FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Zum letzten Mal in diesem Kalenderjahr stand am Freitagmittag (17.12.) die Pressekonferenz mit Torsten Lieberknecht am Böllenfalltor an. Der Cheftrainer der Lilien stand vor dem Auswärtsspiel des SV Darmstadt 98 bei Jahn Regensburg (19.12./13.30 Uhr) den virtuell zugeschalteten Journalisten Rede und Antwort. Dabei ging es um das Personal, das kommende Duell sowie besondere Momente der Hinrunde und den Winterfahrplan. sv98.de hat die wichtigsten Aussagen des 48-Jährigen zusammengefasst.
… zum Personal
Klaus Gjasula (5. Gelbe Karte) und der verletzte Luca Pfeiffer werden uns am Sonntag nicht zur Verfügung stehen. Ein Fragezeichen steht noch hinter Mathias Honsak, der sich aufgrund von Knieproblemen heute noch ärztlichen Untersuchungen unterziehen wird. Auch bei ihm besteht also die Gefahr, dass er ausfällt. Wie wir die Ausfälle kompensieren werden, wird sich nach den letzten beiden Trainingseindrücken der Einheiten am heutigen Freitag und morgen entscheiden. Es gibt also vor diesem Spiel noch viel Denksport für mich als Trainer. Wen bringen wir auf den Platz? Wer darf sich dort beweisen? Wer kann vielleicht auch zeigen, dass er nicht immer nur im Schatten beispielsweise eines Klaus Gjasula oder Luca Pfeiffer steht? Es ist also spannend.
… über Fabian Schnellhardt:
Fabian Schnellhardt trainiert wieder voll mit, zeigt sich sehr aktiv und gewohnt ballsicher. Er könnte am Sonntag schon wieder eine Alternative für den Kader sein, sofern personell in den nächsten zwei Tagen noch etwas passieren sollte – vorgesehen ist dies allerdings nicht.
… zum bevorstehenden Duell:
Es wird ein intensiver und arbeitsreicher Tag für alle Beteiligten – für beide Mannschaften, aber wohl auch für den Schiedsrichter. Wer die Spiele in Regensburg verfolgt, der weiß, dass die Partien dort aufgrund der vielen Unterbrechungen manchmal ein bisschen länger dauern können. Ich selbst habe in Regensburg immer kuriose Spiele erlebt. Am Sonntag wird es aber in erster Linie wieder auf Taktik und Physis ankommen. Meine Mannschaft weiß, dass wir wie schon in Paderborn ans Limit kommen müssen – vor allem im physischen Bereich. Das wird auch am Sonntag wieder eine große Rolle spielen. Darum haben wir die Intensität unter der Woche hochgehalten. Wir wollen am Sonntag nochmal alles rausholen und gemeinsam einen Dreier in Regensburg einfahren. Wenn es wieder ein 1:0 wie in Paderborn werden würde, wäre das super.
… zum kommenden Gegner:
Regensburg hat am ersten Spieltag und vor allem auch danach gezeigt, dass es neben der Kontinuität in der Truppe auch eine klare Spielweise hat. Man darf sie aber nicht nur auf ihre Intensität reduzieren. Sie haben eben auch immer wieder Spielphasen, in denen sie es verstehen, gerade im letzten Drittel fußballerische Lösungen zu finden. Sie haben also viele Komponenten in ihrem Spiel. Ihre Hauptkomponente ist aber, den Gegner mit ihrem aggressiven Anlaufen und klaren Strukturen zu stressen. Hinzukommt, dass sie Spieler in ihren Reihen haben, die im letzten Drittel genau Bescheid wissen, wie sie einen Gegner ausspielen können. Zudem sind sie sehr fit.
… über besondere Momente der Hinrunde:
Im Pokalspiel bei 1860 München haben wir die Grundordnung verändert und mit zwei Stürmern agiert, um die Offensive mehr in den Vordergrund zu stellen und mehr Mut zu zeigen. Auch wenn wir verloren haben, war das Duell sehr gut gut. Die Jungs haben dort das erste ordentliche Spiel in dieser Grundordnung gezeigt. Dann habe ich beim HSV – einem der ganz großen Gegner – gemerkt, dass die Mannschaft mental sehr stark ist. Gute Momente sind aber auch Niederlagen, um Dinge zu überdenken, zu besprechen und sich neu zu justieren. Egal, ob Rostock, Heidenheim oder auch das Duell gegen Düsseldorf: Diese Niederlagen haben uns gefestigt.
… zum Winterfahrplan:
Erst einmal wichtig wird sein, sich über die Feiertage zu erholen. Wir werden dann eine sehr kurze Vorbereitungsphase haben. Das Trainerteam ist deshalb schon fleißig dabei, den Vorbereitungsplan mit verschiedenen Inhalten zu füllen. Für mich ist es ok, dass wir am Bölle bleiben. Wir haben gute Bedingungen hier, weil die Greenkeeper einen hervorragenden Job machen.