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01.01.2019 / Allgemein

„Ich komme schnell auf den Punkt“

Für den kurzen Spaziergang auf die Ludwigshöhe hat sich Marcel Franke Unterstützung mitgebracht. Ehefrau Jenna und Havaneser- Dame Jamie begleiteten den Innenverteidiger auf den Aussichtspunkt. Beim Blick über Darmstadt sprach der 25-Jährige mit uns über Umzüge, Feedback und klare Ansagen.

Lilienkurier: Was direkt auffällt: 1,93 m und ein Hund, der nur einen Bruchteil davon misst. Wie passt das zusammen?
Marcel Franke: Ich hatte früher nicht wirklich viel mit Haustieren am Hut, aber meine Frau hatte jahrelang einen Familienhund, der dann aber leider verstorben ist. Kurz danach hat sie mich für Hunde begeistern können, ich wollte aber nur einen kleinen „Einsteigerhund“ (lacht). Du bist oft an deine Wohnung gebunden und da wäre es teilweise mit einem größeren Hund schwierig geworden. Wir haben uns dann Hunde angesehen und speziell die Rasse der Havaneser ins Auge gefasst. Und als wir uns dann vor Ort ein paar Hunde angeguckt haben, waren wir relativ schnell von Jamie begeistert.
Lilienkurier: Sogar auf Instagram haben wir ihre Seite gefunden. Sie verfügt tatsächlich über mehr Follower als du … Läuft da ein familieninternes Duell?
Marcel Franke: (lacht) Das war eine Idee von meiner Frau, die da einfach Spaß dran hatte, es aber mittlerweile nicht mehr so aktiv betreibt. Aber es ist sehr gut angekommen und Jamie übernimmt auch gerne den Job als Fotomodell. Sie ist aber auch ein süßes Teil, ihr gönne ich natürlich den Vorsprung in den sozialen Netzwerken (grinst).
Lilienkurier: Weg von der Virtualität, rein in das reale Leben. Wie gefällt es dir in Darmstadt, ist die Wohnungssuche mittlerweile erfolgreich abgeschlossen?
Marcel Franke: Wir haben eine Wohnung gefunden, das hatte für uns auch oberste Priorität. Das ging relativ schnell und wir sind aktuell dabei, die komplette Einrichtung fertigzustellen. Mit den eigenen vier Wänden kommt man wirklich in der neuen Umgebung an, auch wenn wir uns schnell zurechtgefunden haben, insbesondere, weil meine Frau aus der Nähe von Frankfurt kommt und wir hier schon einige Freunde und Bekannte haben.
Lilienkurier: Hier auf der Ludwigshöhe hat man einen weitläufigen Blick über die Stadt. Kennst du schon einige Orte in der City, oder geht das Erkunden erst los?
Marcel Franke: Der Ausblick gefällt mir sehr, auch wenn das Stadion leider nicht zu sehen ist. Aber wir werden sicherlich für den einen oder anderen Spaziergang mit dem Hund nochmal vorbeikommen. Insgesamt muss ich ehrlich zugeben, dass ich bislang noch nicht so viele Eindrücke von der Stadt sammeln konnten, da wir zunächst übergangsweise in der Nähe von Frankfurt gewohnt haben und jetzt komplett mit der Wohnungssuche und Einrichtung beschäftigt waren. Aber die Jungs aus der Mannschaft haben mir schon einige Tipps gegeben, welche Orte, Restaurants und Cafés ich aufsuchen sollte. Das werden wir dann bald in Angriff nehmen.
Lilienkurier: Es ist nicht dein erster Umzug in der jüngeren Vergangenheit. Aus Fürth nach England, nach Dresden und nun nach Darmstadt. Vier Mal Hab und Gut einpacken in nur einem Jahr. Wie sehr nervt dich der Anblick von Umzugskisten?
Marcel Franke: Zum Glück gibt es Unternehmen, die uns da Arbeit abnehmen können. Aber die Wohnungssuche, der Umzug und das Ankommen in einer neuen Umgebung, darauf hatten wir dann irgendwann auch keine Lust mehr (grinst). Ich bin nach England gegangen und dachte, dass ich dort die nächsten drei Jahre verbringen würde – nun ist alles anders gekommen. Aber jetzt bin ich froh, dass ich hier bin und hoffe, dass die nächsten Jahre deutlich ruhiger verlaufen werden.
