FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
28. Spieltag, 2. Bundesliga: Die Lilien sind zu Gast beim Hamburger SV. Anstoß der Partie am heutigen Freitag (9.4.) ist um 18.30 Uhr. Doch bevor im Volksparkstadion der Ball rollt, hat sv98.de alle Zahlen und Fakten zum Duell beider Teams übersichtlich zusammengestellt.
Gutes Pflaster: Volksparkstadion, Hamburg: Ein gutes Pflaster für die Lilien. Denn in der jüngeren Vergangenheit ist der SV Darmstadt 98 auswärts beim HSV ungeschlagen – und das seit vier Partien. Die Bilanz ist dabei äußerst eindrucksvoll: drei Siege, ein Remis. Sowohl 2016 als auch 2017 feierten die Südhessen im Volksparkstadion zwei 2:1-Auswärtssiege. Während Aytac Sulu und Jerome Gondorf 2016 für den Liliensieg sorgten, ließen abermals Sulu und Felix Platte die SV98-Fans auch ein Jahr später über drei Punkte jubeln. Besonders spektakulär war aber vor allem der 3:2-Erfolg in der Saison 2018/19, als der HSV zwischenzeitlich mit 2:0 in Führung lag. Doch Marvin Mehlem und Tobias Kempe egalisierten im zweiten Durchgang zunächst den Spielstand, ehe die Nummer sechs der Lilien in der dritten Minute der Nachspielzeit für den umjubelten Siegtreffer sorgte. Beim letzten Auftritt der Darmstädter im Hamburger Volkspark brachte Tim Skarke des SV 98 zunächst in Führung. Doch am ersten Spieltag der Saison 2019/2020 mussten die Lilien in der achten Minute der Nachspielzeit nach umstrittener VAR-Entscheidung den Ausgleich zum 1:1-Endstand schlucken.
Viele Tore, viele Punkte: Das eigene Stadion hat sich beim HSV zur Festung entwickelt. Im heimischen Volksparkstadion verloren die Rothosen keines ihrer letzten sieben Spiele – bei fünf Siegen und zwei Remis. Die gesammelten 17 von 21 möglichen Punkten sind dabei eindrucksvoll. Grund dafür ist vor allem die starke Offensive der Hanseaten. Nach 27 Spieltagen hat der Hamburger SV bereits 56 Treffer auf dem Konto – Ligabestwert und zudem die beste HSV-Torausbeute seit 21 Jahren. So oft knipste der HSV zuletzt in der Spielzeit 1999/2000, als sich die damalige Mannschaft von Trainer Frank Pagelsdorf den dritten Platz in der 1. Bundesliga sicherte.
Mini-Serie: Drei Punkte in Paderborn, ein Zähler in Braunschweig. Erstmals im neuen Kalenderjahr blieb der SV Darmstadt 98 in zwei Auswärtsspielen in Folge ungeschlagen. „Die Mini-Serie ausbauen“, so lautet das Ziel im Volksparkstadion.
Gleichauf: Während der Hamburger SV als einer der großen Aufstiegsfavoriten auf Platz zwei der Tabelle weilt, befinden sich die Lilien noch immer im Abstiegskampf. Doch wirft man den Blick einzig auf die Rückrunde, so liegen beide Mannschaften gleichauf. Sowohl der HSV als auch der SV Darmstadt 98 sammelten in den bisherigen zehn Rückrundenpartien 14 Punkte und erzielten beide dabei 16 Tore. Über drei Zähler konnten sich die Darmstädter in der zweiten Saisonhälfte sogar einmal öfter freuen: Hamburg holte aus zehn Rückrundenpartien drei Siege, der SV 98 dagegen im gleichen Zeitraum vier.
Kann so bleiben: In der 2. Bundesliga ist der Hamburger SV noch ohne Heimsieg gegen den SV Darmstadt 98 – das kann gerne so bleiben. Außerdem kreierten sich die Lilien in einem der letzten vier ungeschlagenen Partien im Volksparkstadion ein Alleinstellungsmerkmal: Beim 3:2-Sieg des SV 98 in der Saison 2018/2019 sorgten die Südhessen dafür, dass die Rothosen zum einzigen Mal im Profifußball ein Heimspiel nach einer Zwei-Tore-Führung noch verloren.
Ab durch die Mitte: Sowohl der SV 98 als auch der HSV sind zentral vor dem Tor äußerst gefährlich. So bereiteten die Hanseaten ligaweit die meisten Tore durch das Spielfeldzentrum vor (32). Die Lilien müssen sich in dieser Statistik aber keinesfalls verstecken. Mit 23 Treffern – entstanden aus der Mitte des Feldes – weisen die Darmstädter den dritthöchsten Wert auf. Allerdings war der SV 98 durch das Zentrum auch anfällig, die Gegner waren bereits 21-Mal nach zentral vorgetragenen Angriffen erfolgreich.
Duell der Ballermänner: Wenn die Lilien auswärts beim HSV antreten, kommt es zum Duell der Top-Torjäger der 2. Bundesliga. Während Hamburgs Simon Terodde die Torschützenliste mit 20 Treffern anführt, befindet sich Serdar Dursun mit 16 Saisontoren dahinter auf dem zweiten Platz. Der Darmstädter Angreifer, der am vergangenen Spieltag seine persönliche Treffer-Bestmarke einstellte, ist nun auf der Jagd nach seinem neuen Rekord. Stellt er ihn schon in Hamburg auf?
Ex-Hamburger: Sowohl Florian Stritzel als auch Patric Pfeiffer stammen aus der Jugend des Hamburger SV und trugen einige Jahre das Trikot mit der Raute. Zu einem Pflichtspieleinsatz für die Profis kamen beide allerdings nie. Zwar keine HSV-, dafür aber eine Hamburg-Vergangenheit hat Serdar Dursun: Dieser erblickte zwar in Hansestadt das Licht der Welt, war aber nie für die Rothosen aktiv. Ebenfalls gebürtiger Hamburger ist Carsten Wehlmann. Der sportliche Leiter des SV 98 war zwischen 2000 und 2003 insgesamt zwei Jahre, damals noch als Torhüter, für den HSV tätig.
Ex-Lilie: Für die Lilien stand Daniel Heuer Fernandes in insgesamt 72 Pflichtspielen zwischen den Pfosten. Der Torhüter wechselte im Sommer 2016 vom SC Paderborn ans Böllenfalltor und blieb bis Juli 2019 in Südhessen. Seitdem zieht sich Heuer Fernandes die Torwarthandschuhe für den Hamburger SV an. Bei den Rothosen sammelte er bis dato 33 Einsätze.
Bilanz:
|
|
Spiele |
Siege |
Remis |
Niederlagen |
Tore |
|
Heim |
8 |
0 |
3 |
5 |
8:14 |
|
Auswärts |
7 |
3 |
1 |
3 |
11:16 |
|
Gesamt |
15 |
3 |
4 |
8 |
19:30 |
Wettervorhersage:
6 Grad, leichter Regen. Die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei 90 Prozent.