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07.03.2024 / Profis

„Mannschaft ist komplett intakt“

Das Innenleben der Mannschaft, die aktuelle Trainingswoche sowie der Blick auf das kommende Auswärtsspiel in Leipzig (9.3./15.30 Uhr): Zu diesen und weiteren Themen stand Torsten Lieberknecht auf der Pressekonferenz am Donnerstag (7.3.) Rede und Antwort. Wir haben die wichtigsten Aussagen des Darmstädter Cheftrainers für Euch zusammengefasst.

Foto: SV 98
… zum Personal:

Fraser Hornby befindet sich in der Reha in England. Marvin Mehlem und Clemens Riedel machen die Reha hier bei uns im Stadion. Zudem fallen Matthias Bader, Fabian Holland und Fabian Nürnberger ebenfalls aus. Damit sind auf jeden Fall fünf potentielle Stammspieler nicht dabei. Matej Maglica hat sich gestern im Training leicht verletzt. Ich glaube aber, dass er morgen im Abschlusstraining wieder dabei sein wird. Zurück auf dem Platz sind Fabian Schnellhardt und Braydon Manu, die nach ihren langen Verletzungen einen ordentlichen Eindruck hinterlassen haben.

… zum kommenden Spiel:

Wir haben besprochen, dass wir unabhängig von Leipzig ein paar Dinge auf dem Platz verändern wollen. Es geht um Sicherheit und Klarheit. Wir bleiben bei uns. Es gibt keine Spiele, in denen wir nichts zu verlieren haben. Schließlich geht es immer um Punkte. Die Herausforderung in Leipzig ist maximal groß. Es wird das Wichtigste sein, wie sehr die Jungs bereit sind, an die Dinge, die wir uns in der Trainingswoche sehr konzentriert erarbeitet haben, zu glauben und sie am Samstag umzusetzen.

… zum Gegner:

Leipzig ist gestern gegen Real Madrid unglücklich ausgeschieden. Das sagt alles über die Herausforderung, die wir vor uns haben. Leipzig hat keine Schwächen – und genau das ist ihre Stärke.

… über die aktuelle Trainingswoche:

Es war keine einfache Woche. Ich habe mir lange überlegt, wie ich der Mannschaft nach dieser Niederlage gegenübertrete. Welche Worte wähle ich? Wie richte ich – und das war meine Hauptaufgabe – meine Mannschaft schnell wieder auf? Mein Gefühl sagt mir, dass mir das ordentlich gelungen ist. Wir haben versucht, in dieser Woche den Rhythmus der Trainingstage und die Inhalte zu verändern. Mit Betreten des Trainingsplatzes wurde jede Einheit noch konzentrierter durchgezogen als sonst.

… zum Innenleben der Mannschaft:

Die Mannschaft und ihr Zusammenleben sind komplett intakt. Wenn du so viele negative Momente durchlebst wie wir in dieser Saison, ist es umso erstaunlicher, wie sie sich gegenseitig unterstützen und immer wieder aufrichten.

… zum Augsburg-Spiel:

Jeder weiß, dass wir an diesem Tag große Scheiße gebaut haben. Es waren individuelle Blackouts, die ich in der Form noch nicht erlebt habe. Ich habe mit den Jungs gesprochen. Ich habe aber auch mit den anderen Jungs gesprochen, die vielleicht nicht die offensichtlichen Fehler gemacht haben. Jeder für sich wollte individuell zu sehr zu viel. Die Jungs haben sich im Kopf zu viel Druck gemacht. Wir haben das Spiel ordentlich aufgearbeitet, können die Uhr aber nicht mehr zurückdrehen.

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