FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Es war wieder einmal Zeit für die Pressekonferenz am Merck-Stadion am Böllenfalltor: Am Donnerstagmittag (11.8.) stand Torsten Lieberknecht den anwesenden Journalisten als Gesprächspartner zur Verfügung. Dabei beantwortete der Cheftrainer der Lilien vor dem Heimspiel seiner Mannschaft gegen Hansa Rostock (13.8./20.30 Uhr) die Fragen zum Personal und kommenden Gegner sowie zur sportlichen Entwicklung des SV 98. Wir haben die wichtigsten Aussagen zusammengefasst.
… zum Personal:
Aaron Seydel und Patric Pfeiffer sind ganz normal im Training mit dabei und präsentieren sich ordentlich. Definitiv ausfallen werden Clemens Riedel, Thomas Isherwood und Mathias Honsak.
… zum kommenden Gegner:
Hansa Rostock hat beim HSV aufgrund einer sensationellen Defensivleistung auswärts mit 1:0 gewonnen. Zudem haben sie zuhause auch Bundesliga-Absteiger Arminia Bielefeld sehr souverän geschlagen. Sie haben eine Mannschaft, die mit sehr viel Intensität und großer Körperlichkeit Fußball spielt. Das ist uns schon aus der vergangenen Spielzeit bekannt. Sie haben einen Kader, der super interessant und schwer zu bespielen ist.
… zum kommenden Heimspiel:
Samstagabend, Flutlicht. Die Anstoßzeit ist sensationell. Und die Stimmung wird es ebenfalls sein. Wir freuen uns darauf. Wenn beide Mannschaften in ihren bisherigen Grundordnungen bleiben, wird es sehr viele Eins-gegen-Eins-Situationen sowie viele Zweikämpfe geben. Beide Teams werden sich aneinander abarbeiten. Ich gehe daher davon aus, dass es ein Geduldsspiel werden wird.
… zur sportlichen Entwicklung der Lilien:
Wir entwickeln uns stetig weiter. Wir haben vor der Saison gesagt, dass wir taktisch variabler und für den Gegner schwerer auszurechnen sein wollen. Das ist uns bislang gelungen. Wir haben viele Alternativen auf der Bank und können Qualität nachlegen. Weil wir einen hohen Konkurrenzkampf im Team haben, wird uns das auf Dauer stark machen. Zudem mussten in dieser Saison auch schon viel improvisieren. Es ist ein gutes Zeichen, dass die Mannschaft mit kleinen Details umzugehen und diese in die richtige Richtung zu lenken weiß. Insgesamt bekommen wir immer mehr Sicherheit in unser Spiel. Mit den Siegen ist das Selbstvertrauen gewachsen. Wir wissen aber auch, dass es natürlich noch Dinge gibt, die wir immer wieder neu richten müssen.
… auf die Frage, ob sich die Wahrnehmung des SV 98 geändert habe:
Ich glaube, dass sich der FC Ingolstadt als Drittligist große Hoffnungen gemacht hat, gegen uns zu gewinnen. Weil sie mit uns eben nicht das vermeintlich große Los gezogen haben. Ich glaube, so ist die Wahrnehmung innerhalb der Liga auch: Wir sind eine Mannschaft, die man ernst nehmen sollte. Die Gegner rechnen sich immer gegen uns etwas aus. Doch wir haben immer was dagegen.