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28.11.2025 / Allgemein

„Müssen jedes Jahr versuchen, an unsere Grenzen zu kommen“

Markus Pfitzner ist seit dem 21. Oktober der neue Präsident des SV Darmstadt 98. Der 56-Jährige besuchte 1978 an der Hand seines Vaters erstmals ein Spiel am Bölle. Von da ab sollte der SVD ein fixer Bezugspunkt im Leben von „Fitze“ werden, wie er im Verein genannt wird. In einem ausführlichen Lilienkurier-Interview (veröffentlicht in der Ausgabe gegen die SpVgg Greuther Fürth) spricht er darüber, wie er seit 1993 viele verschiedene Funktionen im Verein ausgeübt hat, warum Geschlossenheit im Verein so wichtig sind und wie er die Rolle als oberster Vereinsrepräsentant angehen will.

sv98.de: Markus Pfitzner, seit rund einem Monat bist du Vereinspräsident des SV Darmstadt 98. Hast du inzwischen alle Gratulationsnachrichten abgearbeitet?
Es gab tatsächlich unzählige Anrufe, Mails und Nachrichten. Das hat mich wirklich überwältigt. Die Nachrichten kamen nicht nur aus dem Sportkosmos. Auch zahlreiche Kontakte aus meinem Berufsleben, die um meine lange Verbundenheit zu den Lilien wissen, haben mir sehr persönliche Botschaften geschickt. Es gab also viel Zuspruch und Glückwünsche, dass dieser Schritt aus dem Verein heraus gelungen ist. Es spricht für Darmstadt 98, dass der Übergang absolut harmonisch gelaufen ist, das ist vor allem im Profifußball nicht alltäglich.

Trittst Du ein leichtes Erbe an, weil der SVD wohl so gut dasteht wie noch nie, oder ein schweres, weil es gilt diese erfolgreiche Ära fortzusetzen?
Ein bisschen von beiden. Zunächst einmal sind wir als Verein stabil aufgestellt. Das ist eine gute Basis für einen Wechsel, wenngleich er nach der erfolgreichen Zeit unter Rüdiger einen Einschnitt darstellt. Gleichzeitig ist die Fallhöhe hoch, da wir in einem superharten Wettbewerb stehen. Wir müssen jedes Jahr versuchen, an unsere Grenzen zu kommen. Das kann gelingen, wenn wir an dem Miteinander und der Geschlossenheit festhalten, die uns als Klub auszeichnen. Ich habe sie bei der Mitgliederversammlung unsere Superkräfte genannt. Dennoch wollen wir offen für Neues und Innovatives sein. Das wird herausfordernd, aber wir trauen uns das in unserer neuen Konstellation zu. Anne Baumann und Volker Harr sind unseren Weg schon lange mitgegangen. Mit Arnd Zinnhardt und Roy Reinelt-Peter haben wir zwei energiegeladene neue Kräfte hinzugewonnen. Wir sind gut vorbereitet.

Warum ist Dir diese Geschlossenheit so wichtig, die Du als Superkraft bezeichnest?
Sie war in all den Jahren unser Erfolgsfaktor. Denn diese ist und um die Lilien auf vielen Ebenen spürbar: Im Verhältnis zwischen Fans und Verein, bei den Fans untereinander, aber auch innerhalb des Klubs. Wenn ich da zum Beispiel auf das Präsidium blicke: Selbst wenn wir dort in manchen Dingen inhaltlich verschiedener Meinung waren, so haben wir alle die Entscheidungen mitgetragen, sobald wir sie getroffen haben. Ich glaube, das hat man nach außen auch gespürt. Ich bin mir sicher, dass das auch in der neuen Konstellation der Fall sein wird, weil wir mit Roy Reinelt-Peter und Arnd Zinnhardt zwei Personen dazubekommen haben, die bereits in der Vergangenheit unheimlich viel für den SV 98 geleistet haben. Wir alle bringen unterschiedliche Stärken ein. Aus diesem Mix kann etwas Neues entstehen, ohne von unserem Weg abzukommen.

