FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Fünfter Saisonzähler: Gegen die SG Dynamo Dresden heißt es nach 90 Minuten 0:0 (0:0).
Zu Beginn war es eine Partie ohne viel Tempo. Sowohl der SV Darmstadt 98 als auch die SG Dynamo Dresden waren in der Anfangsphase darauf bedacht, wenig Risiko zu gehen. Die Gäste zogen ihr Spiel dabei mit einer defensiven Dreier-Kette breit auf und hatten den Tick mehr Ballkontrolle.
Nach knapp acht gespielten Minuten hatten sowohl die Lilien als auch die Sachsen die ersten Torannäherungen. Die Distanzschüsse von Dresdens Kevin Ehlers und von Darmstadts Marvin Mehlem sorgten jedoch kaum für Gefahr.
In der 13. Spielminute hatte das Team von Dimitrios Grammozis dann den bis dato besten Angriff: Nach einer Balleroberung im Mittelfeld startete Marvin Mehlem auf der rechten Seite frei durch. Im Sechzehner legte Mehlem uneigennützig auf Serdar Dursun quer, der jedoch am herausragend reagierenden Kevin Broll scheitere. Das Tor hätte jedoch nicht gezählt, da Mehlem beim Abspiel von Dumic im Abseits gestanden hatte.
In der Folge waren die Gastgeber besser im Spiel und fuhren nun mehr Angriffe. Auf der linken Seite setzte sich Tim Skarke mit viel Tempo durch und legte im Rückraum auf den mitaufgerückten Fabian Holland zurück. Der Schuss von Darmstadts Kapitän aus achtzehn Metern war aber zu zentral, um Keeper Kevin Broll zu fordern (18.).
Auf der anderen Seite hatte Lilien-Schlussmann Florian Stritzel ebenfalls nicht sonderlich viel zu tun. Selten schafften es die Gäste, ihre Angriffe ordentlich zu Ende zu spielen. Bis auf einen Distanzschuss von Dresdens Sascha Horvath (21.) blieben auch die Gäste in der Offensive eher harmlos.
Dresden hatte aber häufiger das Spielgerät und versuchte immer wieder, mit scharfen Hereingaben zu Chancen zu kommen. Gefährlich wurde es dann aber erst nach einem Standard: Einen Freistoß aus zentraler Position, zwanzig Metern vorm Tor, setzte Patrick Ebert knapp am Tor vorbei (38.). Im direkten Gegenangriff kamen dann die Lilien wieder über die linke Seite. Eine Flanke von Tim Skarke fand in der Mitte Yannick Stark, der auf Serdar Dursun ablegte. Dursuns Flachschuss verfehlte aber das Tor von Keeper Broll (39.).
Kurz vor dem Pausenpfiff hatten dann nochmal die Gäste nach einer Flanke von Chris Löwe eine gute Gelegenheit. Am langen Pfosten traf Dresdens Sascha Horvath den Ball nicht optimal und verfehlte das Tor. Mit dem torlosen Remis ging es dann auch in die Halbzeit.
Nach dem Seitenwechsel waren die Lilien um mehr eigene Torgefahr bemüht, der Ball zirkulierte nun nicht mehr so lange in den Dresdner Reihen. Die erste Chance gehörte trotzdem den Gästen: Nach einer Flanke von der linken Seite kam Dresdens Linus Wahlqvist zum Abschluss. Am langen Pfosten schaffte es der Schwede aber nicht, den Ball auf Tor zu bringen (55.).
Defensiv standen die Hausherren weitergut, sodass Dresden mit seinem Ballbesitz nicht viel anfangen konnte. Spätestens nach einer Stunde waren die Lilien voll drin im Spiel und erhöhten die Schlagzahl: In Folge eines Eckballs hatten die Darmstädter dann aber ihre beste Gelegenheit im zweiten Abschnitt. Nach einem Doppelpass mit Marcel Heller flankte Yannick Stark auf Victor Pálsson, der am langen Pfosten am höchsten stieg. Seinen Kopfball setzte Pálsson aber rechts am Tor vorbei (63.) Die Lilien blieben weiter am Drücker und hatten wenige Minuter später nach einem kurz ausgeführten Eckball die nächste Chance: Mehlem zog seinen Schuss mit viel Druck auf den langen Pfosten, der Abschluss wurde hauchdünn abgefälscht (76.).
Kurz darauf hatte der SV 98 dann viel Glück: Bei einem Konter verhinderte bei Jeremejeffs Abschluss der linke Pfosten den Rückstand (81.).