FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Bevor der SV Darmstadt 98 am Freitagabend (30.7., 18.30 Uhr) beim Karlsruher SC gastiert, fand am heutigen Mittwochnachmittag (28.7.) die Pressekonferenz vor der Partie statt. Neben Cheftrainer Torsten Lieberknecht nahm diesmal auch Tom Eilers (bestellter Vertreter des Präsidiums für den Lizenzspielerbereich) auf des Funktionsgebäudes Platz. Beide Protagonisten sprachen über die derzeitige Corona-Thematik. Lieberknecht gab zudem Einblicke in die aktuelle Trainingswoche und die Herangehensweise für das kommende Duell ab.
… zur aktuellen Corona-Thematik:
Es sind leider nach den Testungen in dieser Woche vier weitere Infektionen von COVID-19 innerhalb des Kaders bekanntgeworden. Dabei handelt es sich um Erich Berko, Mathias Honsak, Tim Skarke und Tobias Kempe. Den Spielern geht es den Umständen entsprechend gut, sie weisen keine bis mittlere Symptome auf. Unter den Spielern befinden sich auch Geimpfte. Insgesamt ist es ein komplexer Prozess. Wir befinden uns in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt. Aktuell haben wir 14 Feldspieler, davon vier U19-Spieler. Die Wettbewerbsgleichheit ist damit in Frage gestellt. Sofern eine Absetzung möglich wäre, werden wir dies anstreben.
… zur aktuellen Trainingswoche:
Es gibt eine hohe Motivation, gegen alle Widerstände anzukämpfen und die Herausforderungen anzunehmen. Das ist auch meine Aufgabe. Die Spieler, die da sind, machen einen ordentlichen Job – auch die jungen U19-Spieler. Wir werden unsere Arbeit auf dem Platz weiterhin hochprofessionell verrichten. Ich als Cheftrainer will vorangehen und mich nicht hinter der Situation verstecken oder der Mannschaft ein Alibi bieten. Wir haben unsere Trainingswoche sehr konzentriert, fokussiert und auch mit dem nötigen Platz für Humor gestaltet. Es war wichtig, den Jungs auch mal das ein oder andere Lächeln auf die Lippen zu zaubern.
… zur Corona-Thematik:
Als die Nachricht über weitere positive Fälle kam, dachte ich mir erstmal nur: Scheiße, das ist der helle Wahnsinn. Aber das nützt nichts, wir müssen weitermachen. Ich habe schon im nächsten Moment sofort meine Taktiktafel vor Augen. Trotzdem wissen wir, dass es eine brutale Situation für uns ist. Ich hoffe, dass uns dies alles auf lange Sicht als Gruppe wahnsinnig stark machen wird.
… zur Herangehensweise für das KSC-Spiel:
Wir müssen eine Scheißegal-Mentalität an den Tag legen. Für mich geht es darum, dass wir ein gutes Spiel an einem Freitagabend unter Flutlicht im Wildparkstadion abliefern. Wir wollen mit der nötigen Mentalität nach Karlsruhe fahren und uns dort so verkaufen, dass unsere Fans nach dem Spiel sagen können: „Die Jungs haben alles getan, was in ihrer Macht stand.“ Trotz unserer dezimierten Personallage sehe ich die Möglichkeiten, dass wir viele Dinge im Vergleich zur Partie gegen Regensburg fußballerisch besser ausspielen können.
… zum kommenden Gegner:
Der KSC hat bis auf wenige Positionen eine Mannschaft, die mit Kontinuität die Zweitliga-Saison bestreitet. Der Spielstil ist im Vergleich zum letzten Jahr ein ähnlicher. Für uns geht es darum, eine Leistung abzurufen, nach der wir sagen können: Wir haben uns nichts vorzuwerfen.
… über die Lilienfans:
Ich bin froh, nach dem Regensburg-Spiel seitens unserer Fans ein positives Feedback bekommen zu haben. Im Stadion, aber auch in der Stadt hat man gemerkt, dass die Fans ein gutes Gespür für unsere Situation haben. Auch unsere Anhängen nehmen diese an und wollen mitkämpfen.