FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Bereits mit 18 Jahren absolvierte Lukas Mai zwei Bundesligaspiele für den FC Bayern, noch Anfang Juli trainierte der Innenverteidiger regelmäßig mit dem Rekordmeister, mit der zweiten Mannschaft kürte er sich zum Drittliga-Meister. Nun die Leihe nach Darmstadt. Wo der 20-Jährige den nächsten Schritt machen möchte.
„Ich werde hier viel lernen“, so der gebürtige Dresdner mit Blick auf die bevorstehende Zeit in Südhessen. Der Schritt nach Darmstadt sei eine bewusste Wahl gewesen, ausschlaggebend dafür insbesondere die Gespräche mit dem Trainerteam. Bestätigt sieht sich Mai nun bereits nach einer knappen Woche mit der Lilie auf der Brust: „Die ersten Eindrücke sind absolut positiv. Die Jungs haben mich super aufgenommen, mich überall mithingenommen. Wir harmonieren schon sehr gut.“
Auf ehemalige Mitspieler ist der U20-Nationalspieler im Kader zwar nicht getroffen, speziell zu einem Duo hatte der Blondschopf aber zuvor bereits eine spezielle Verbindung: „Tobi Kempe und Erich Berko habe ich in Dresden früher selbst im Stadion zugeschaut. Da ist es schon eine Ehre, nun mit ihnen auf dem Platz zu stehen.“
Sich selbst bezeichnet der gebürtige Dresdner als „spielstarken“ Innenverteidiger, der „jede Aktion mit einhundert Prozent angeht.“ So auch die Aufgabe in Darmstadt. „Ich möchte hier das lernen, was mir in meiner Entwicklung noch fehlt.“ Die Kombination aus „spielerischem Ansatz und körperlichem Spiel“, die er beim SV 98 erwartet, passt dabei augenscheinlich sehr gut zu dem körperlich robusten Neuzugang. Und auch die Gegebenheiten am Böllenfalltor stellen Mai mehr als zufrieden. Trotz der Premium-Erfahrungen beim Aushängeschild des Deutschen Fußballs in München. „Es gibt hier alles, was ich brauche. Viel wichtiger ist sowieso, dass die Menschen top sind. Und das ist hier der Fall. Ich habe schon gemerkt, dass ich mit jedem Problem zu ihnen gehen kann. Sie nehmen mich dann auch mal in den Arm und zeigen mir, wo es lang geht.“
Nun hofft der Rechtsfuß darauf, möglichst schnell den optimalen Fitnesszustand zu erreichen, um dann in absehbarer Zeit auch im Merck-Stadion aufzulaufen. Im Optimalfall natürlich vor den Lilienfans: „Die anderen Spieler haben mir schon erzählt, dass die Fans bei den Heimspielen natürlich sehr gefehlt haben. Diese Stimmung hier möchte ich unbedingt erleben. Ich hoffe, dass es bald wieder möglich ist.“
Zumal Mai auch musikalisch längst beim SV 98 angekommen ist: „Mein Bruder und ein Kumpel haben schon früher das Lilien-Lied gesungen und es sehr gefeiert.“
Höchste Zeit also, dass die neue Nummer 17 zu Alberto Coluccis Klängen am Böllenfalltor einläuft.