FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Am Donnerstagabend (25.) war es wieder einmal soweit -der fast schon zur liebgewonnenen Tradition gekommene "Fanabend in der Lilienschänke" fand nunmehr zum vierten Mal in dieser Saison statt. Anstatt wie bisher Trainern und Spielern Fragen zu stellen, konnten die Fans diesmal den Dialog mit dem vor vier Wochen neugewählten Präsidium suchen und finden.
Geduldig stand Präsident Rüdiger Fritsch (51) den rund 60 anwesenden Anhängern Rede und Antwort. Flankiert wurde Fritsch von Vizepräsident Volker Harr (47) und Uwe Kuhl (51), die sich nicht nur zu ihren Aufgabengebieten "Vertrieb und Vermarktung" (Harr) und "Nachwuchsleistungszentrum und sportliche Entwicklung" (Kuhl) aktiv an der Diskussion beteiligten.
Die Palette an Fragen war breit gefächert, was bei dem bunt gemischten Auditorium nicht sonderlich verwunderte. So bezog Präsident Rüdiger Fritsch Stellung zu den derzeit aktuellen Themen wie bspw. die Ausgliederung der Profifußballabteilung, die in absehbarer Zukunft in eine Kapitalgesellschaft überführt werden soll, oder aber das Voranschreiten der derzeit laufenden Machbarkeitsstudie hinsichtlich eines möglichen Stadionum- oder -neubaus.
Nicht minder intensiv verlief die Diskussion rund um die derzeitige Tabellensituation des SV 98, die natürlich auch aus Sicht des Präsidiums nicht zufriedenstellend ist. Trotzdem ist die Überzeugung weiterhin groß, dass der Klassenerhalt auch in der zweiten Saison in der 3. Liga wieder geschafft wird. Uwe Kuhl bezog im Rahmen der Diskussionen rund um den sportlichen Bereich Stellung zum Heranführen junger Talente aus dem Jugendbereich an den Profikader. Der ehemalige Lilienstürmer, der einstmals selbst den Weg über den Jugendbereich in Darmstadts Zweitligateam fand, arbeitet an der Nahtstelle Hand in Hand mit der gleichen Philosophie wie Trainer Jürgen Seeberger.
Nach rund zwei Stunden endete die durch Moderator Ralf Panzer geleitete konstruktive Gesprächsrunde. Viele Antworten auf zahlreiche Fragen wurden gegeben, ebenso viele zukunftsorientierte Anregungen und Gedankengänge wurden vorgetragen. Ein kurzweiliger Abend fand unter freundlichem Applaus der Anwesenden gegen 22 Uhr sein Ende, wobei es Vereinspräsident Rüdiger Fritsch gleich zu Beginn der Veranstaltung auf den Punkt brachte: "Wir sind eine große Familie!"