FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Ganz bittere Heimniederlage: Im Nachholspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern zog der SV 98 mit 1:2 (0:1) den Kürzeren.
Im Nachholspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern erwischten die Lilien den besseren Start. Joevin Jones legte den Ball im Strafraum für den heranrauschenden Fabian Holland zurück, der mit seinem Abschluss jedoch an FCK-Keeper Müller scheiterte (3.). In der Anfangsviertelstunde entwickelte sich eine intensive Partie mit vielen Zweikämpfen und wenig großen Gelegenheiten auf beiden Seiten.
Wie aus dem Nichts dann die Führung für den 1. FC Kaiserslautern: Brandon Borrello bekam das Leder auf Höhe der Sechzehnerkante und zog ansatzlos ab. Sein Abschluss schlug genau im linken unteren Eck ein – 0:1 aus Sicht des SV 98 (16.). Die Lilien antworteten prompt auf den Rückstand und hatten in Person von Artur Sobiech die Doppelchance auf den Ausgleich: Der Angreifer scheiterte nach einer Hereingabe von der linken Seite erst mit dem Fuß, dann mit dem Kopf aus kurzer Distanz an Müller (21.). Der Gastgeber zeigte sich keineswegs geschockt und ließ nicht locker: Nur eine Zeigerumdrehung später nahm sich Dong-Won Ji ein Herz und zog aus rund 20 Metern ab – sein Schuss strich am Außennetz vorbei.
Die Südhessen erarbeiteten sich Chance um Chance: Nach einer guten halben Stunde hämmerte Yannick Stark den Ball im Anschluss an eine Ecke auf das Tor der Lauterer – Torwart Müller fischte den Volley des Darmstädters aus dem Winkel (29.). Die Lilien dominierten in dieser Phase des Spiels das Geschehen, konnten sich jedoch noch nicht für ihren kämpferisch hohen Aufwand belohnen. Die nächste Gelegenheit konnten kurz darauf die Roten Teufel notieren: Heuer Fernandes lenkte den Distanzschuss von Seufert stark über den Kasten (37.). So ging es für die Lilien trotz spielerischer Überlegenheit und eines leidenschaftlichen Auftritts mit einem unglücklichen 0:1-Rückstand in die Halbzeitpause.
Auch nach dem Seitenwechsel waren die Lilien zunächst das aktivere Team, fanden in den ersten Minuten aber nur selten ein Durchkommen gegen die Defensive der Lauterer. Großchancen waren daher zunächst auf beiden Seiten Mangelware. Mit zunehmender Spielzeit kam der 1. FC Kaiserslautern dann aber etwas besser in die Partie und erhöhte in der 61. Spielminute: Nach einer Hereingabe vollstreckte Mwene zum 2:0 für die Roten Teufel. Um ein Haar wäre es für die Lilien sogar noch dicker gekommen: Erneut war es Mwene, der mit seinem Abschluss fünf Minuten später die Latte des Heimgehäuses traf. Nach 79 Minuten hatte dann Osawe nach einem Solo die große Chance zum 3:0, er setzte das Spielgerät aber am Pfosten vorbei. In der Schlussphase zeigte sich der SV 98 zwar bemüht, erzeugte aber zu wenig Druck auf das gegnerische Tor.
Auch in der Folge strahlten die Gäste aus der Pfalz immer wieder Gefahr aus. Die Lilien steckten aber nicht auf und erarbeiteten sich eine Viertelstunde vor dem Ende die nächste gute Gelegenheit: Fabian Holland zog volley aus der zweiten Reihe ab, aber auch dieses Mal war Müller auf dem Posten (75.).
Zehn Minuten vor Schluss dann die Möglichkeit für die Roten Teufel, die Führung auszubauen: FCK-Stürmer Osawe verzog jedoch freistehend (80.).
In der Nachspielzeit verkürzte Felix Platte mit einem sehenswerten Volleyschuss in die lange Ecke auf 1:2 (91.). Der Anschlusstreffer für den SV 98! Die Lilien warfen noch einmal alles nach vorne und hatten Sekunden vor dem Ende die Gelegenheit auf das Remis, doch Müller konnte den Kopfball von Kamavuaka abwehren. So blieb es beim 1:2 aus Sicht der Lilien.