FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Auch im vierten Spiel in 2021 konnten die Lilien keine Punkte einfahren. Gegen Holstein Kiel unterlag der SV 98 im Merck-Stadion am Böllenfalltor mit 0:2. Kritisch aufgrund des eigenen Spiels, aber auch die Leistung des Gegeners anerkennend äußerten sich die Darmstädter nach Abpfiff. sv98.de hat die Stimmen zusammengefasst.
Ole Werner:
Wir haben heute ein sehr gutes Auswärtsspiel gemacht. Speziell die erste Halbzeit war vielleicht sogar die beste in dieser Saison, gerade was die Griffigkeit gegen den Ball und das geschlossene Verteidigen angeht. Der einzige Wermutstropfen war, dass wir zur Pause nur 1:0 führen. Ich glaube, wir hätten noch mehr Tore erzielen können. Wir hatten klare Möglichkeiten, die wir nicht genutzt haben. In der zweiten Halbzeit hat der Gegner dann umgestellt. Wir haben einen Moment gebraucht, um richtig darauf zu reagieren. Erfreulich ist, dass wir das zweite Tor nach einem Standard machen. Hintenraus haben wir sehr leidenschaftlich und gut verteidigt, hatten aber nicht mehr viele Situationen im Ballbesitz. Das hätten wir sicherlich noch besser machen können. Insgesamt bin ich mit der Leistung meiner Mannschaft sehr zufrieden. Der Sieg war nicht unverdient.
Markus Anfang:
In der ersten halben Stunde war es ein offenes Spiel. Wir haben in der Offensive Akzente setzen und hätten sogar selbst nach einer Standardsituation durch Lukas Mai in Führung gehen können. Doch danach haben wir es nicht mehr so gut verteidigt. Ab der 30. Minute hat uns Holstein Kiel klar dominiert. In dieser Phase bekommen wir das Gegentor. Insgesamt haben wir in der ersten Halbzeit viel zu viele Zweikämpfe verloren und haben den Kielern zu viele Räume gegeben. Wir waren nicht so in den Zweikämpfen drin, wie uns es vorgestellt hatten. Durch eine Standardsituation bekommen wir im zweiten Durchgang das 2:0. Danach war es ein Spiel auf ein Tor. Wir haben uns Strafraumszenen kreiert und hatten die Möglichkeiten auf den Anschlusstreffer – durch Serdar oder auch Erich. Wenn wir den Anschluss machen, kommen wir wieder zurück ins Spiel. Aber wir machen die Tore nicht. In der zweiten Halbzeit kann ich den Jungs dennoch nicht viel vorwerfen: Sie haben alles getan, druckvoll nach vorne gespielt und hintenraus nichts mehr zugelassen.
Felix Platte:
„Wir sind ganz gut in die Partie gekommen, hatten auch ein, zwei Möglichkeiten. Ab der 30., 35. Minute sind wir nicht mehr richtig in die Zweikämpfe gekommen. Da haben wir uns den Schneid ein wenig abkaufen lassen, in dieser Phase fällt dann auch das Tor und wir gehen mit dem Rückstand in die Kabine. Nach der Pause hat man gesehen, dass wir wollten, aber wir bekommen wieder ein blödes Gegentor nach einem Standard und dann wird es schwer, einem 0:2 hinterherzulaufen. Ich glaube nicht, dass es eine Frage des Selbstvertrauens ist. Wir wissen, was wir können, welchen Fußball wir in dieser Saison auch schon gespielt haben. Und fehlt der letzte Punch, auch mal in Führung zu gehen und dann unser Spiel runterspielen zu können.“
Marcel Schuhen:
„Die ersten Minuten war es eine Art Abnutzungskampf, obwohl Kiel auch da schon die etwas besseren Chancen hatte. Sie haben dann taktisch ein wenig umgestellt, damit hatten wir ein paar Probleme bis zur Pause. Kiel hat es insgesamt sehr gut gemacht heute, der zweite Gegentreffer nach dem Standard ist natürlich unglücklich. Danach haben sie uns ein wenig die Spielkontrolle gegeben, ohne uns wirklich in die gefährlichen Räume zu lassen. Kiel war einfach besser.“