FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Es ist der gebührende Abschluss eines grandiosen Jahres, noch mal ein absolutes Highlight im Merck-Stadion am Böllenfalltor. Als sensationeller Tabellenzweiter empfangen die Lilien am Sonntag (21.12./13.30 Uhr) den Liga-Primus FC Ingolstadt 04.
"Das Spiel wird eine riesige Aufgabe für uns", sagte Dirk Schuster bei der Pressekonferenz am Freitag: "Ingolstadt ist derzeit eine Übermannschaft, das Non plus Ultra der Liga." Und dennoch betonte der Cheftrainer des SV 98: "Wir haben Respekt, aber definitiv keine Angst. Wir werden uns sicher nicht verstecken, sondern noch einmal mit Kampf und unserem Teamgeist Paroli bieten sowie auch spielerisch gegenhalten."
Trotz "qualitativ sehr guter Spieler" auf der Gegenseite, trotz erst einer Niederlage der Ingolstädter sei es für Schuster das Ziel, "das Spiel zu gewinnen. Das wollen wir immer, sonst bräuchten wir gar nicht erst antreten". Zudem, so der 46-Jährige, wolle man sich "mit einer guten Leistung zum Jahresende von den Fans zu verabschieden."
Seit neun Spielen sind die Lilien nunmehr ungeschlagen, am Bölle verlor der SV 98 erst einmal und blieb in acht der bisherigen neun Zweitliga-Heimspiele ohne Gegentor. "Auch wenn es enorm schwer wird: Zu Hause können wir gegen jedes Team etwas holen", gab sich auch Hanno Behrens angesichts solcher Statistiken selbstbewusst.
Im Hinspiel hätte es sogar auswärts beinahe für den Sieg gereicht. Der 2:2-Ausgleichsgegentreffer fiel erst in der 4. Minute der Nachspielzeit. "Zu diesem Zeitpunkt waren die Ingolstädter noch nicht eingespielt, hatten uns vielleicht noch ein wenig unterschätzt", sagt Schuster: "Das wird ihnen jetzt nicht noch mal passieren -am Sonntag wird es wesentlich schwieriger als damals."
Zumal nicht alle Spieler an Bord sein können. Tobias Kempe (Schambeinentzündung) und Maurice Exslager (Wadenprobleme) fallen definitiv aus, Leon Balogun laboriert noch an seiner Muskelverletzung aus dem Sandhausen-Spiel und ist ebenso fraglich wie Aaron Berzel (grippaler Infekt).
Dennoch ist Schuster optimistisch, die Ingolstädter "ein bisschen ärgern" zu können: "Alle fitten Spieler brennen auf das Duell, wollen noch einmal alles abrufen."
Das werden mit Sicherheit auch die Fans auf den Rängen: Noch sind Rest-Tickets für die Nordkurve verfügbar, am Sonntagnachmittag wird der Heimbereich jedoch höchstwahrscheinlich ausverkauft sein. Gebührende Kulisse für ein letztes Highlight 2014.