FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Getrost könnte man den 48 Jahre alten Einzelhandelskaufmann als "Serientäter" bezeichnen, ohne dass dieser Begriff negativ belegt ist. Michael Mark hat seit dem 3:1-Heimsieg gegen den VfR Bürstadt am 16.8.1977, bei dem der nach seinem Empfinden begnadetste Lilienakteur Walter Bechtold per Foulelfmeter den Endstand markierte, nahezu alle Punktspiele seiner geliebten Lilien im Stadion miterlebt.
Über 1.100 Partien, davon lückenlos alle 600 Heimspiele am Böllenfalltor, verfolgte der glücklich verheiratete Michael seit jenem 3:1 bei Wind und Wetter, erlebte rauschende Aufstiege, vergoss aber auch bittere Tränen bei den Abstiegen.
Den Grundstein zu der blau-weißen Leidenschaft des Pfungstädters legte Michaels Vater in frühester Kindheit, der ihn oftmals "ans Bölle" mitnahm. Dabei weiß das Vereinsmitglied heute leider nicht mehr, welches sein erstes Heimspiel in den frühen 70er Jahren gewesen ist. Umso mehr erinnert sich der bescheidene Selbstständige jedoch an eine besondere Busfahrt mit der Mannschaft zu einem Auswärtsspiel bei Röchling Völklingen. Sein Vater, der bei der Stadt beschäftigt und u.a. für Belange der städtischen Sporthalle zuständig war, wurde aufgrund seines Wirkens und als Dank vom SV 98 zum Mitfahren zu jener Partie eingeladen. Selbstverständlich durfte Michael ihn begleiten und spätestens seitdem ist er mit dem 98er-Virus vollends infiziert.
Michael unterstützt die Lilien in jeglichen Belangen und so ist es nicht verwunderlich, dass ihm die Ehre zuteil wurde, auch in der Traditionsmannschaft des SV 98 als Gastspieler mitzuwirken. Noch heute schwärmt der Einzelhandelskaufmann davon mit Lilien-Legenden wie Wilhelm Huxhorn, Uwe Kuhl, Freddy Heß oder aber Bodo Mattern in einer Elf gestanden zu haben.
Die 1.000 Heimspiel-Marke ist als nächstes anvisiert. Und sicherlich wird Michael Mark dieses Ziel auch erreichen. In 22 Jahren wird der sympathische "Serientäter" jene Schallmauer durchbrochen haben, am liebsten bei einer Erstligapartie.