Du bist selbst ein Marketingexperte. Inwiefern hilft Dir das, ein Wirtschaftsunternehmen, wie es der SVD heute ist besser zu verstehen und auch mitentwickeln zu können?
Ehrlicherweise ist es in meiner Berufslaufbahn so gewesen, dass ich mehr Erkenntnisse aus dem Sport in meinen Beruf übertragen konnte. Etwa, wenn es um strategische Themen geht, oder wie man ein erfolgreiches Team zusammenstellt. Im Bereich Merchandising und der Rechteverwertung von Lizenzen gibt es viele Dinge, die sich übertragen lassen. Aber am Ende gibt es dennoch riesige Unterschiede. Die Emotionen, die der Sport mit sich bringt und diese ständige Dynamik, sind viel herausfordernder als jede Aufgabe in der Industrie.

Selbst wenn die Profifußballer alles dominieren, so bist Du doch der Präsident des Gesamtvereins. Welche Rolle spielt es für Deine Amtszeit, einem Breitensportverein vorzustehen.
Das Bekenntnis zum Mehrspartenverein ist uns wichtig. Wir wollen unsere Abteilungen so gut wie möglich unterstützen und eventuell weitere aufbauen, um uns etwas breiter aufzustellen und noch mehr Menschen die Möglichkeit zur Teilhabe zu geben. Ich sehe tolle Chancen, dass wir den Amateursport stärken können. Das würde zu einer weiteren gesellschaftlichen Vernetzung in der Stadt und der Region führen. Es geht nicht immer nur um die 90 Minuten am Wochenende. Wir wollen auf die Menschen zugehen und sie für uns begeistern. Nicht nur, weil jemand ein Fußballfan ist, sondern weil er die Möglichkeiten und die Gemeinschaft bei Darmstadt 98 sucht. Zudem gibt es Partner, die sicher gerne den Breitensport unterstützen. Nicht jeder will sofort auf die Werbebande. Wir wollen also einen sehr offenen Blick dafür haben, was gut zu uns passen würde und wo wir uns breiter aufstellen können.

Du hast eben erwähnt, dass Du aus einer anderen Zeit stammst. Wie und wann hat das bei Dir alles angefangen mit den Lilien?
Ich bin 1978 mit neun Jahren zum ersten Mal ans Bölle gegangen, noch so richtig an der Hand meines Vaters. Die Lilien spielten damals ihre erste Bundesligasaison und ich habe am Anfang gar nicht richtig verstanden, was die Fans rufen. Deshalb musste ich meinen Vater fragen, was das heißt. Lilie zu rufen, das musste ich also erst lernen. (lacht) Mein erstes Spiel war ein 1:6 gegen Fortuna Düsseldorf. Das Ergebnis fand ich aber gar nicht schlimm. Mich hat die ganze Atmosphäre gepackt, diese emotionale Gemeinschaft. Sie treibt mich bis heute an. Zu spüren, was der Klub für so viele Menschen bedeutet. Dass die Lilien ein Stück Lebensinhalt, ein Stück Gemeinschaft, ein Stück Nähe darstellen. Das zu verstehen ist mir bis heute wichtig.

Wie ging es mit Dir und den Lilien weiter?
Ich bin ganz lange mit meinem Papa und seinen Kumpels ins Stadion hingegangen. Denn in meiner Klasse gab es kaum jemanden, der sich die Lilie aufs Schulheft gemalt hat. Bayern, Stuttgart und der HSV standen damals hoch im Kurs. Irgendwann habe ich mich von der väterlichen Freundesgruppe gelöst, da ich zwei, drei Buddies gefunden habe, mit denen ich immer am Zaun gehangen bin.

Von 1983 gibt es ein schönes Bild von Dir. Als 14-Jähriger wirbst Du in der Stadt als laufendes Spieltagsplakat für ein Lilien-Spiel gegen den FC Schalke 04. Wie kam es dazu?
Das kann ich gar nicht so genau sagen. Ich glaube, die Firma Merck hat sich damals sehr für den Verein im Marketing engagiert. Da mein Papa bei Merck gearbeitet hat, wurde ich wohl über diese Verbindung angesprochen. Ich habe das zusammen mit einem Kumpel gerne gemacht. Wenn ich mich recht erinnere, dann waren die Reaktionen auf die Aktion damals gemischt (lacht). Im Gegensatz zu heute war das Stadion damals nicht ständig ausverkauft. Da brauchte es Ideen, wie man die Leute auf die Spiele hinweist.

