sich nun etwas mehr an der Begegnung. Und nach 58 Minuten kamen die Störche durch einen Elfmeter zur großen Chance auf den erneuten Anschlusstreffer. Aber: Marcel Schuhen parierte den von Mühling geschossenen Strafstoß sensationell und lenkte den Ball zur Ecke.
Eine Viertelstunde vor dem Ende der Partie dann erneut Alu-Pech für den SVD, als der eingewechselte Phillip Tietz mit einem Schlenzer nur den Außenpfosten traf (75.). Die Lilien spielten die letzten Minuten sehr souverän, ließen fast keine Torschüsse der Kieler zu und kamen selbst immer wieder zu gefährlichen Abschlüssen.