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31.10.2013 / Allgemein

Interview zum Spiel gegen Wacker Burghausen

Heute: Sascha Maier Sascha Maier (39) absolvierte zwischen 2000 und 2003 insgesamt 70 Ligaspiele für die 98er und erzielte dabei 24 Tore. Außerdem war er mit einem Tor gegen den FC St. Pauli und zwei Treffern plus verwandeltem Elfmeter gegen den SC Freiburg einer der Helden in der Pokalsaison vor zwölf Jahren unter Trainer Michael Feichtenbeiner. Der Stürmer wurde in Marbach vor den Toren Stuttgarts geboren und erhielt in der Nachwuchsschmiede des VfB seine fußballerische Ausbildung, wo er auch einmal in der Bundesliga eingesetzt wurde. Weitere Stationen neben den Lilien waren der SSV Reutlingen, der VfR Mannheim, Wacker Burghausen, Waldhof Mannheim, TSG Hoffenheim, SC Pfullendorf und die SV 07 Elversberg, wo er 2007 seine aktive Karriere beendete.

www.sv98.de: Hallo Sascha Maier! Die Lilien treffen am kommenden Wochenende auf Wacker Burghausen -Du hast für beide Vereine gespielt, aber bevor wir zum Sportlichen kommen: Wie geht es Dir und womit beschäftigst Du Dich zurzeit?
Sascha Maier: Ich habe nach meiner aktiven Zeit mein Studium zu Ende gemacht (Wirtschaftswissenschaft) und arbeite im Moment bei einer genossenschaftlichen Bank am Bodensee.
Deine Ex-Sturmpartner David Wagner (Borussia Dortmund II) und Carsten Lakies (zuletzt FSC Lohfelden) sind Trainer geworden. Du spielst beim VfR 09 Stockach. Könntest Du Dir auch einen Wechsel auf die Trainerbank vorstellen oder sonst irgendwie im Fußball-Geschäft zu bleiben?
Mittlerweile habe ich die A-Lizenz gemacht und habe letzte Saison mit einer regionalen Mannschaft als Spielertrainer die Meisterschaft errungen. Im Moment bin ich DFB-Stützpunkttrainer in Südbaden.
Durch das Pokalspiel gegen Schalke 04 im September war Eure Truppe von vor zwölf Jahren in aller Munde. Du hast damals zu der Pokal-Euphorie maßgeblich beigetragen. Wie hast Du die Zeit damals erlebt?
Es war eine tolle Zeit. Es herrschte eine unglaubliche Euphorie in Darmstadt. Nach Erfolgen gegen den damaligen Bundesligisten FC St. Pauli und den SC Freiburg hatten wir den damaligen Pokalsieger und „Meister der Herzen“ am Rande einer Niederlage.
Wie bewertest Du die aktuelle Situation bei den Lilien aus der Ferne?
Sascha Maier: Ich bin sehr überrascht nach dem (Fast-)Abstieg in der letzten Saison über die starke Saison und die Pokalerfolge und freue mich darüber.
Mit Elton da Costa ist ja ein ehemaliger Mitspieler von damals wieder in Darmstadts Kader. Habt Ihr noch Kontakt?
Nein, wir stehen nicht mehr in Kontakt. Aber von hier einen Gruß an Elton!
Du warst in Deiner Karriere bei relativ vielen Vereinen, hast aber für die Lilien die meisten Einsätze absolviert. Welchen Stellenwert hat für Dich rückblickend diese Station in Darmstadt?
Die Zeit bei den 98ern fing denkbar schlecht an. Ich kam vom damaligen Zweitligisten Waldhof Mannheim und war direkt für ein halbes Jahr verletzt. Danach war es eine besondere und aufregende Zeit mit einigen Höhepunkten. Ich habe mich in Darmstadt sehr wohl gefühlt und schätze die Begeisterung der Fans für ihren Verein.
Am letzten Spieltag der Saison 94/95 hattest Du mit 21 Jahren Deinen Bundesliga-Einsatz beim 3:1 gegen Duisburg. Was war das für ein Gefühl, mit Giovane Elber (der kurz nach Deiner Einwechslung zweimal einnetzte), Fredi Bobic oder Weltmeister Thomas Berthold auf dem Platz zu stehen?
Sascha Maier: Man vergesse Krassimir Balakov und Carlos Dunga nicht. Es war ein außergewöhnliches Gefühl mit den Fußballgrößen der damaligen Zeit gemeinsam auf dem Platz zu stehen.
Als Du 1999 vom VfR Mannheim zu Wacker Burghausen gewechselt bist, hast Du eine sehr starke Saison gespielt und in 32 Spielen 17 Tore gemacht. Was ist das Besondere bei Wacker? Wie schafft es Burghausen als recht kleiner -aber mit seiner Burg sehr hübscher Ort – sich seit fast zwei Jahrzehnten in der Dritt- oder sogar Zweitklassigkeit zu halten?
Ich denke, dies hat mit guter und kontinuierlicher Arbeit zu tun. Vergessen sollte man allerdings nicht, dass eine große Firma (Wacker) hinter dem Verein steht.
Zum Spiel am Samstag. Gibst Du einen Tipp ab?
3:1 für die Lilien!
Vielen herzlichen Dank, Sascha Maier, für das ausführliche Interview!

Die Fragen stellte Markus Sotirianos (FuFa).

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