FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Ein Ausflug an den See ist im Sommer bekanntermaßen eine beliebte Aktivität. Speziell bei Temperaturen, wie sie am Sonntag (9.8.) im gesamten Rhein-Main-Gebiet herrschten. Und so machte sich auch der SV 98 auf den Weg nach Biblis, um am dortigen Gewässer den dritten Tag des Kurztrainingslagers zu verbringen. Allerdings nicht in Form eines klassischen Badetages, viel eher stand Teambuilding auf dem Programm. Genauer: In Gruppenarbeit bauten die Lilien verschiedene Flöße, die dann auch zu Wasser gelassen wurden.
Nach einer kurzen Einweisung betrat der Tross aus Spielern, Betreuerteam und Trainerstab den eigens abgesperrten Bereich am Freizeitsee Biblis und fand dort eine bunte Ansammlung an Reifen, Brettern und Tauen vor. Schnell wurde klar: Hier ist Köpfchen gefragt.
Vier geloste Spielergruppen sowie zwei Teams aus Betreuer- und Trainerstab machten sich sofort an die Arbeit. „Kann mal jemand googeln, wie das geht?“, so Tim Skarke zu Beginn der Bauarbeiten mit einem Lachen und wohlwissend, dass alle Handys zuvor eingesammelt worden waren. Doch auch ohne technische Unterstützung waren schnell Fortschritte zu sehen. Und unterschiedlichste Herangehensweisen und Formen.
Nach einer guten Stunde, auch dank kleiner Tipps und Hinweise des geübten Teams von „bo events“, standen schlussendlich sechs fertige Flöße am Uferrand – bereit, in Form eines Wettrennens in See zu stechen. Zuvor erfolgte aber noch die obligatorische Floßtaufe, bei der alle Gruppen mit einem Schlachtruf ihr Transportmittel offiziell für den Wettkampf anmeldeten.
Ebendiesen entschied das Team aus Immanuel Höhn, Tobias Kempe, Silas Zehnder, Patrick Herrmann, Mathias Honsak, Florian Stritzel und Matthias Bader relativ souverän für sich. Kein Zufall, wie Kempe im Anschluss erklärte: „Meine Gruppe war sensationell. Wir haben uns ein Top-Boot gebaut und hochverdient gewonnen.“ Überhaupt zeigte sich der Mittelfeldspieler hochzufrieden mit dem ungewöhnlichen Trainingstag: „Wir wussten nicht, was heute auf uns zukommt. Aber es war eine richtig coole Aktion, die uns allen viel Spaß gemacht hat. Es ist immer wichtig in einer Vorbereitung, nicht jeden Tag auf dem Platz zu stehen, sondern auch mal etwas anderes zu sehen. Speziell bei diesem Wetter war die Aktion heute perfekt, inklusive der Abkühlung im Wasser.“
Ein Fazit, das für Cheftrainer Markus Anfang ganz ähnlich ausfiel: „Kein Spieler hat sich rausgenommen, alle waren voll dabei, jeder war integriert. Es hat großen Spaß gemacht und für mich war es schön, diese Gemeinschaft zu sehen. Danach konnten die Jungs auch noch ein wenig auf dem Wasser verweilen, ein wenig regenerieren. Das war optimal.“