FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Es bleibt das gleiche Bild: Wieder einmal erspielten sich die Lilien beste Chancen, wieder einmal kommt viel zu wenig dabei rum. Auch in der ersten Auswärtspartie nach der Länderspielpause blieb der SV 98 somit punktlos: Mit einem 0:4 (0:1) muss der SV 98 aus Leipzig abreisen.
Die Darmstädter waren zunächst großem Druck ausgesetzt: In der 4. Minute spurtete Marcel Sabitzer über den Platz und bediente Emil Forsberg, der im letzten Moment von Aytac Sulu bedrängt wurde. Auch beim anschließenden Eckball brannte es im Lilien-Strafraum, doch auch diese Situation überstanden die Gäste unbeschadet. Die Umklammerung des Hausherren hielt an, das 0:1 war dennoch ein Gegentreffer der Marke "Zufallsprodukt": Nachdem Burkes zunächst den Ball mit der Hand mitgenommen hatte wurde Emil Forsberg bei seinem Abschluss geblockt, der Ball sprang genau in den Fuß von Naby Keita, der mutterseelenallein verwandelte (12.). Fünf Minuten später verhinderte eine Glanzparade von Daniel Heuer Fernandes den frühen Doppelschlag: Forsbergs Schlenzer aus kurzer Distanz lenkte der Keeper mit einer starken Fußabwehr am Tor vorbei.
Druckphase nach Umstellungen
Frings reagierte auf die Anfangsphase und brachte mit Wilson Kamavuaka einen weiteren zentralen Mittelfeldspieler, stattdessen rückte Sidney Sam auf die rechte Außenbahn (22.). Die Umstellungen fruchteten sofort, kurz darauf brannte es lichterloh im Leipziger Strafraum. Weder Sam noch Vrancic konnten daraus aber Kapital schlagen und den Ball im Tor unterbringen (24.).
Doch damit nicht genug: Nur eine Minute später bediente Schipplock mit einem herrlichen Anspiel Sidney Sam, der den Ball zwar an Keeper Coltorti, aber auch am linken Pfosten vorbeispitzelte. Die Lilien drängten auf den Ausgleich, die Partie hatte nach den Umstellungen eine völlig andere Wendung genommen.
Nach 34 Minuten chippte Heller das Spielgerät Richtung Fünfmeterraum, wo Schipplock nur Zentimeter zum Ausgleich fehlten. Wenig später befand sich der Vorlagengeber selbst in einer aussichtsreichen Schussposition, doch nach Sirigus Vorarbeit löffelte Heller den Ball über das Tor. Sirigus Hereingaben heizten in der Folge weiter gefährlich in den Strafraum, doch auch Schipplock knallte die flache Flanke über den Kasten (43.). Kurz vor dem Pausenpfiff dann die nächste dicke Gelegenheit: Holland nahm den Ball gekonnt mit der Brust herunter, zog nach innen, ließ einen Gegenspieler aussteigen und nahm genau Maß – zu genau, denn sein Flachschuss verfehlte den Kasten um Zentimeter.
Die größeren Chancen nach dem Wiederanpfiff verbuchten zunächst erneut die Gastgeber. Nur: Heuer Fernandes hatte etwas dagegen. Zunächst wehrte er gegen Sabitzer (48.) ab, ehe er mit zwei herausragenden Paraden Gegenspieler Burke zur Verzweiflung brachte (56., 57.). In der Zwischenzeit fand Schipplock aus bester Position keinen Abnehmer.
Abgefälschter Schuss zum 0:2
Die Lilien blieben giftig und hatten die Hoffnung auf Auswärtszähler in Leipzig noch nicht aufgegeben. Der Dämpfer folgte in der 67. Minute, und auch beim 0:2 half der Zufall mit: Forsberg zog nach innen, seinen Abschluss fälschte Banggaard für Heuer Fernandes unhaltbar ins Tor ab. Der zweite unglückliche Gegentreffer.
Anschließend kam es knüppeldick für die Lilien: Zunächst musste Sirigu nach einem taktischen Foul in der 72. Minute mit Gelb-Rot vom Feld, dann machten Orban (79.) und Keita (80.) mit einem Doppelschlag den Deckel drauf.