FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Am heutigen Donnerstag (7.4.) war wieder einmal Zeit für die obligatorische Spieltags-Pressekonferenz: Vor dem Duell der Lilien beim 1. FC Nürnberg (9.4./20.30 Uhr) beantwortete Torsten Lieberknecht die Fragen der anwesenden Journalisten zum Personal sowie dem kommenden Gegner und sprach außerdem über das Spiel im Frankenland und die Konkurrenz innerhalb der Mannschaft.
… zum Personal:
Alle, die mit Corona infiziert waren, haben sich in eine bessere Verfassung gebracht als noch in der vergangenen Woche. Wir haben auch nach dem Kiel-Spiel noch Rücksicht auf sie genommen und selektiert, wer auf den Platz geht oder regeneriert. Wer definitiv ausfallen wird, ist Emir Karic. Er ist aufgrund einer Mandelentzündung nicht einsatzfähig. Kleinere Problemchen hat Patric Pfeiffer mit einem Bluterguss am Oberschenkel. Klaus Gjasula fehlt gesperrt, alle anderen sind fit.
… zum Spiel am Samstagabend:
Unsere Vorfreude und Spannung sind sehr groß auf so ein Spiel – wieder eine Partie am Abend unter Flutlicht, wieder ein Top-Spiel. Zudem werden über 1.600 Lilien-Fans vor Ort sein. Schon in Dresden und Bremen hatten wir das Gefühl, nicht allein zu sein. Unsere Fans können eine extrem gute Lautstärke ins Stadion bringen. Daher haben wir auch in Nürnberg die Verpflichtung gegenüber unseren Fans, mit einem guten Ergebnis nach Hause zu fahren. Insgesamt habe ich Bock auf jedes Spiel. Weil ich einfach Bock habe, meine Mannschaft spielen zu sehen. Für den Verein an sich ist es zudem auch nicht verkehrt, die Top-Spiele am Samstagabend zu bestreiten und sich so im Fokus stehend präsentieren zu dürfen. Wir freuen uns, dass uns die Fernsehanstalten sehen wollen (grinst).
… zum kommenden Gegner:
Wir müssen uns auf einen gefühlten Bundesligisten und spielstarken Gegner vorbereiten. Nicht zuletzt im Hinspiel hat man gesehen, dass Nürnberg die spielstärkste Mannschaft dieser 2. Bundesliga ist. Es wird eine große Herausforderung. Wichtig wird sein, die Jungs mit einem guten Defensivplan ins Spiel zu schicken.
… über das vergangene Kiel-Spiel:
Nach einem verlorenen Spiel zu punkten, ist eine wichtige Prämisse, die ich immer wieder betone. Das haben wir nach dem 0:1 in Bremen mit dem 3:1 gegen Kiel wieder einmal gezeigt. Die Mannschaft beweist damit ihre Stabilität. Neben den vielen Torchancen haben wir auch im Anlaufen wieder die richtigen Lösungen gefunden. Es war daher total wichtig, dass die Jungs das wieder gespürt haben. Der Sieg gegen Kiel tat natürlich gut. Aber wir streifen dies sofort wieder ab, weil wir nun mit Nürnberg einen gefühlten Bundesligisten vor der Brust haben.
… über Lasse Sobiech und die Konkurrenz im Kader:
Es ist total wichtig, dass Lasse Sobiech wieder da ist. Er persönlich fand es auch richtig geil, wieder einen Sieg gemeinsam mit der Mannschaft feiern zu können. Er hat es gegen Kiel sehr ordentlich gemacht und hatte keine großen Startschwierigkeiten. Das Beispiel Lasse zeigt zudem, dass in dieser Phase aktuell alle da sind. Die Jungs haben es verstanden, immer parat zu sein. Denn sie wissen, dass sie belohnt werden, wenn sie zuvor gute Trainingsleistungen zeigen. Das war jetzt eben bei Lasse der Fall. Wir haben es geschafft, intern einen Konkurrenzkampf zu entfachen. Ein gutes Beispiel dafür ist auch die Stürmerposition mit Aaron Seydel, der in die Bresche gesprungen ist, als Luca Pfeiffer und Phillip Tietz mit Toren geschwächelt haben.
… zum spannenden Saisonendspurt:
Wir wollen gegen Nürnberg das Maximum holen. Manchmal kann eben auch mal ein Punkt helfen, um weiter bei der Musik oben dabei zu sein. Denn in der Tabelle ist alles eng beisammen. Das ist das spannende in dieser Saison. Mir ist vor der Pressekonferenz der Song „Monopoli“ von Klaus Lage eingefallen. Dort heißt es: ‚Wir sind nur die Rangfiguren in einem schlechten Spiel‘. Bei uns ist es allerdings ein schönes Spiel. Also bleiben auch wir dabei: Wir sind die Randnotiz neben diesen ganzen Top-Mannschaften und wollen da sein, wenn es möglich ist. Wir dürfen uns aber auch nicht verrückt machen lassen, wenn mal ein Spiel verloren geht. Wir müssen stabil bleiben. Das leichteste Restprogramm hat der HSV. Ansonsten wird man sehen, wie sich alle anderen bis zum Schluss formieren.