FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Das Trainerteam stürmte aufs Feld, die Spieler begruben den Torschützen unter sich, auf den Rängen brach ein ohrenbetäubender Jubelorkan aus: Es herrschte pure Ekstase nach diesem wahnsinnigen Schlussakkord am Bölle, Erinnerungen an Bielefeld wurden wach.
"Da war ’ne Menge Gänsehaut dabei", beschrieb Jan Rosenthal, der quasi mit dem Abpfiff den 1:0-Siegtreffer gegen Eintracht Braunschweig erzielt hatte: „Es kam alles zusammen: Das Tor, der Schlusspfiff unmittelbar danach, das große Ziel, das wir dadurch erreicht haben. Wahnsinn, was hier abgeht."
Ein, zwei Bier seien am Freitagabend noch im Kreise der Mannschaft geflossen, berichtete Hanno Behrens beim Auslaufen am Samstagvormittag: "Mehr aber auch nicht, alles ganz entspannt." Im Gegensatz zu dem, was da einmal mehr in der Nachspielzeit passierte: "Anscheinend funktionieren solche bedeutenden Siege bei uns nur mit einem Schuss Wahnsinn", erklärte der 24-Jährige breit grinsend.
Dieser Erfolg am Freitagabend vor 13.600 Zuschauer im Merck-Stadion am Böllenfalltor bedeutete nicht nur das 14. Spiel ohne Niederlage in Serie, sondern vor allem das Erreichen des großen Saisonziels.
"Wir sind unendlich stolz, dass wir bereits Ende Februar die 40 Punkte eingetütet haben", sagte Dirk Schuster: "Das heißt aber keinesfalls, dass die Saison nun für uns gelaufen ist. Wir werden Woche für Woche mit dem unbedingten Willen versuchen, die Großen zu ärgern und voll fokussiert als Team unsere Leistung abzurufen."
Von dem besonderes Geist des Lilien-Teams wurde ohnehin noch oft an diesem Abend gesprochen -und zwar immer dann, wenn es darum ging, diesen außergewöhnlichen Erfolg zu erklären. "Die Mannschaft hat wieder gezeigt, was in ihr steckt. Wir haben hier eine sensationelle Truppe", beschrieb Romain Brégerie. Florian Jungwirth: "Die sensationelle Ausbeute zeigt, wie gut die Mannschaft auch charakterlich tickt."
Und auch Matchwinner Rosenthal nutzte ausnahmslos jedes der vielen Interviews, um zum Ausdruck zu bringen, wie sehr er sich darüber freue, "mit dem Tor dem Team etwas zurückgeben zu können." Denn die Mannschaft, so der 28-Jährige "hat mich hier von Anfang an wahnsinnig gut aufgenommen."