FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Picknickdecken, Parkambiente und ganz viel Darmstadt 98. Der Rahmen für die diesjährige Saisoneröffnung war ein besonderer. Als Lilienpicknick hatten die Lilien das Zusammenkommen von Fans und Mannschaft im Vorfeld tituliert, schlussendlich war es beinahe eine Festival-Atmosphäre, die im Bürgerpark herrschte.
"Aufgrund der Baumaßnahmen war das Stadion nicht wirklich verfügbar und dementsprechend finde ich die Idee, es hier im Bürgerpark zu machen und das Ganze mit einem Picknick zu verbinden, eine super Sache", erklärte Rüdiger Fritsch mit Blick auf die gut gefüllte Picknickwiese und die eigens aufgebaute Bühne, auf der die verschiedenen Programmpunkte stattfanden. Und auch, wenn der folgende Vergleich des Präsidenten sicherlich ein wenig übertrieben ausfiel, die gewählte Begrifflichkeit eines "Lilien-Woodstock" beschrieb die Atmosphäre an diesem Sommerabend ziemlich treffend.
Ausgelassen tanzten und sangen die Lilienfans vor Ort beim Auftritt von Alberto Colucci, mit einigen Lachern wurden die Bemerkungen von Moderator Toni Sailer aufgenommen und auch Carsten Wehlmann hatte die "Festival"-Besucher direkt auf seiner Seite, als er auf die Frage nach weiteren Neuzugängen erwiderte: "Einen fitten Toni Sailer können wir immer gebrauchen."
Schlussendlich erfüllte Sailer dann aber doch seine Rolle als Anheizer und rief gegen 18:20 den gesamten Kader auf die Bühne im Bürgerpark. Und nachdem sich alle Spieler und das Trainerteam ebendort versammelt hatten, da griff Dimitrios Grammozis noch einmal nach dem Mikrofon und erklärte beim Blick auf die versammelte blau-weiße Menge: "Ich glaube wir sind genauso bereit wie unsere Fans."
Wenig später hatte der Cheftrainer das Mikro dann allerdings wieder an den nimmermüden Colucci verloren, der noch einmal zum Kulthit "Die Sonne scheint" ansetzte und dabei lautstark von seinem Duettpartner Sailer begleitet wurde. Immer unterstützt vom (größtenteils) rhythmischen Klatschen der Lilien auf der Bühne und der (größtenteils) engelsgleichen Stimmen der anwesenden Fans.
Eine Szenerie, die den besonderen Flair dieses Nachmittags und Abends unterstrich und bei allen ein gutes Gefühl hinterließ. Mannschaft und Fans, diese Einheit wird auch in der kommenden Saison eine besondere Verbindung darstellen. Nach diesem Bühnenprogramm der speziellen Art verewigten sich Spieler und Besucher dann noch an den verschiedenen Selfie-Stationen und nahmen so ein Andenken an dieses erste Lilienpicknick mit nach Hause.
Rund 1000 Lilienfans hatten über die vier Stunden verteilt das Gelände betreten, sich auf ihren Decken ausgebreitet, gesungen, gegessen, getrunken und getanzt. Und kurz bevor die letzten Besucher den Heimweg antraten, da öffnete der Himmel noch einmal seine Schleusen. Ein kurzer Regenschauer, der normalerweise sicherlich für Unmut gesorgt hätte. Aber ein Woodstock-Festival, welcher Art auch immer, wäre ohne Regen nicht komplett gewesen.