FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Lilien und Kleeblätter, ein früher Sonntagnachmittag im April, Sonne in Mittelfranken. Was sich auf den ersten Blick auch wie der Rahmen für einen Spaziergang im Kreise der Familie lesen könnte, sind in diesem Fall die Eckdaten für die kommende Auswärtsbegegnung des SV 98. Und das Gastspiel der Lilien bei der Spielvereinigung aus Fürth könnte von einem entspannten Spaziergang nicht weiter entfernt liegen. Warum beim Tabellennachbarn viel eher höchste Konzentration gefragt ist und was die Südhessen am Wochenende erwartet, das erklärte Lilien-Coach Dimitrios Grammozis auf der Pressekonferenz.
"Die Fürther haben in den vergangenen Partien gezeigt, dass sie insbesondere zu Hause ein extrem hohes Tempo gehen", bilanzierte der Übungsleiter und sprach dementsprechend von einer "enorm intensiven Partie", die sein Team in Fürth erwarten dürfte. Bei nur einer Niederlage aus den vergangenen sieben Spielen hat die Spielvereinigung längst wieder in die Spur gefunden, die Lilien werden also erneut eine Leistung am Limit benötigen, um Zählbares aus dem Ronhof entführen zu können. "Wir müssen an die Leistung aus dem Spiel gegen Regensburg anknüpfen", forderte Grammozis, der sich mit Blick auf diese Forderung allerdings "sehr positiv gestimmt" zeigte.
Tipps von Dursun
Eines kleinen Wettbewerbsvorteils können sich die Lilien im Vorfeld des Auswärtsspiel zumindest sicher sein: Stürmer Serdar Dursun stürmte in den vergangenen beiden Spielzeiten für die Fürther und konnte dem Trainerteam als "Chef-Analytiker" bei der Spielvorbereitung entsprechend behilflich sein, wie Grammozis mit einem leichten Augenzwinkern betonte.
Zudem konnte sich der Grieche auch am Donnerstagabend noch einmal ein frisches Bild vom kommenden Kontrahenten verschaffen, der sich im Nachholspiel gegen Dresden beim 0:0 einen weiteren Punkt sicherte.
"Wir brauchen nicht viele Chancen"
Anders als die Dresdner wollen die Lilien die Rückreise am Sonntag allerdings nicht ohne eigenen Torerfolg antreten. Dabei baut der Coach vor allem auf die bereits zur Schau gestellte Effektivität seiner Elf: "Gegen Regensburg haben wir zwar sehr viel liegen gelassen, aber in Spielen wie gegen Hamburg und Kiel haben wir auch bereits bewiesen, dass wir nicht viele Chancen brauchen, um Treffer zu erzielen," rief der Trainer die damals an den Tag gelegte Kaltschnäuzigkeit in Erinnerung.
Zwar wisse man, welche Qualität der Fürther Kader innehat, dennoch wolle man "die nötigen Punkte mitnehmen“, um sich weiter von den unteren Tabellenregionen abzusetzen. Hilfreich sein wird dabei die Unterstützung der etwa 1000 Fans, die die Reise antreten werden. Und das mit Sicherheit nicht, um einen Frühlingsspaziergang durch Mittelfranken durchzuführen.