Du hast Deinen Vater bereits erwähnt. Welche Rolle spielten die Lilien bei euch zu Hause?
Ich komme aus einer sportbegeisterten Familie. Gerade mein Vater war ein absoluter Fußballfan. Da lag es nahe, irgendwann zu den Lilien zu gehen, wenngleich er und auch meine Mutter nicht aus Darmstadt stammen. Insofern bin ich nach ganz exakter Definition kein waschechter Heiner, obwohl ich hier geboren wurde und in der Heimstättensiedlung sowie später in Arheilgen aufgewachsen bin. Ich kann mich noch gut an die Bundesliga-Konferenz im Radio erinnern. Sie war bei uns am Samstagnachmittag ein festes Ritual. Da bin ich fast ins Radio reingekrochen.

Du bist den Lilien weiter treu geblieben und sogar näher an den Verein herangerückt. Alles begann mit deiner Mitarbeit im Lilienkurier.
Das war 1993. Die Lilien waren gerade aus der 2. Bundesliga in die Oberliga abgestiegen. Bis dahin hatte die kicker-Redaktion in Nürnberg die Inhalte geliefert. Das hat aber Geld gekostet, das in der Oberliga kaum vorhanden war. Ich habe damals in Mainz Publizistik studiert und habe dem SVD angeboten, dass ich das übernehme. Nebenher musste ich auch Anzeigen verkaufen. Das Blöde war nur, dass niemand welche schalten wollte. Deshalb bestand die erste Ausgabe „meines“ Lilienkuriers nur aus einem kopierten Blatt. Es gab schlicht keine Anzeigenkunden. Es waren andere Zeiten, aber für mich persönlich ein spannender Einstieg, weil es im Verein nur ganz kleine Strukturen gab. In gewisser Weise schließt sich nun der Kreis, als dass ich mein erstes Interview als Präsident dem Lilienkurier geben darf.

Es sollte nicht Dein letzter Job bei den 98ern sein.
Stimmt. Ich habe auch die ganz wenigen Fanartikel verkauft. Das war vielleicht nur ein halber Regalmeter. Eine Tasse, ein Schal, wenig mehr. Kurzzeitig habe ich die Mitgliederverwaltung mitgemacht. Das war aber offen gestanden so gar nicht mein Ding. Irgendwann begann ich die Pressekonferenzen zu moderieren. Ich konnte also von der Pike auf viele verschiedene Dinge tun und immer weiter hinzulernen.

Und das in einer Zeit, in der die Lilien nun wirklich nicht angesagt waren.
So wie bei den Sponsoren ließ auch das Interesse der Fans nach. Das hieß auch, dass es gerade zu Oberligazeiten schwierig war, Mitfahrer für Auswärtsfahrten zu finden. Aber wir waren immerhin ein kleiner harter Kern. Zusätzlich übernahm ich einen weiteren Job: ich begann wie eben erwähnt bei den Heimspielen die Pressekonferenzen zu moderieren. Zuvor musste ich mir noch die Ergebnisse der anderen Partien vom Videotext in der Sprecherkabine holen. Wenn sie lila waren, dann lief die Partie noch, erst wenn sie weiß waren, stand das Ergebnis fest.

In den 1990er und 2000er Jahren pendelten die Lilien zwischen Dritt- und Viertklassigkeit hin und her. Phasenweise kamen keine 2.000 Zuschauer ans Bölle. Gab es bei Dir damals nicht auch irgendwann eine Phase der Entfremdung von den 98ern?
Nein, die gab es bei mir schon wegen meiner kontinuierlichen Mitarbeit beim SVD nicht. Ich hatte hier ein festes Netzwerk. Wir waren ein kleines Team, das gefühlt immer da war. Das bindet einen an den Klub. Aber in der Stadt war das natürlich anders. Da gab es eindeutig eine Entfremdung. Ich erinnere mich noch, als die Mannschaft zu Regionalligazeiten in der Zeit eine Autogrammstunde in der Sparkasse gab und (Geschäftsführer, Anm. d. Red.) Michael Weilguny und ich über den Luisenplatz gegangen sind und Leute angesprochen, ob sie nicht hingehen wollten. Das wollte aber kaum jemand. Die Zeiten sind glücklicherweise vorbei (lacht).

