FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
17 Pflichtspiele am Böllenfalltor hat Torsten Frings seit seinem Amtsantritt im Januar hautnah miterlebt. Mit der Partie gegen Jahn Regensburg endet am Sonntag nun das Heimspieljahr 2017. Und das Duell gegen den Aufsteiger bietet für Frings und sein Team die Chance, den lang ersehnten Erfolg einzufahren und gleichzeitig den eigenen Fans „in diesem Jahr noch einen Heimsieg zu schenken“, wie es der Chefcoach der Lilien auf der Pressekonferenz ausdrückte.
Dabei setzt Frings erneut auf die bedingungslose Unterstützung der eigenen Anhängerschaft: "Ich weiß zu hundert Prozent, dass sie uns ab der ersten Sekunde unterstützen werden. Das brauchen die Jungs auch", so der der 41-Jährige, bevor er ergänzte: "Ich glaube, ganz Fußballdeutschland ist begeistert von unseren Fans, und wir können froh sein, sie zu haben."
Die eigenen Fans zu begeistern, das wird hingegen am Sonntag die Aufgabe einer Lilien-Mannschaft sein, von der Frings erwartet, dass sie "an die Leistung aus dem Berlin-Spiel anknüpft."
Nachspielzeit in Berlin abgehakt
"Natürlich waren wir zunächst frustriert, aber das haben wir schnell abgehakt. Weil es dort viel mehr Positives als Negatives gab", verdeutlichte der ehemalige Nationalspieler das gute Gefühl, mit dem seine Mannschaft trotz des späten Ausgleichs in die Spielvorbereitung auf Regensburg gestartet ist.
Ein gutes Gefühl und eine dementsprechende Leistung werden am Sonntag auch von Nöten sein, wenn die drei Punkte am heimischen Böllenfalltor bleiben sollen. Denn der Liga-Neuling aus der Oberpfalz kommt mit der Bilanz von zehn Punkten aus den vergangenen vier Spielen nach Südhessen. "Regensburg spielt für einen Aufsteiger eine richtig gute Runde", weiß auch Frings um die Qualität des kommenden Gegners und konkretisiert: "Sie warten auf Fehler und dann geht die Post ab. Also dürfen wir möglichst keine Fehler machen und ihnen diese Konterchancen nicht geben."
"Müssen weiter mutig sein und an uns glauben"
Auch Markus Steinhöfer hat die Auftritte des SSV bislang verfolgt und zieht ein entsprechendes Fazit: "Regensburg hat sich schnell in der Liga akklimatisiert und spielt erfolgreich, aber trotzdem wissen wir um unsere Qualität. Wir müssen weiter mutig sein und an uns glauben – das tun wir."
Dass die Lilien in dieser Spielzeit im Pokal bereits schlechte Erfahrung mit den Regensburgern machten, spielt mit Blick auf Sonntag keine Rolle, wie Frings gegenüber den Medienvertretern klarstellte: "Das Spiel ist lange her, es hat sich personell und in der Spielweise viel bei beiden Teams verändert, zudem haben wir damals in Regensburg gespielt."
Lazarett lichtet sich
Die Vorzeichen sind diesmal also andere: "Wir machen uns keinen zusätzlichen Druck, sondern wollen einfach unsere Leistung abrufen", gibt auch Steinhöfer eine klare Marschroute für Sonntag aus und sieht sich und seine Teamkollegen speziell aufgrund der Leistung in Berlin "auf dem richtigen Weg."
Zumal sich die Personallage bei den Lilien ein wenig entspannt hat. Tobias Kempe dürfte nach einer vollen Trainingswoche wieder ein Kandidat für die Startelf sein und auch Daniel Heuer Fernandes könnte in die Mannschaft zurückkehren, insofern er die verbleibenden Trainingseinheiten gut übersteht und zu hundert Prozent einsatzfähig ist. Weiterhin fehlen werden dem Team Peter Niemeyer und Felix Platte.
Für das Aufeinandertreffen mit dem Jahn sind aktuell noch rund 900 Karten für den Heimbereich erhältlich. Es wird eine Tageskasse geben.