Lilienkurier: Als Fußballer muss man mit dieser Schnelllebigkeit rechnen. Aber ganz so dürftest du es dir nicht vorgestellt haben?
Marcel Franke: Überhaupt nicht … Ich habe England als große Chance gesehen und wollte mit Norwich City um den Aufstieg in die Premier League spielen. Es ist anders gekommen und ich bin zu jung und zu ehrgeizig, um mich auf die Bank zu setzen und alles von draußen anzuschauen. Daher habe ich mich im Winter recht schnell für Dresden und jetzt im Sommer für die Lilien entschieden.
Lilienkurier: Gab es trotzdem irgendwann den Punkt, an dem deine Frau gesagt hat: „So langsam könnten wir wieder länger an einem Ort bleiben?“
Marcel Franke: Sie hat alle Umzüge und Wechsel mitgemacht und mich immer unterstützt, aber es ist natürlich schon so, dass sie auch ihre eigenen Dinge plant und auch gerne arbeiten gehen möchte. Wir waren vier Monate in Norwich, dann vier Monate in Dresden, da ist es natürlich schwer für sie. Ich bin sehr froh, dass sie alles mitmacht, aber es stört uns beide, so oft den Wohnort zu wechseln.
Lilienkurier: Dabei hast du damit vielleicht auch ein wenig nachgeholt, was du in deiner Jugend „versäumt“ hast … In Dresden geboren, warst du allein 12 Jahre in der Jugendabteilung von Dynamo, danach 3 Jahre im Aktivenbereich. Überspitzt gesagt, hast du damals noch nicht so viel von der Welt gesehen?
Marcel Franke: Es gibt viele, die diese Erfahrungen schon in der Jugend machen, diese Zeit verlief für mich sehr konstant. Als gebürtiger Dresdner habe ich dort alle Jugendmannschaften durchlaufen, besser kann es in der Jugend normalerweise nicht laufen. Von Dynamo weg zu gehen war dann natürlich etwas Neues, auch wenn es mit den Jahren in Halle und Fürth zunächst noch etwas ruhiger losging. Das vergangene Jahr war deutlich verrückter und ist auch nicht das, was ich unbedingt will. Da darf gerne wieder Ruhe einkehren. Aber im Fußball ist nur wenig planbar.
Lilienkurier: Viele Spieler wohnen in der Jugend im Internat, du bist wahrscheinlich zu Hause geblieben?
Marcel Franke: Genau, und ich hatte auch das Glück, dass meine Eltern mich komplett unterstützt und fast immer zum Training gefahren haben, da musste ich mir überhaupt keine Gedanken über ein Internat machen. Ich hatte das Privileg, in meiner Heimatstadt Fußball zu spielen und war froh, dass ich dort über Jahre immer den nächsten Schritt machen konnte.
Lilienkurier: Deine Familie hat dich nicht nur unterstützt, sie ist auch durchaus fußballverrückt…
Marcel Franke: Mein Vater war schon immer ein großer Dynamo-Fan, das Interesse bei meiner Mutter ist dann durch mein aktives Spielen entstanden. Meine Eltern waren quasi bei jedem Spiel, bei jedem Turnier, sind aber auch immer ehrlich und kritisch mit mir umgegangen. Sie wollten das Beste aus mir herausholen und dafür sorgen, dass ich immer bodenständig bleibe. Ich bin auch auf eine Sportschule gegangen, hatte also das perfekte Gesamtpaket, um meine Karriere als Fußballer voranzutreiben. Ich habe auch viele Mitspieler gehabt, bei denen die Unterstützung der Eltern nicht so ausgeprägt war und die jeden Tag lange Fahrten mit der Bahn auf sich genommen haben. Mir haben meine Eltern immer Kraft gegeben und sie haben einen großen Anteil daran, dass ich es in den Profibereich schaffen konnte.
Lilienkurier: Der erste Anstoß kam aber von deiner Oma?
Marcel Franke: Genau (grinst). Ich bin schon mit drei Jahren mit dem Ball durch die Gegend gelaufen und habe dagegen gekickt. Da kam meine Oma auf die Idee, mich bei Dynamo bei den Bambinis anzumelden. Dafür bin ich noch heute dankbar.
