Unentschieden bei der Generalprobe
Der SV Darmstadt 98 und der englische Zweitligist FC Portsmouth haben sich bei der Generalprobe vor dem offiziellen Saisonstart mit einem torlosen Remis getrennt.
Pressekonferenz im Merck-Stadion am Böllenfalltor. Vor dem letzten Heimspiel der Saison gegen die TSG Hoffenheim (12.5./15.30 Uhr) stand Torsten Lieberknecht im PK-Raum Rede und Antwort. Dabei sprach der Cheftrainer der Lilien über die anstehende Partie, aber auch über Vertragsthematiken im Kader und über das Top-Talente-Team. Wir haben die wichtigsten Aussagen für Euch zusammengefasst.
Personalupdate: Fabian Holland und Fraser Hornby fehlen weiterhin verletzt. Auch Matthias Bader (Nasen-OP), Clemens Riedel (Sprunggelenksprobleme), Sebastian Polter (Infekt) und Braydon Manu (Reha nach Muskelfaserriss) fallen aus. Christoph Zimmermann fehlt gesperrt. Bartol Franjic und Klaus Gjasula sind zurück im Training.
Es ist das letzte Heimspiel in der Bundesliga. Und wir haben das große Bestreben, dieses Spiel zu gewinnen. Das wäre ein schöner Moment und ist unsere Möglichkeit, ein großes Dankeschön an unsere Fans zu senden. Trotz der großen Enttäuschung, die wir alle aufgrund der Saison verspüren, ist der Zusammenhalt zwischen ihnen und uns absolut da.
Hoffenheim wird ein hochmotivierter Gegner sein, der die Möglichkeit hat, in das internationale Geschäft zu kommen. Die TSG ist mit sehr guten Einzelspielern bestückt, Andrej Kramaric hat sich zuletzt wieder als Fixpunkt herauskristallisiert, Maximilan Beier hat sich enorm entwickelt. Sie spielen normalerweise mit einer Dreierkette und sie haben zuletzt gegen Leipzig einmal mehr bewiesen, dass sie richtig gut kicken können.
Jeder einzelne Spieler kann sich noch einmal gut präsentieren. Das hat auch etwas mit dem eigenen Antrieb zu tun und damit, sich selbst an der Ehre zu packen. Im Training in dieser Woche haben die Jungs diese Motivation gezeigt. Mein Bestreben ist es, die Mannschaft immer so auf den Platz zu bekommen, dass sie bereit ist. Und ich glaube, dass es, trotz unserer Punktzahl, in dieser Saison nie an der Moral gelegen hat.
Wir machen uns natürlich bei dem einen oder anderen Spieler schon unsere Gedanken. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir mit vielen dieser Spieler aufgestiegen sind. Sie haben also ihre Zweitliga-Tauglichkeit absolut unter Beweis gestellt. Es geht grundsätzlich darum, wie wir unsere Mannschaft verändern wollen und welcher dieser Spieler dort hineinpassen könnte. Die Frage ist: Welchen Wert kann ein Spieler für das haben, was wir hier aufbauen möchten? Es war wichtig, dass sich Paul jetzt auch ein Bild über die Jungs gemacht hat und wir sind im Austausch, was diese Spieler betrifft. Wichtig ist, dass wir offen in der Kommunikation den Spielern gegenüber sind.
Die Freude bei mir ist groß, dass wir die Mannschaft auf diese Art und Weise umsetzen werden. Und wir möchten dieses Team natürlich mit Leben füllen. Verständlicherweise gab es die Hürde bezüglich der Ligenzugehörigkeit und es ist schön, dass der Hessische Fußballverband nun die Entscheidung getroffen hat, die Mannschaft in der Hessenliga an den Start gehen zu lassen. Die Hessenliga ist eine super Liga, damit sich unsere Jungs an den Herrenfußball gewöhnen können. Auch für unsere Talentgewinnung ist das ein Vorteil, weil junge Spieler oftmals auch die Frage nach der Spielpraxis stellen. Dort waren wir bislang oft zweiter Sieger, weil andere Mannschaft diese Spielpraxis auf hohem Niveau garantieren konnten.