FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Mit den vergangenen Ergebnissen wollte sich Torsten Frings auf der Pressekonferenz nicht lange aufhalten. Ebenso wenig mit der immer wiederkehrenden Frage nach den sieben Partien, die der SV 98 aktuell auf einen Sieg wartet. Viel eher legte der Cheftrainer der Lilien den vollen Fokus auf den kommenden Freitag. Auf das Heimspiel gegen den SV Sandhausen und den Wunsch, „endlich wieder ein Spiel zu gewinnen.“
Dieses Ziel hatten die Lilien beim Spiel in Braunschweig durch den späten Ausgleichstreffer nur um Sekunden verfehlt, dabei aber trotz des späten Nackenschlages viel Positives mit in die Länderspielpause genommen: „Wir wollen an Braunschweig anknüpfen. Da waren wir mutig, haben die Bälle gefordert und hinten wenig zugelassen“, fasste Frings daher noch einmal zusammen, auf welche Dinge es auch gegen den SVS wieder ankommen wird.
In der zurückliegenden Länderspielpause konnte Frings zudem eine Mannschaft beobachten, die sich „in den letzten 10 Tagen darauf vorbereitet hat, einen Dreier zu holen“, wie Jan Rosenthal es zusammenfasste. Dass der letzte Lilien-Sieg schon etwas länger zurückliegt, wollte der 31-Jährige genau wie Frings dabei nicht zu hoch hängen: „Die Serie blenden wir aus, weil alle Spiele einzeln zu bewerten sind. Wenn wir uns die Spiele betrachten, dann hat es immer an einer anderen Ecke gefehlt.“
Auf ein vollständiges Gefüge, das an jeder Ecke funktioniert, darauf setzt auch Frings, wenn am Freitagabend um 18.30 Uhr der Anpfiff im Merck-Stadion ertönt. Und ein makelloses Teamgebilde wird auch von Nöten sein, um die starken Kurpfälzer aus Sandhausen zu besiegen. Oder, wie Frings es nennt, „den nächsten Schritt“ zu gehen.
Mit dem SVS gastiert eine Mannschaft am Böllenfalltor, die sich nach Frings‘ Beobachtung „nie versteckt und versucht Fußball zu spielen“ und mit Lucas Höler und Richard Sukuta-Pasu über zwei Stürmer verfügt, „die immer brandgefährlich sind.“
Zwar wartet auch der Gast aus Sandhausen seit nun mehr vier Spielen auf einen Sieg, aufgrund des überragenden Saisonstarts steht der SVS aber aktuell noch immer auf dem siebten Tabellenplatz. „Absolut verdient“ nennt Rosenthal die starke Platzierung, sieht aber sehr gute Chancen, um den kommenden Gegner am Freitag gegen 20.15 Uhr in der Tabelle zu überholen: „Wir haben intensiv gearbeitet. Die Vorzeichen stehen hoffentlich ganz gut, dass wir die drei Punkte holen. Wir freuen uns auf das Spiel.“
Im vorletzten Heimspiel des Kalenderjahres kann Frings dabei aller Voraussicht nach wieder auf Sandro Sirigu zählen, der unter der Woche ins Mannschaftstraining zurückgekehrt ist. Ebenso steht auch Hamit Altintop nach abgesessener Gelbsperre wieder zur Verfügung. Verzichten muss Frings weiterhin auf Peter Niemeyer, Felix Platte, Tobias Kempe und Daniel Heuer Fernandes.
„Wir müssen wieder ein wenig basteln“, so Frings angesichts der Ausfälle, um dann optimistisch zu ergänzen: „Aber wir werden eine gute Lösung finden.“ Eine Lösung, die hoffentlich auch zum „nächsten Schritt“ und dem lang ersehnten Heimsieg führt.
Für den Heimbereich sind aktuell noch 600 Tickets verfügbar. Es wird eine Tageskasse vor Ort geben.