FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Während die Fans auch Tage danach noch vom sensationellen 3:0-Erfolg schwärmten, arbeitete das Team bereits wieder hart auf den kommenden Samstag hin. Das Ziel: "Den Nürnberg-Dreier beim 1. FC Heidenheim vergolden", wie Cheftrainer Dirk Schuster bei der Pressekonferenz am Donnerstag unterstrich.
"Wenn alle erneut 100 Prozent abrufen, haben wir gute Chancen, die 20-Punkte-Marke zu knacken", fügte Schuster an. Den Gegner kennen die Darmstädter bestens aus den vergangenen beiden Spielzeiten, zusammen mit den Heidenheimern gelang zuletzt der Aufstieg in die 2. Bundesliga. Von einer "gewachsenen, gefestigten und homogenen Mannschaft" spricht Schuster, "die uns mit ihrem Schlüsselspieler Marc Schnatterer alles abverlangen wird."
Von einer Favoritenrolle möchte Schuster nichts wissen, zumal "Heidenheim extrem heimstark ist". Im Gegensatz dazu warten die Lilien noch auf den ersten Sieg abseits des Böllenfalltors.
Unter der Woche verloren die Heidenheimer derweil im DFB-Pokal beim VfL Wolfsburg mit 1:4. Von Vorteil sei die zusätzliche Belastung des Gegners laut Schuster aber nicht: "Profimannschaften sollten das physisch wegstecken können." Nichtsdestotrotz hat das Trainerteam "ein paar Schlüsse" aus dem Spiel gezogen.
Im Rahmen der Partie beim 1. FCH freut sich Schuster auf das Wiedersehen mit seinem Aufstiegshelden Jan Zimmermann: "Er gehört sicherlich zu den besten Torhütern der Liga", erklärt Schuster, der keinen Vorteil darin sieht, dass seine Spieler den Schlussmann gut kennen: "Aber mit dem absoluten Willen, die Chancen zu verwerten, können wir bei ihm sicher ein oder zwei Dinger im Netz unterbringen."
Personell kann Schuster mit seinem Trainerteam aus dem Vollen schöpfen, alle Akteure stehen zur Verfügung: "Wir grübeln schon noch bezüglich der ein oder anderen Position. Am Ende werden wir eine erfolgsversprechende Elf aufs Feld schicken."
Sicher dabei sind 710 Lilienfans, die sich bereits im Vorverkauf Karten für das Duell in der Ostalb gesichert haben. Mehr als 1000 Anhänger werden das Team erneut lautstark unterstützen. Indes sind für das kommende Heimspiel gegen RB Leipzig bereits 9500 Tickets weg, für die Gegengerade stehen nur noch 350 Rest-Karten zur Verfügung.