FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
sv98.de hat die Stimmen zur Auswärtsniederlage der Lilien in Dresden zusammengefasst.
Dirk Schuster
Ich glaube, dass wir nach dem Schock durch den Elfmeter, welchen wir selbst mit eingeleitet haben, gut ins Spiel gefunden haben. Wir haben uns über Ballbesitz Selbstvertrauen geholt und dann auch den verdienten Ausgleich gemacht – insgesamt war es eine ordentliche erste Halbzeit. Wir wussten, was uns heute erwartet: Ein Gegner, der gut organisiert und strukturiert ist und der nach Balleroberung schnell nach vorne spielt. Wir waren darauf vorbereitet und hatten viel Ballbesitz, waren aber zu ungeduldig, haben zu viele Risikobälle gespielt und so den Ball verloren. Trotzdem war die erste Halbzeit okay. Wir wollten nach der Halbzeit weiter sicher spielen und sind dann durch abgefälschte Bälle in Rückstand geraten. Insgesamt war es aber eher ein Grundsatzproblem, dass man von außen das Gefühl hatte, dass Dynamo gieriger in den Zweikämpfen war. Die Niederlage fuchst mich, da sie sich nicht gut anfühlt und auch unnötig war. Wir hatten beim Stand von 1:1 viel im Griff und geben die Partie dann noch so her. In der Analyse haben wir jetzt viel zu tun um die Fehler aufzuarbeiten, wir müssen die richtigen Schlüsse aus den vier Gegentoren ziehen. Der Lernprozess auf unserer Seite ist hoffentlich bald abgeschlossen. Dynamo hat uns heute ein wenig mit unseren eigenen Waffen geschlagen. Da müssen wir ansetzen, um gleichwertig oder besser zu sein.
Maik Walpurgis
Dirk hat das Spiel schon ausreichend analysiert. Wir wussten um die Schwere der Aufgabe. Darmstadt hat in der letzten Zeit hervorragend performt. Wir wussten, dass es ein schwieriges Spiel werden würde und wussten, dass wir das Spiel mit großer Energieleistung bestreiten müssen um zu gewinnen. Die Mannschaft hat diese Energieleistung heute gezeigt, vor allem in der zweiten Halbzeit. Ich freue mich für Koné, dass er heute zwei Tore gemacht hat. Wir haben in der ersten Halbzeit gesehen, dass zwei Teams mit ähnlichem Ansatz agieren. Die Energieleistung war ausschlaggebend und wir hatten das nötige Glück, was uns am Dienstag gegen den Hamburger SV gefehlt hat.
Marcel Heller:
Das Ergebnis ist kein gutes für uns, wenn man 1:4 verliert, fühlt sich das nie gut an. Heute war das Spielglück ein bisschen auf Dresdner Seite. Zwei abgefälschte Schüsse und plötzlich führen sie mit zwei Toren. Wir treffen dagegen zweimal die Latte, da war sicherlich auch Pech auf unserer Seite. Aber das ist manchmal so im Fußball, das müssen wir so hinnehmen. Nach dem 1:1 und der ersten Halbzeit sind wir eigentlich mit einem guten Gefühl in die Halbzeit gegangen. Danach kam vieles anders, als wir es uns vorgenommen haben. Das müssen wir jetzt analysieren, zum Glück bleiben nicht viele Tage bis zum nächsten Spiel. Am Dienstag wollen wir wieder ein positives Ergebnis erzielen. Und vielleicht haben wir dann das Spielglück, was heute nicht auf unsere Seite war. Wir haben mal wieder gelernt, dass es schwer ist, in der zweiten Liga zu bestehen. Daraus müssen wir die richtigen Schlüsse ziehen und positiv zurückkommen.
Marcel Franke:
Es ist vermutlich jedem klar, dass ich mir die Rückkehr in meine Heimat anders vorgestellt habe. Wir sind mit dem Elfmeter sehr schlecht gestartet, haben uns dann aber ganz gut rausgekämpft. Die erste Halbzeit war trotz des Beginns ordentlich, das Tor machen wir gut und haben zudem noch einige vielversprechende Ansätze gehabt. Nach der Pause waren wir gar nicht gut im Spiel. Sicherlich war bei den Treffer auch etwas Glück dabei, aber wir hatten in den Szenen keinen guten Zugriff. Wenn man so spielt, wird es schwer in Dresden. Da lief es dann für Dynamo mit dem Heimpublikum im Rücken natürlich, auch wenn Serdar noch zwei gute Chancen hatte. Die Treffer für Dynamo fallen glücklich, aber man muss es eben auch probieren. Dynamo wurde dafür belohnt, dass sie versucht haben abzuschließen. Wir haben jetzt ein paar Tage Zeit, die richtigen Lehren zu ziehen und können schon Dienstag das ganze wieder richtig stellen.