FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Intensive Spielformen, viele Zweikämpfe, lautstarke Anweisungen – die bisherige Trainingswoche der Lilien hat wenig von Länderspielpause. Wie gewohnt wirft sich auch Terrence Boyd in jedes Duell, motiviert seine Teamkollegen und sprüht vor Einsatzfreude. Mit sv98.de sprach der Angreifer über die aktuellen Einheiten, die vergangenen Partien und die Dinge, die ihm Saisonendspurt notwendig sind.
sv98.de: Terrence, eine Länderspielpause bietet oft Zeit zum Durschnaufen und zur Erholung. Bei euch sieht es bislang aber eher nach harter Arbeit aus und Dirk Schuster hat auch schon angekündigt, dass ihr teilweise an eure Grenze kommen werdet. Ungewohnt angesichts des spielfreien Wochenendes?
Terrence Boyd: Wir wollen das Niveau oben halten. Auch ohne Spiel am Wochenende müssen wir in der Trainingswoche alles auf dem Platz lassen. Wir haben weiterhin Konkurrenzkampf, jeder will sich zeigen und keiner kann es schleifen lassen. Wir müssen dran bleiben, damit wir dann gegen Düsseldorf erfolgreich sind. Trotzdem gibt uns die Pause auch die Möglichkeit, um nochmal durchzuschnaufen und Energie für die restlichen Spiele zu sammeln.
sv98.de: Die Arbeit der vergangenen Wochen hat sich in zuletzt vier ungeschlagenen Spielen in Folge widergespiegelt…
Boyd: Wir merken, dass unsere Arbeit und die des Trainerteams immer mehr fruchtet. Wir als Mannschaft müssen in einigen Situation noch ruhiger und cleverer sein und beispielsweise in Nürnberg unsere Konter besser ausspielen. Aber wir werden nicht hektisch und glauben an unsere Stärke, das hilft uns für die kommenden Wochen.
sv98.de: Nach dem Nürnberg-Spiel hast du davon gesprochen, dass ihr eine Darmstädter Mannschaft gewesen seid, wie du sie früher als Gegner kennen- und nicht unbedingt schätzen gelernt hast. Was macht diese Mannschaft aus?
Boyd: Dass es einfach keinen Spaß macht, gegen Darmstadt 98 zu spielen und der Gegner denkt, wann ist das Spiel endlich zu Ende? Das fordere ich auch weiterhin von uns, dass wir alle kämpfen und dem Gegner wortwörtlich auf die Füße treten. Die perfekte Mischung aus Arsch aufreißen und trotzdem Spaß haben – diese Kombination brauchen wir.
sv98.de: Alles raushauen, für das Team ackern. Du verkörperst diese Eigenschaften zu einhundert Prozent. Wie versuchst du mit deiner Spielweise dem Team zu helfen?
Boyd: Ich kann nur in vorderster Position anfangen und zeigen, dass ich alles raushaue und keinem Zweikampf aus dem Weg gehe. Und ich hoffe natürlich, dass es sich auf die anderen überträgt. Jeder hat mal Spiele, in denen es persönlich nicht so rund läuft. Da pusht es ungemein zu merken, dass der Nebenmann für einen da ist und dir aus der Patsche helfen kann.
sv98.de: Den Auftakt zum Saisonendspurt macht am Ostermontag dann das Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf. Die erste Etappe, die ihr aktuell vor Augen habt?
Boyd: Genau. Für mich ist es auch egal, ob der Tabellenführer oder der Zehnte kommt. Wir können Düsseldorf schlagen, weil in dieser Liga vieles möglich ist. Es kommt auf die Tagesform an und darauf, den Sieg in diesem Spiel mehr zu wollen. Speziell deshalb legen wir in der Pause auch nicht die Beine hoch, sondern arbeiten auf dieses Spiel hin, geben weiter Gas und wollen dann zeigen, dass wir das Team sind, das den Sieg unbedingt will.