FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Nach drei positiven Spielen müssen die Lilien gegen den VfL Osnabrück die erste Niederlage hinnehmen: 0:4 (0:1) hieß es am Montagabend nach 90 Minuten.
Die Begegnung startete mit einer Großchance für die Gastgeber: Infolge eines Standards kam VfL-Spieler Etienne Amenyido im Sechzehner der Lilien frei zum Abschluss. Seine Direktabnahme verfehlte aber das Tor von Florian Stritzel (2.). Sowohl der VfL als auch die Lilien waren bemüht, mit viel Tempo in die gegnerische Hälfte zu kommen. Beide Teams präsentierten sich in der Defensive aber abgeklärt und ließen zunächst keine klaren Chancen zu.
Die Hausherren machten es insgesamt besser und gingen folgerichtig auch in Führung: Aus halblinker Position flankte Kevin Wolze auf Marc Heider, der an der Strafraumkante den Ball mit dem Kopf wohl unbeabsichtigt verlängerte. Am langen Pfosten kam dann der mitgelaufene Etienne Amenyido ebenfalls zum Kopfball und nickte zur Führung ein (16.).
In der Folge entwickelte der VfL mehr Druck und tauchte nun des Öfteren gefährlich vor dem Tor der Darmstädter auf. Vor allem über die Außenbahnen entwickelte der VfL Gefahr. Nach einer Flanke von Felix Agu schloss Kevin Wolze am langen Pfosten per Volley ab, traf jedoch nur das Außennetz (23.).
Der SV Darmstadt 98 hatte in dieser Phase Probleme, für Entlastung zu sorgen. Mit einer Standardsituation meldeten sich die Lilien aber zurück in der Offensive. Eine maßgenaue Hereinabgabe von Yannick Stark fand im gegnerischen Sechzehner Immanuel Höhn. Der Innenverteidiger köpfte den Ball mit viel Schwung Richtung Tor der Gastgeber, doch Keeper Nils-Jonathan Körber glänzte mit einer tollen Parade (31.).
In der Folge nahmen Foulspiele und kleine Nickligkeiten zu. Es entwickelte sich ein hektisches Spiel, in welchem sich beide Mannschaften schwertaten, Chancen zu kreieren. Mit der knappen aber insgesamt verdienten Führung für den VfL ging es dann auch in die Halbzeit.
Nach dem Seitenwechsel waren die Lilien bemüht, besser ins Spiel zu finden. Aber erneut waren es die Hausherren, die den besseren Start erwischten: Nach Ablage von Marc Heider tauchte Kevin Wolze in zentraler Position frei vor Florian Stritzel auf und erhöhte auf 2:0 (51.).
Zwar versuchte das Team vom Dimitrios Grammozis, offensiv Akzente zu setzen – Torabschlüsse blieben dabei aber Mangelware. Es war eher der VfL, der sich Torchancen erspielte. In der 58. Minute kam Marc Heider nach einer Flanke von Felix Agu am kurzen Pfosten freistehend zum Kopfball. Heider fehlte hierbei nur knapp.
Darmstadt ging in der Folge mehr Risiko und lief den VfL höher an. Die Gastgeber aber konterten und erzielten in Person von Ouahim das dritte Tor des Abends – 3:0 (72.). Doch es kam noch schlimmer: Aus 22 Metern erhöhte kurz darauf Alvarez zum 4:0 (79.).