FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Die magische Grenze von 40 Punkten überschritten die Lilien bereits vor sieben Wochen. Nun, im Spiel gegen den 1. FC Heidenheim am Sonntag (19.4./13.30 Uhr), könnte der SV 98 sogar eine weitere Marke knacken, die dem Aufsteiger vor der Saison erst recht kaum einer zugetraut hätte.
"50 Punkte klingen ganz besonders und wären eine gehörige Hausnummer", sagte Dirk Schuster bei der Pressekonferenz am Freitag. Allein die Möglichkeit, so Schuster, diese Punktzahl bereits sechs Spieltage vor Saisonende erreichen zu können, zeige, "dass die Mannschaft bisher eine überragende Runde spielt".
Um die "schwierige Aufgabe" gegen den letztjährigen Meister der 3. Liga erfolgreich zu gestalten, fordert der 47-Jährige vor allem die bewährten Tugenden von seinem Team: "Wir müssen in Sachen Bereitschaft, Wille und Leidenschaft alles abrufen, um gegen Heidenheim zu bestehen. Das zweikampfstärkere Team hat beste Chancen, das Spiel für sich zu entscheiden -und diese Mannschaft wollen wir sein."
Mit dem "guten Gefühl" der zweiten Halbzeit aus dem Nürnberg-Spiel lautet die klare Zielstellung: "Wir wollen die drei Punkte hierbehalten." Schuster verweist jedoch ebenso darauf, dass der 1. FCH "uns mit Sicherheit nichts schenken wird. In den letzten Jahren waren die Duelle immer hitzig und sehr intensiv."
Teil der Heidenheimer Mannschaft ist seit dieser Saison auch Ex-Lilien-Keeper Jan Zimmermann, der an seinem 30. Geburtstag ans Böllenfalltor zurückkehren wird. Ein Wiedersehen, auf das sich viele Lilien freuen -auch Schuster. "Mich freut es sehr, wie Zimbo aus der für ihn schwierigen Situation hervorgegangen ist, und werde sicherlich ein paar Sätze mit ihm wechseln." Aber, so der Trainer grinsend weiter, "Geburtstags-Geschenke darf er an diesem Tag von mir nicht erwarten".
Personell kann das Trainerteam aus dem Vollen schöpfen. Der zuletzt angeschlagene Leon Balogun ist ins Team zurückgekehrt, auch ansonsten stehen alle Akteure zur Verfügung: "Wir haben verschiedenste Möglichkeiten, sodass es auf einigen Positionen durchaus eine Bauchentscheidung werden könnte."
Fest steht dagegen bereits, dass der SV 98 am Sonntag eine weitere Grenze durchbrechen wird: Und zwar die der 200.000 Heimzuschauer in der laufenden Saison. Den erneut ausverkauften Heimbereich im Merck-Stadion am Böllenfalltor sieht Schuster durchaus als weitere Motivation für seine Mannschaft: "Wir wollen unsere Zuschauer für die Unterstützung belohnen und erneut mit einem breiten Grinsen wieder nach Hause schicken."