FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
4:0 Tore, 6 Punkte. Die Heimbilanz der Lilien nach zwei Spieltagen liest sich makellos. Und so harmonierte das Pressekonferenz-Outfit von Torsten Frings sehr gut mit den bisherigen Auftritten seiner Mannschaft am Böllenfalltor. Natürlich sollte das weiße Lilien-Oberteil des 40-Jährigen nicht bewusst die unbefleckte Heimweste des SV 98 symbolisieren - gegen ein Beibehalten der Symbolik nach dem Spiel gegen Bochum hätte Frings aber mit Sicherheit nichts einzuwenden.
Um auch am Sonntag gegen 15:20 Uhr weiterhin mit der maximalen Heimpunktzahl dazustehen, braucht es allerdings eine "Topleistung", wie der Cheftrainer gegenüber den Medienvertretern verdeutlichte: "Wir wissen, dass es eine schwere Aufgabe wird. Bochum ist eine sehr starke Mannschaft, die aktuell noch den einen oder anderen Punkt zu wenig hat."
Mit bislang vier Zählern auf dem Konto reist der VfL nach Darmstadt, von der 6-Punkte-Differenz zu den Lilien lässt sich am Böllenfalltor aber niemand blenden. Zumal der Gegner aus dem Ruhrpott nach dem Trainerwechsel kurz vor Saisonstart noch in der Findungsphase steckt. "Trainer und Team hatten durch die Pause Zeit, sich noch mehr kennenzulernen und die eigene Spielidee weiter zu verinnerlichen", so Aytac Sulu mit Blick auf die Bochumer und legt sich fest: "Sie werden auf einem anderen Stand sein als noch vor drei Wochen."
Verstecken muss sich der SV 98 vor dem Gast aus dem Ruhrgebiet deshalb aber keineswegs. Dementsprechend offensiv lautet auch Frings‘ Marschroute für das Aufeinandertreffen am Sonntag: "Ich erwarte, dass wir mutig auftreten und das Heft in die Hand nehmen. Wir sind gut drauf, haben Selbstvertrauen und wollen auch für unsere Fans alles raushauen."
Gelingt die Umsetzung dieser Vorgabe, sieht Frings eine "gute Möglichkeit", das eigene Punktekonto weiter anwachsen zu lassen.
Um optimal vorbereitet in das dritte Heimspiel der Saison zu gehen, wurde in der zurückliegenden Länderspielpause laut Frings "durchgeschnauft, aber auch intensiv trainiert". Persönlich nutzten der 79-malige Nationalspieler und sein Trainerteam die Pause zudem, um die eigenen Verträge bis 2020 zu verlängern: "Wir fühlen uns hier sehr wohl. Es waren sehr schnelle Gespräche. Wenn etwas passt, dann muss man es nicht unnötig lange herauszögern", begründete Frings auf Nachfrage die Ausdehnung seines Kontrakts.
Im ersten Spiel mit neuem Arbeitspapier stehen dem Lilien-Chefcoach mit Ausnahme von Peter Niemeyer wohl alle Spieler zur Verfügung. Einzig hinter Romuald Lacazette (Wadenprobleme) steht aktuell noch ein Fragezeichen.
Unterstützt bei der Jagd auf den dritten Heimsieg in Serie wird das Team am Sonntag erneut von einem ausverkauften Heimbereich im Merck-Stadion am Böllenfalltor. Beste Voraussetzungen, um die weiße Weste mit in die nächste Woche zu nehmen.