FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Mit der Begegnung in Fürth steht für die Lilien am Sonntag das letzte Auswärtsspiel der Saison auf dem Plan. Und nicht nur ganz Darmstadt, auch das Team brennt auf das Duell in Franken.
"Wir fokussieren uns total auf Fürth und werden einmal mehr alles abfeuern, was in der Pipeline steckt", sagte Dirk Schuster bei der Pressekonferenz vor dem Duell am Sonntag (17.5./15.30 Uhr).
Nach den beiden sensationellen Siegen über die Topteams aus Karlsruhe und Kaiserslautern gehe man "mit einem sehr guten Gefühl" an die kommende Aufgabe, so der Cheftrainer der Lilien: "Zuletzt in Karlsruhe hat die Mannschaft einen tollen Job gemacht, dementsprechend breit ist die Brust, mit der wir nach Fürth fahren. Wohlwissend, dass uns dort alles abverlangt werden wird."
Der kommende Gegner aus Franken steckt als Tabellen-14. noch mitten im Abstiegskampf. Aus der Vergangenheit weiß Schuster, was eine solche Situation bewirken kann: "Wir kennen den Kampf um den Klassenerhalt aus eigener Erfahrung und wissen, dass dabei neue Kräfte freigesetzt werden können. Fürth wird alles tun, um die drei Punkte dazubehalten und einen wichtigen Schritt in Richtung Nicht-Abstieg zu machen."
Zumal der Kader des letztjährigen Tabellendritten für andere Ansprüche zusammengestellt worden ist: "Vom Potenzial und der individuellen Klasse her gehört Fürth nicht in den Abstiegskampf. Sicherlich besitzt die Spielvereinigung zurzeit kein riesiges Selbstvertrauen, aber der 3:0-Erfolg über Düsseldorf im vergangenen Heimspiel beweist, wozu sie in der Lage sind.“
Um etwas Zählbares aus Fürth mitnehmen zu können, erwartet der Cheftrainer der Lilien von seiner Mannschaft einmal mehr grundlegende Eigenschaften: "Genau wie in den vergangenen Partien wollen wir die Dinge beeinflussen, die in unserer Macht liegen. Das ist nur dann möglich, wenn jeder Einzelne die Bereitschaft zeigt, alles zu geben und wir als Team auftreten."
Für den "großen Kampf", der die Mannschaft in Fürth erwarte, stehen dem Trainerteam alle Spieler zur Verfügung. Dementsprechend heiß umkämpft sind die Plätze im Team. "Die Jungs, die zuletzt gespielt haben, geben wenig Anlass zur Kritik und sind wieder regeneriert. Alle anderen bieten sich über das Training an und geben Vollgas. In Karlsruhe gab es Szenen, bei denen allein das Zuschauen von außen Spaß gemacht hat und die symptomatisch für unseren Teamgeist waren."
Die letzten Gästeblockkarten waren bereits am frühen Dienstagmittag vergriffen, sodass die Mannschaft auch im Frankenland auf die lautstarke Unterstützung des eigenen Anhangs zählen kann. Rund 4000 Lilienfans werden in Fürth erwartet.