FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Das erwartet schwere Spiel gegen Heidenheim brachte eine Punkteteilung im Merck-Stadion am Böllenfalltor. Die Lilien blieben auch im saisonübergreifend fünften Heimspiel ungeschlagen. Das 2:2 gegen den 1. FC Heidenheim packte zudem den 13. Saisonzähler aufs Darmstädter Punktekonto. Auch wenn ein Dreier für die Südhessen aufgrund zweifacher Führung durchaus möglich gewesen wäre, zeigten sich doch alle Protagonisten zufrieden mit dem Punktgewinn. sv98.de hat alle Stimmen zum Spiel zusammengefasst.
Frank Schmidt:
„Insgesamt hat sich das Spielgeschehen in ersten Halbzeit lange zwischen den Sechzehnern abgespielt. Je länger die erste Hälfte aber dauerte, desto mehr ist Darmstadt zu Chancen gekommen. Gerade über unsere linke Seite, auf der Bader ordentlich Betrieb gemacht hat, hatten wir unsere Probleme. So liegen wir dann zur Pause auch mit 0:1 hinten. Es ist uns nach dem Seitenwechsel nicht sofort gelungen, dagegen zu steuern, haben nach einem Standard dann aber doch noch das 1:1 gemacht. Was uns nicht passieren darf, ist direkt der Treffer zum 1:2 nach einem unnötigen Ballverlust an der Mittellinie. Das größte Kompliment aber an mein Team, das noch einmal gegen eine so enorm heimstarke Mannschaft wie Darmstadt zurückgekommen ist. Den Punkt haben wir uns erarbeitet und nehmen diesen nicht unverdient mit.“
Torsten Lieberknecht:
„Wir nehmen den Punkt ebenfalls gerne mit. Heidenheim ist eine Mannschaft, der man mit größtem Respekt begegnen muss. Das haben wir getan. Es ist nicht alltäglich, nach einem Sieg beim HSV zu punkten. Jedes Wochenende spielst du in dieser Liga gegen Bretter. Mit dem Punktgewinn bin ich daher ok. Wir haben die nötige Professionalität und Intensität auf dem Platz gezeigt. Zudem hatten wir viele Torabschlüsse, haben viele Zweikämpfe gewonnen und nicht zugelassen, dass Heidenheim zu ihrem laufintensiven Spiel kam. Insgesamt war es ein Spiel, dass du dir als Fan – egal, ob von Heidenheim oder Darmstadt – gerne anschauen konntest. Alle Jungs, die heute auf dem Platz standen, haben sich diesen Punkt erarbeitet. Daher können wir alle damit zufrieden sein.“
Tobias Kempe:
„Es war ein sehr intensives Spiel mit vielen Zweikämpfen. Gegen Heidenheim ist es immer eklig zu spielen, weil sie eine sehr gute Mannschaft sind – sehr laufstark und vor allem mit hoher physischer Intensität. Sie haben uns heute bis aufs letzte gefordert. Doch wir haben gut dagegengehalten, zweimal geführt und ein gutes Spiel gemacht, auch wenn nicht alles perfekt war. Keine Frage, wenn du zweimal führst, willst du das Spiel natürlich gerne auch gewinnen. Aber Heidenheim hat eben eine hohe Qualität. Gegen sie werden sich noch viele Teams in dieser Saison schwertun. Wenn du gegen solch starke Mannschaften wie Heidenheim punktest, ist das völlig ok.“
Braydon Manu:
„Wir haben ein gutes Spiel gemacht, deswegen sind wir auch nicht enttäuscht. Ein Sieg wäre nicht unverdient gewesen, aber wir können uns auch nicht über das 2:2 beschweren. Wir haben 20 Minuten gebraucht, danach wurde es immer besser, speziell nach dem 1:0. Deswegen habe ich keinen großartigen Grund, um zu meckern. Heidenheim ist eine Top-Mannschaft, ein Punkt ist ein Punkt, weiter geht’s.“
Zu seinem Tor:
„Ich habe nicht viel nachgedacht. Schnelle spielt einen guten Pass, ich habe dann gerufen, damit Marvin den Ball durchlässt. Und dann ist der Abschluss gut gelungen.“