FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Ein gebrauchter Sonntag für den SV 98. Die Lilien hatten im ersten Durchgang bei den nun seit 21 Zweitliga-Heimspielen ungeschlagenen Gastgebern zwar durchaus die eine oder andere Druckphase. Doch in einem intensivem Spiel brachten zwei Standards die Heidenheimer auf die Siegerstraße. 2021 ist sportlich bislang noch nicht das Jahr der Darmstädter. Entsprechend frustriert und enttäuscht zeigten sich der Kapitän und der Cheftrainer nach Abpfiff. sv98.de fasst alle Stimmen zur 0:3-Niederlage der Lilien zusammen.
Markus Anfang:
Es ist bitter für uns. Wir hatten viele Kopfballspieler in der ersten Elf und haben auch bewusst so aufgestellt. Denn wir wollten gegen kompakte Heidenheimer über Standardsituationen für Torgefahr sorgen. Das ist uns mit dem Kopfball von Immanuel Höhn auch gelungen. Aus dem Spiel heraus hatten aber beide Mannschaften wenig Chancen. Und dann werden wir damit geschlagen, was wir uns eigentlich selbst vorgenommen hatten. Wir kassieren nach zwei Standards zwei Gegentore. Diese Standardsituationen haben das Spiel entschieden. Aber das zeigt auch die Qualität des 1. FC Heidenheim, der zu den Spitzenmannschaften der 2. Liga gehört. Insgesamt war es aber ein Spiel auf Augenhöhe, das 0:3 spiegelt die Partie nicht wider. Doch die Ergebnisse sprechen aktuell nicht für uns, auch wenn wir gelobt werden, dass wir ordentlich Fußball spielen. Wir sind gewarnt und müssen nun eine gute Trainingswoche hinlegen.
Frank Schmidt:
Beide Teams haben ein wenig ihre Grundordnung verändert, wir hatten vor der Pause etwas mehr Ballbesitz, sind aber nicht wirklich in die torgefährlichen Räume gekommen. Darmstadt hatte dann nach einem Standard die erste richtig gute Chance, wir hätten wenig später selbst das Tor machen können. Die erste Halbzeit war weitestgehend ausgeglichen. In der zweiten Halbzeit waren wir dann da und haben nach Standards zugeschlagen. In so einem Spiel, in dem sich die Teams größtenteils neutralisieren, ist so ein Dosenöffner extrem wichtig. Ab dem 2:0 hat man gesehen, dass wir nichts mehr hergeben werden. Wir haben sehr gut verteidigt und noch einen Konter nutzen können. 3:0 ist deutlich, das Spiel war nicht ganz so deutlich. Aber das ändert nichts daran, dass sich meine Mannschaft den Sieg verdient hat.
Fabian Holland:
Die Gegentore nach den Standards waren heute sicherlich der Knackpunkt. Wir haben in der Woche den Fokus darauf gelegt, dass Standards das Spiel entscheiden könnten. Umso bitterer ist es, dass wir es nicht verteidigt bekommen. Natürlich kann da immer mal einer reinfallen, aber nicht auf diese Art und Weise. Da müssen wir viel wacher sein. Wir hatten vor der Pause gute Ansätze, auch ein paar Chancen, da können wir auch 1:0 in Führung gehen. Nach dem 0:2 hat es Heidenheim sicherlich gut gespielt, aber wir selbst müssen es auch besser machen. Speziell mit zwei großen Spitzen können wir die Bälle viel früher und klarer reinbringen. Es ist uns nicht gelungen, noch einmal Druck zu erzeugen.