Lilienkurier: 2013 hast du Dresden dann verlassen und bist nach Halle gegangen. Nicht nur ein Vereinswechsel, sondern auch der Schritt hin zur Selbständigkeit?
Marcel Franke: Meine Eltern haben zuvor alles getan. Sie haben mir morgens das Essen hingestellt, abends nach dem Training stand auch wieder etwas parat. Ich musste nicht einkaufen gehen, auch nicht unbedingt viel im Haushalt helfen. Daher war es für mich erst schwierig, mir diesen Schritt vorzustellen, aber für meine persönliche Entwicklung war es eine super Entscheidung. Im ersten Jahr bin ich oft gependelt, im zweiten Jahr habe ich dann in einer WG mit einem älteren Mitspieler gewohnt, der mir sehr geholfen hat. Ich bin schnell selbständiger geworden, musste mich nun um alles kümmern und bin damit bald klar gekommen. Auch aus diesem Grund war der Wechsel Gold wert.
Lilienkurier: Mit dem nächsten Wechsel ging es nach Fürth und damals erstmal raus aus dem Osten Deutschlands. Ist deine Herkunft auch im heutigen Zeitalter teilweise ein Thema?
Marcel Franke: Manchmal kommt ein flapsiger Spruch zu meinem Dialekt oder ich werde als „Ossi der Mannschaft“ bezeichnet, aber das war für mich nie ein Problem (lacht). Über meinen Dialekt mache ich mich auch selbst lustig, ansonsten ist es aber nie ein Thema. Ich habe damals auch nicht gesagt, ich muss jetzt unbedingt in den Westen wechseln. Es war der nächste Schritt und ich war sehr froh über die Station in Fürth.
Lilienkurier: Vier Jahre lang ging es stetig bergauf, dementsprechend groß dürfte auch dein Selbstvertrauen gewesen sein. Dann hast du dich für den Weg nach England entschieden. Musstest du lange überlegen?
Marcel Franker: Ich habe es mir oft durch den Kopf gehen lassen. Mein zweites Jahr in Fürth war wirklich sehr gut, danach habe zunächst ein wenig auf die Bundesliga geschielt. Da gab es Interesse, aber ich hätte wahrscheinlich relativ lange auf einen Vollzug warten müssen. Wenn ich den Verein wechsle, dann möchte ich die gesamte Vorbereitung mit dem Team absolvieren, die Zeit nutzen können und nicht erst fünf Tage Transferschluss als Panikkauf zu einem Team zu wechseln, wo ich dann vielleicht Innenverteidiger Nummer vier bin. Diese Gefahr wäre in der Bundesliga groß gewesen, in Norwich hat das Gesamtpaket gut gepasst und der Verein hatte große Ziele. Wir haben es uns dort angeschaut, gemeinsam überlegt und uns dann für den Schritt entschieden. Auch, weil zum Fußball eine neue Lebenserfahrung kam.
Lilienkurier: Rein körperlich scheinst du ja für den englischen Fußball gemacht zu sein …
Marcel Franke: Jeder, der von meinem Wechsel gehört hat, hat erstmal gesagt, das müsste funktionieren. Genauso war auch meine Vorstellung, als großer und robuster Innenverteidiger dürfte England gut zu meiner Spielweise passen. Aber in den ersten Spielen bin ich aufgewacht. Da waren absolute Kanten dabei, gegen die ich wie eine Bohnenstange aussah. Da geht es ordentlich zur Sache und es lief nicht alles super für mich. Ich hatte aber ein paar gute Spiele und ein paar, die nicht so gut waren. Trotzdem war es überraschend, dass dann nach einer so kurzenZeit für mich Finito war. Im Fußball ist man immer auch vom Trainer abhängig und der hat sich für andere Spieler entschieden. Deshalb habe ich dann die Reißlinie gezogen.
Lilienkurier: Die Leute, die dich seit deinem Wechsel zu den Lilien kennengelernt haben, beschreiben dich zumeist als reflektierten und ehrlichen Typen, der auf viele auch älter als 25 wirkt. Würdest du dir auch eine gewisse Reife zusprechen?
