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15.04.2018 / Allgemein

„Jeder hat gesehen, dass wir unbedingt wollten“

sv98.de hat die Stimmen zum 1:1 gegen Eintracht Braunschweig zusammengefasst.

Torsten Lieberknecht:    
Ich glaube, es war heute ein brutal intensives Spiel. Anfangs offen, dann taktisch. In den letzten zehn Minuten hat man gesehen, dass beide Mannschaften auf dem Zahnfleisch gegangen sind. Es war gut zu sehen, dass meine Mannschaft bereit war, an die Grenze zu gehen. Es waren zwei verschiedene Halbzeiten: In der zweiten Halbzeit hatten wir zwei gute Konterchancen, haben diese aber leider nur bis zum letzten Pass gut gespielt, daher konnten wir nicht das 2:0 machen und das Spiel entscheiden. So war es ein dickes Brett, das beide Mannschaften bohren mussten. Ich bin zufrieden mit der Leistung und Bereitschaft meiner Mannschaft. Wir wären gerne mit dem Dreier nach Hause gefahren, so ist es jetzt ein Punkt und damit können wir auch leben, denn jeder Punkt zählt.
Dirk Schuster:
Es ist der Aussage von Torsten Lieberknecht nicht viel hinzuzufügen. Beide Mannschaften haben viel in die Partie investiert. Meine Mannschaft ist an die Grenze und darüber hinaus gegangen und hat vor allem in der ersten Halbzeit guten Fußball gespielt. Auch durch den Rückstand haben wir uns nicht aufhalten lassen und haben weiter nach vorne gespielt. Wir haben viel investiert und waren der Statistik nach die etwas bessere Mannschaft, doch es zählen nur die Tore. Nur mit der Chancenverwertung bin ich heute unzufrieden. In der zweiten Halbzeit hatten wir aber auch Glück bei den Konterchancen. Nach dem 1:1 war die Partie dann etwas wild, es gab in dieser Phase quasi kein Mittelfeld mehr. Der Punkt hilft uns leider nicht soviel wie den Braunschweigern. Trotzdem Kompliment an die Truppe für die Leistung, das war heute eines unserer besten Heimspiele, aber auch Braunschweig hat sich mit allem gewehrt. Wir müssen jetzt mit dem Punkt leben. In Sandhausen wollen wir den nächsten Schritt machen und hoffen dort auf zahlreiche Unterstützung unserer Fans, um aus dem Spiel ein kleines Heimspiel zu machen.
Fabian Holland:
Den Punkt müssen wir mitnehmen, es bleibt uns nichts anderes übrig. Wie wichtig der Punkt war, werden wir erst in ein paar Wochen sehen. Heute kann man das noch nicht einschätzen. Wir haben eine gute Leistung auf den Platz gebracht. Wir sind von vornherein in das Spiel gegangen und wollten gewinnen. Wir haben alles von Beginn an alles reingehauen und geraten dann sehr unglücklich in Rückstand. Danach haben wir Moral bewiesen und sind weiter auf den Sieg gegangen. Wir haben die Kraft und den Willen, so ein Spiel noch zu drehen, das haben wir nach der Pause bewiesen. Am Ende war es ein dann ein etwas wildes Spiel, weil Braunschweig ebenfalls gewinnen wollte.
Aytac Sulu:
Es ist ein Punkt, mit dem wir leben müssen, auch wenn wir drei verdient gehabt hätten. Wir waren über 90 Minuten gesehen das bessere Team. Wir hatten mehr vom Spiel und auch die größeren Chancen. Vor dem 0:1 können wir schon in Führung gehen, dann bekommen wir ein unglückliches Eigentor nach einem Freistoß, der für mich keiner gewesen ist. Trotzdem sind wir auch wieder gut aus der Pause gekommen und haben den Ausgleich gemacht, da hat sich wieder unsere Moral gezeigt. Danach haben wir weiterhin mehr vom Spiel, aber das zweite Tor hat gefehlt. Trotzdem sind wir jetzt seit sieben Spielen ungeschlagen, so soll es nächste Woche auch weiter gehen.
Romain Bregerie:
Das Unentschieden heute ist schon ein wenig frustrierend. Wir waren klar besser, hätten gerne den Sieg geholt und uns mit drei Punkten belohnt. Braunschweig hatte vor der Pause keine Torchance und ist aus dem Nichts in Führung gegangen. Die Möglichkeiten hatten wir, aber leider ist das Tor nicht gefallen. Auch nach der Pause warn wir gut im Spiel und machen zum Glück wenigstens noch den Ausgleich. Das war das Minimalziel. Es Niederlage wäre das völlig falsche Ergebnis nach diesem Spielverlauf gewesen. Jeder hat gesehen, dass wir heute alles gegeben haben und den Sieg wollten. Das Quäntchen Glück war aber nicht auf unserer Seite. Wir wollten unbedingt gewinnen und so haben wir auch gespielt. So werden wir auch in Sandhausen nächste Woche auftreten. 

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