2008 dann der große Knall: Insolvenzantrag. In Darmstadt gab es plötzlich ein großes Engagement rund um die Lilien. Wie hast Du diese Zeit in Erinnerung?
Ich kann mich gut erinnern, wie mich Tom Eilers anrief: „Fitze, es ist echt ernst. Komm heute Abend in die Schänke. Es gibt ein Treffen, wir müssen reden.“ Die Angst, dass es mit dem SVD vorbei sein könnte, war mit Händen zu greifen. Keiner von uns konnte auch nur ahnen, dass daraus die Geburtsstunde eines neuen Zusammengehörigkeitsgefühls entstehen sollte. Hans Kessler hat mich dann gefragt, ob ich die Leitung des Arbeitskreises 4 übernehmen wolle „Marketing und Kommunikation“. Wir haben eine Präsentation gebastelt, die damals reine Fantasie war. Darmstadt 98 als Lokomotive des Sports und solche Dinge. Wir haben versucht, gemeinsam eine Vision zu entwickeln. Am Ende hat das ein Stück weit geklappt. Aber das haben nicht nur ein paar Leute geschafft, sondern ganz viele. Es gab unzählige Puzzleteile und kreative Aktionen, die dazu beigetragen haben, dass viele Menschen zusammenfinden. Das mitzuerleben war total schön.

Wenn Du über all die Jahre so stark involviert warst, war dann der Schritt ins Präsidium 2010 naheliegend?
Hans hat mich gefragt und ich habe erstmal nein gesagt. Ich hatte ein wenig Muffensausen. Schließlich hatte ich gesehen, wie es dem ein oder anderen früheren Präsidiumsmitglied ergangen war. Es ist kein leichtes Amt. Nicht alle sind dafür gefeiert worden, was sie gemacht haben. Ich hatte also Bedenken, woraufhin mich Hans bat, in aller Ruhe darüber nachzudenken. Ich besann mich eines Besseren und sagte zu. 2010 ging es los und es startete sportlich gleich ganz gut. Denn 2011 sind wir in die 3. Liga aufgestiegen, die wir zwei Jahre später mit Glück halten konnten. Der Rest ist Geschichte.

Inzwischen schaust Du schon lange hinter die Kulissen des Profifußballs. Wie sehr hat sich Dein Fan-Sein durch diese Einblicke verändert?
Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, es hätte sich über die Jahrzehnte nicht verändert. Manchmal wünsche ich mir auch, nach einem schlechten Spiel meinen Frust loszuwerden und das alles schnell wieder abhaken zu können. Da ich den geschäftlichen Bereich überblicke, habe ich einen anderen Blick auf die Dinge. Das bedeutet sehr viel mehr Druck. Man weiß bei jedem Spiel genau, was hier auf dem Spiel steht: an Strukturen, an Mitarbeitern, an dem, was wir aufgebaut haben und auf das wir stolz sein können. Gerade in der 2. Bundesliga geht es unfassbar dynamisch zu. Da schätze ich es, wie nah wir uns als Darmstadt 98 in unseren Kernstrukturen sind. Welch sehr offenen und familiären Umgang wir pflegen und welch großes Vertrauen wir ineinander haben. Da sind wir ein Gegenentwurf zu Vereinen, die sich in Machtkämpfen zerlegen. Viele von uns sind lange dabei, kennen die schlechten Zeiten. Das erdet.

Wenn wir auf das Tagesgeschäft blicken, wie nimmst Du die aktuelle Arbeitsatmosphäre im und rund um das Team wahr?
Wenn es auf dem grünen Rasen gut läuft, dann nimmt es von allen viel Druck. Dafür musst du in sportlichen Krisensituationen noch härter arbeiten, um alles zusammenzuhalten. Aktuell nehme ich das Miteinander auf der gesamten Geschäftsstelle mit knapp 40 Leuten sehr, sehr positiv war. Viele haben hier über ein Praktikum, Volontariat oder als Trainee angefangen und sind nun schon viele Jahre hier. Das schafft eine gute Atmosphäre. Unsere Geschäftsführer arbeiten gut miteinander. Die Vernetzung ins Profiteam ist gut. Wir als Präsidium sehen es als unsere Aufgabe, die Hauptamtlichkeit zu unterstützen und zu stärken, die Professionalisierung auszubauen. Für uns ist es extrem wichtig, dass es in unserem hektischen und dynamischen Tagesgeschäft ein gutes Miteinander gibt, dass wir eine gute Kultur haben und Teamplayer sind.

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