FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Im zweiten Trainingslager-Testspiel gelang dem SV 98 ein Remis. 1:1 (0:0, 1:0) hieß es nach 3 mal 30 Minuten gegen den Bundesligisten Werder Bremen. Für die Südhessen traf Patrick Herrmann (37').
Dimitrios Grammozis: "Es war ein sehr guter Test gegen einen guten Gegner. Ich denke, dass wir viele Dinge, die wir trainiert haben, schon sehr gut umgesetzt haben. Auch mit der Intensität und der Laufbereitschaft bin ich zufrieden."
Die Anfangsphase gestaltete sich zunächst sehr offen und es gab Räume für beide Teams. Nach vier Minuten gab es die erste Großchance für die Lilien, als Immanuel Höhn nach einer Ecke am höchsten stieg und gen Tor der Bremer köpfte. Bremens Keeper Pavlenka konnte sich jedoch in dieser Szene auszeichnen und kratzte den Kopfball über die Latte. Momente später musste Pavlenka dann zwar hinter sich greifen – der Treffer von Dumic wurde aber aberkannt.
In der achten Minute lag der Ball dann wieder im Netz, nur diesmal beim SV 98. Doch auch dieses Tor pfiff der Unparteiische zurück – Abseits.
Beide Teams gingen bereits früh ins Pressing, so dass sich vor allem beim schnellen Umschaltspiel Chancen auf beiden Seiten ergaben. Durch Milot Rashica und Nuri Sahin hatte Bremen dann nach knapp einer Viertelstunde seine ersten Torabschlüsse. Darmstadt konnte dann kurz darauf durch Heller eine weitere gefährliche Offensivaktion: Nach einer Flanke von Hertner legte Dursun auf Heller ab, der per Volleyabnahme das Tor knapp verfehlte.
Fast im Gegenzug war es dann wieder der SV Werder, der über die rechte Seite konterte. Bremens Bartels hatte sich auf rechts durchgesetzt und in die Mitte auf Kevin Möhwald geflankt. Möhwald scheiterte aber aus kurzer Distanz, so dass es beim 0:0 blieb. In der 20. Minute zahlte sich dann das frühe Pressing der Darmstädter fast aus, als Jiri Pavlenka im Spielaufbau einen Ball direkt in die Füße von Mathias Honsak spielte. Honsak wiederum schaltete schnell und steckte auf Marvin Mehlem durch, der Pavlenka umkurvte. Mehlems Schuss wurde jedoch noch von Werders Christian Groß kurz vor der Torlinie geblockt.
Mit dem leistungsgerechten Unentschieden ging es dann nach einer halben Stunde in die erste kleine Pause. Sechs Minuten nach Wiederanpfiff ging der SV 98 dann in Führung: Mehlem hatte mit einem tollen Dribbling mehrere Bremer auf sich gezogen. Anstatt selbst den Abschluss zu suchen, hatte er das Auge für den aufgerückten Patrick Herrmann, der mit einem Flachschuss die Führung markierte.
Auf der anderen Seite war es dann knapp vier Minuten später ebenfalls ein Außenverteidiger, der für Gefahr sorgte. Nach Vorlage von Rashica traf Augustinsson nur den Pfosten. Nach dem Rückstand drückten die Grün-Weißen dann auf den Ausgleich. Sahin verfehlte dabei per Distanzschuss das Tor von Lilien-Keeper Claus nur knapp (44.).
Im zweiten Drittel kontrollierte der SV Werder größtenteils das Spielgeschehen, dennoch schaffte es das Team von Florian Kohfeldt nicht, gefährlich in das letzte Drittel zu kommen. Die Lilien zeigten vor allem in den Zweikämpfen vollen Einsatz, störten den Erstligisten bereits im Spielaufbau – und blieben im Umschaltspiel weiter gefährlich. Dennoch erarbeite sich Bremen langsam ein Chancenplus. Nachdem Möhwald aus spitzem Winkel nur das Außennetz traf (52.), setzte Niklas Füllkrug einen Kopfball deutlich über das Darmstädter Tor (54.).
Kurz bevor es in die zweite Pause ging, flankte dann Heller flach in die Strafraum Mitte, wo Höhn den Ball auf das Tor brachte, die Szene jedoch von einem Gegenspieler geklärt wurde. Im dritten Drittel war insgesamt Bremen weiter spielbestimmend, der SV 98 hingegen lauerte auf Kontersituationen. Sowohl der SV 98 also auch der SV Werder hatten zu dem Zeitpunkt bereits ordentlich durchgewechselt.
Goller markierte schließlich aus rund 16 Metern den Ausgleich für Werder Bremen (76.) – was auch den Endstand der Partie bedeutete, da Stark kurz vor Schluss aus spitzem Winkel knapp vergab.
Aufstellung: Stritzel (Klaus, 31., Schuhen, 61.), Hertner (Holland, 61.), Höhn, Dumic (Pfeiffer, 61.), Herrmann (Egbo, 61.), Pálsson (Kempe, 61.), Schnellhardt (Stark, 61.), Honsak (Manu, 61.) , Mehlem (Wurtz, 61.), Heller (Müller, 61.), Dursun (Platte, 61.)