FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
sv98.de hat die Stimmen zum 2:1-Auswärtssieg und dem damit verbundenen Klassenerhalt zusammengefasst.
Dimitrios Grammozis:
Wir sind natürlich überglücklich, nicht nur weil wir hier gewinnen konnten, sondern auch weil wir unser großes Ziel – den Klassenerhalt – vorzeitig geschafft haben. Riesen Kompliment an die Spieler, die nicht nur heute einen riesen Aufwand betrieben haben. Die Mannschaft ist mit großem Aufwand auf unsere Art und Weise Fußball zu spielen eingegangen und hat versucht, das so gut wie möglich umzusetzen. Wir wissen, dass wir heute ein Quäntchen Glück und einen überragenden Torhüter hatten. Das Glück braucht man aber auch um hier bestehen zu können. Kompliment an die Jungs, die sich in jeden Ball geworfen haben. Dann hatten wir auch mit dem Konter Glück, doch was die Leidenschaft anging, war der Sieg nicht ganz unverdient – auch wenn wir viel Glück gehabt haben.
Markus Anfang:
Es ist wahnsinnig bitter für uns. Es ist ein Spiel auf ein Tor gewesen, wir haben extrem viele Strafraumszenen gemacht und uns teilweise gegenseitig angeschossen. Wir haben permanent auf ein Tor gespielt. In Halbzeit zwei war es richtiges Powerplay und wir haben dann auch den Treffer gemacht. Danach hatten wir das Gefühl, wir machen noch das 2:1 und dann bekommen wir mit dem zweiten Schuss auf unser Tor den zweiten Gegentreffer. Das tut richtig weh, nicht nur den Fans, sondern auch den Spielern und mir als Trainer. Ich kann der Mannschaft nichts vorwerfen, denn die Jungs haben alles dafür getan, den Treffer zu machen. Leider ist der Sport manchmal so, das müssen wir akzeptieren.
Marcel Heller:
Den Klassenerhalt aus eigener Kraft geschafft zu haben, macht das ganze besonders. Wir waren nicht auf die anderen angewiesen. Wir wussten, dass es ein sehr schweres Spiel wird, Köln hatte großen Druck nach den letzten Spielen. Sie wollten die Punkte für den Aufstieg einfahren, aber wir haben enorm dagegen gehalten. Dass nicht alle Phasen von außen schön aussehen ist klar, Köln hat viel Qualität, besonders individuell. Sie sind nicht umsonst Tabellenerster – gerade in der zweiten Halbzeit hat man gesehen, wie viel Druck sie aufbauen können. Aber wir haben uns in alles reingeworfen, haben alles verteidigt. So viele Großchancen haben wir dann auch nicht zugelassen, wir haben nie einen alleine aufs Tor laufen lassen. Und aus keiner Chance machen wir dann quasi das Tor. Aber wenn man so leidenschaftlich kämpft, dann passieren auch mal solche Tore. Kompliment an alle die dabei waren, das Team, die Fans, ans Trainerteam. Alle haben hart gearbeitet, wir hatten uns viel vorgenommen und haben es auch umsetzten können. Es war ein Superspiel: Unsere Fans waren lautstark, die Kölner waren lautstark, für solche Spiele und eine solche Atmosphäre wird man Fußballer! Alle haben es heute genossen und wir haben den Sieg geholt. Wir wollten heute zuerst die Kompaktheit haben, Köln läuft immer gut in die Zwischenräume, aber da wollten wir die Ballgewinne holen. Hier ist es nicht leicht zu bestehen, aber wir haben es geschafft. Als Mannschaft.
Serdar Dursun:
Drei Spiele hatte ich eine Durststrecke, heute konnte ich endlich mal wieder treffen und dann noch in so einem wichtigen Spiel. Heute haben wir Charakter und große Moral gezeigt und hatten einen guten Matchplan. Alle haben sich dran gehalten und das 1:0 hat uns in die Karten gespielt. Mit dem 1:1 kommen die Fans hier auf, danach hat Köln einen Druck gemacht, den ich schon lange nicht mehr erlebt habe. Das war dominant, aber jeder hat sich in die Bälle geworfen, es war schwer, gegen uns Tore zu machen. Glückwunsch an die Fans, an die Mannschaft. Wahnsinn! Dass wir hier gewinnen ist ein absolutes Highlight. Heute können alle feiern!
Felix Platte:
Es ist ein unglaubliches Gefühl. Davon haben wir geträumt, vor so einer geilen Kulisse, mit unseren geilen Fans im Rücken. Wir haben von der ersten Minute an gefightet und haben uns den Sieg so auch verdient. Heute haben wir das Beste draus gemacht und freuen uns über den Sieg. Für mich ist es heute mit dem Tor ein sehr schönes Gefühl. Ich hatte eine sehr blöde Saison mit den Verletzungen, ich hab davon die ganze Zeit geträumt, dass ich noch ein Tor schieße kann. Serdar verlängert den Ball sehr gut, ich habe drauf gelauert und bin durchgesprintet, dann habe ich den Keeper noch umkurven können und eingeschoben.
Heuer Fernandes:
Es war für mich natürlich ein alles andere als gemütlicher Abend. Aber für solche Spiele braucht man dann mal einen Torwart. Ich bin froh, der Mannschaft helfen zu können. Köln hat sehr viel Druck gemacht, da braucht man sicher auch das nötige Glück als Keeper, dass man die Bälle halten kann. Es war zu erwarten, dass wir hier defensiv gefordert sein würden, aber jeder war ab der ersten Minute fokussiert. Ich bin sehr froh, dass ich dem Team helfen konnte. Gegen die Qualität von Köln musst du dich wehren, wir haben uns in jeden Ball geworfen, wir mussten mit elf Mann verteidigen. Sicher ist es ein glücklicher Sieg, aber wir konnten die nötigen Akzent setzen. Es war klar, dass wir nicht 90 Minuten alles verteidigen können, aber auch wenn man ein Gegentor bekommt, darf man nicht zusammenbrechen. Das ist uns gelungen und dann konnten wir sogar noch den Punch zum 2:1 setzen. Damit war nicht zu rechnen, da wir defensiv sehr gefordert waren, aber wir haben die Nadelstiche gesetzt und hinten alles weggehauen, darüber bin ich sehr froh. Jetzt können wir ein bisschen feiern.