FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Auch am Tag nach der Lilien-Invasion am Bornheimer Hang zeigten sich Spieler und Betreuerstab immer noch beeindruckt von der unglaublichen Unterstützung der rund 6000 mitgereisten Anhänger.
Allen voran nachdem die Lilien beim 1:1 gegen den FSV Frankfurt in Rückstand geraten waren, standen die Fans als blau-weiße Wand hinter dem Team.
"Wir haben natürlich schon vorher mitbekommen, dass so einige Anhänger mitfahren werden -aber mit derart vielen haben wir nicht gerechnet, das war schon überwältigend", schwärmte Marco Sailer beim obligatorischen Auslaufen am Montagmorgen.
Toni verpasste nur eine Minute vor dem Gegentreffer durch Zlatko Dedic die große Chance zur Führung, worüber er sich am Montag "noch immer maßlos ärgerte". Dennoch wurde die Nummer 7 des SV 98 bei seiner Auswechslung mit Sprechchören gefeiert. "Vor allem nach diesem Negativerlebnis hat mir das viel gegeben", beschrieb Sailer.
Aber nicht nur Sailer, sondern die gesamte Mannschaft profitierte vom ununterbrochenen Support -gerade nach dem Rückstand im Anschluss des Lattenschusses von Jerôme Gondorf sowie der folgenden Sailer-Chance. "In dieser Phase war das Gegentor natürlich doppelt bitter. Aber wir sind super zurückgekommen, so wie das in gewisser Weise unsere Art ist. Wir können immer nochmal den Schalter umlegen."
Nach einem Abschlag von Christian Mathenia in der 76. Minute legte Jan Rosenthal technisch perfekt auf Gondorf ab, der den Ball ins kurze Eck setzte. Der Ausgleich bedeutete letztlich nicht nur den 42. Saisonzähler, sondern gleichzeitig die Verlängerung der Vereins-Rekordserie von mittlerweile 15 ungeschlagenen Spielen in Folge.
Am Freitagabend (13.3./18.30 Uhr) bereits soll dieser unglaubliche Lauf eine Fortsetzung finden. Gegen Union Berlin fehlen allerdings die gelb-gesperrten Gondorf und Dominik Stroh-Engel. Sailer ist optimistisch, dass das Team die beiden Ausfälle kompensieren kann. "Wenn jemand fehlt, springt dafür ein anderer in die Bresche. Wir ziehen alle an einem Strang." Gleichermaßen innerhalb des Teams sowie im Verbund mit den Fans.
Auch Cheftrainer Dirk Schuster bedankte sich bei den Anhängern ausdrücklich für die Unterstützung: "Das war absolut fantastisch, sowas habe ich selten erlebt."