FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Natürlich, da waren sich alle Beteiligten einig, lebte das Duell am Sonntagnachmittag nicht von fußballerischer Brillanz. Und dennoch lassen sich Zahlen und Fakten konstatieren, die alle Lilien stolz machen können: Seit 134 Tagen ist der SVD mittlerweile ungeschlagen, das 1:1 (0:1) gegen 1860 München bedeutete die zwölfte Partie ohne Niederlage in Folge und damit einen neuen Vereinsrekord in der eingleisigen 2. Liga.
"Wir sind neu in der Liga, da kann man nicht erwarten, dass wir eine Mannschaft wie 1860 oder irgendein anderes Team der Zweiten Liga an die Wand spielen", erklärte Aytac Sulu: "Um in dieser Liga zu punkten, müssen wir uns allen voran darauf konzentrieren, defensiv gut zu stehen. Alle Spieler, gerade auch die Offensiven, arbeiten bei uns intensiv mit nach hinten -nur so können wir so kompakt stehen und derart wenig Gegentore zulassen. Dass wir dadurch kein Offensivfeuerwerk abbrennen können, ist ganz normal. Aber natürlich wollen wir uns auch in diesem Bereich Stück für Stück verbessern."
Mit 16 Gegentoren stellen die Lilien derzeit gar die zweitbeste Defensive der Liga, das Gegentor von Jannik Bandowski am Sonntag war erst der siebte Saison-Gegentreffer im Merck-Stadion am Böllenfalltor. Mitverantwortlich dafür zeichnet einer, in der 32. Minute in den Mittelpunkt rückte: Christian Mathenia parierte einen Elfmeter von 60-Stürmer Rubin Okotie und verhinderte damit das 0:2 zu diesem Zeitpunkt.
"Ich hab mich für eine Ecke entschieden und dann versucht, lange stehen zu bleiben", beschrieb der 22-Jährige die Szene: "Ich wusste, er würde nicht wieder lupfen wie zuletzt, daher habe ich die rechte Ecke gewählt. Das war eine intuitive Entscheidung und ich bin froh, dass es gut ging. So konnte ich der Mannschaft helfen", meinte Mathenia bescheiden.
Chef-Trainer Schuster sprach nach dem Spiel von "vielen Fehlern, die gemacht wurden" und insgesamt von keiner guten Leistung. Ebenso lobte der 47-Jährige aber auch "die starke Moral, mit der sich die Mannschaft den Ausgleich verdient hat". Wie sehr das Team nach dem Punkt gierte, verdeutlichte der kollektive, emotionale Torjubel nach dem 1:1 durch Leon Balogun in der 83. Minute.
"Wir sind sehr glücklich mit den 35 Punkten und belohnen uns damit für die Arbeit in den vergangenen Monaten", resümiert Sulu. Bereits am kommenden Freitag (18.30 Uhr) geht es für die Lilien mit dem Auswärtsspiel bei Erzgebirge Aue weiter.