Marcel Franke: Das sollen andere beurteilen, da rede ich nicht so gerne über mich selbst. Aber ich habe jetzt einige Stationen gesehen, hatte verschiedene Trainer und habe auch eine gewisse Anzahl an Spielen gemacht. Ich habe mir immer vorgenommen, ehrlich und aufrichtig zu sein und nicht um den heißen Brei herumzureden. Wenn ich in einer Situation schlecht aussehe, dann stehe ich dazu und gebe meine Fehler zu. Ich finde es komisch, wenn Spieler in Interviews nach Ausreden suchen oder die Schuld weitergeben. Da bin ich der Letzte, der so etwas machen würde.
Lilienkurier: In Fürth hast du mit 24 schon in zwei Partien die Kapitänsbinde getragen. Kommt zu dieser, wir nennen es weiterhin Reife, auch die Lust, Verantwortung zu übernehmen?
Marcel Franke: Das gehört auch zu meiner Position. Als Innenverteidiger habe ich das ganze Spiel vor mir, da sollte man Verantwortung übernehmen und den Mund aufmachen. Ich sehe es auch bei Aytac, der nicht umsonst die Binde trägt. Er übernimmt Verantwortung, macht den Mund auf und geht voran. Da gucke ich mir einiges ab, aber mittlerweile habe ich auch selbst den Anspruch, eine Führungsrolle einzunehmen.
Lilienkurier: Dabei wirkst du nicht wie jemand, der durchgehend sprechen muss oder jede Situation kommentiert. Zählt eher das Motto: „Weniger ist mehr“?
Marcel Franke: Ich werde nie der Spieler sein, der 90 Minuten durchquatscht oder in Interview 30 Minuten rumdruckst. Ich komme schnell auf den Punkt. Wenn mir etwas nicht passt, dann spreche ich es sofort an. Aber ich werde auch nie vergessen, dass ich zunächst meine eigene Leistung abrufen muss. Wenn ich 90 Minuten lang am Ball vorbeihaue, dann kann ich nicht die Schuld bei jemand anderen suchen. Das wichtigste ist, die eigene Leistung zu bringen und dann andere mitzuziehen. Ich bin sehr konzentriert auf mein eigenes Spiel, gebe aber schon die Anweisungen, die ich für wichtig erachte.
Lilienkurier: Umgekehrt: Wie wichtig ist dir Feedback und von wem holst du es ein?
Marcel Franke: Feedback ist immer wichtig. Das erste Gespräch nach dem Spiel ist immer mit meinem Vater, da wird dann knallhart analysiert. Ich nenne ihn spaßeshalber schon Jogi Löw, aber diese Rückmeldung hilft mir ungemein. Wir machen das schon seit meiner Jugend, er sagt mir klar, was ich hätte besser machen können und das bringt mich immer wieder nach vorne. Auch nach guten Spielen hat er immer noch zwei, drei Punkte und zeigt mir damit auch immer, dass ich auf dem Boden bleiben soll. Mit meiner Mutter und meiner Frau spreche ich auch über die Spiele, die Meinung von Trainern und Mitspielern ist für mich natürlich auch wichtig. Alles andere bewerte ich nicht zu hoch. Weder, wenn ich nach zwei Spielen gefeiert werde noch, wenn ich für viele der größte Trottel bin.
Lilienkurier: Setzt du schnell den Haken hinter die Partien oder gehst du für dich nochmal in eine genaue Analyse?
Marcel Franke: Ich bin auf jeden Fall sehr selbstkritisch. Normalerweise gucke ich mir die Spiele alle nochmal an, es sei denn, ich habe komplett vergeigt (lacht). Das tue ich mir nicht nochmal an, da weiß ich auch, dass so viel nicht nochmal schief gehen wird. Aber sonst gucke ich genau, was ich besser machen kann und was bereits gut ist. Das werde ich auch so beibehalten.
Lilienkurier: Nimmst du denn viel Fußball mit nach Hause oder versuchst du zu differenzieren?
Marcel Franke: Nach Niederlagen bin ich angefressen, das braucht dann auch ein wenig Zeit. Aber bei meiner Frau und mit unserem Hund kann ich schon abschalten, da komme ich auch schnell auf andere Gedanken. Mit 20 habe ich nach schlechten Spielen noch eine Woche darüber nachgedacht, aber jetzt weiß ich auch, dass man die Dinge nach einer gewissen Zeit wieder ruhen lassen muss. Das klappt zu Hause auch sehr gut.

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