FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Die Lilien fiebern dem ersten Heimspiel der Saison entgegen. Am 2. Spieltag der 2. Bundesliga empfängt der SV Darmstadt 98 im Merck-Stadion am Böllenfalltor den SSV Jahn Regensburg (26.9., 13 Uhr). Zuvor fand am Donnerstagmittag (24.9.) das Mediengespräch mit Markus Anfang statt. Der Cheftrainer des SV 98 beantwortete den Journalisten Fragen zum Personal, zum kommenden Gegner und zur Tatsache, dass erstmals wieder Lilienfans am Bölle dabei sein werden.
… zum Personal:
Mathias Wittek ist als Langzeitverletzter nicht dabei. Er absolviert wieder Lauftraining. Doch nach so einer langen Verletzung sollte er sich die nötige Zeit nehmen. Und diese Zeit geben wir ihm. Aaron Seydel ist nach und nach wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Wir können aber noch nicht davon sprechen, dass er schon bei einhundert Prozent ist. Also müssen wir schauen, wie es im Abschlusstraining läuft. Bei ihm ist aber eher Vorsicht geboten. Immanuel Höhn ist acht Tage lang ausgefallen und hat ein paar Einheiten unter der Woche mitgemacht. Bei ihm müssen wir abwarten, wie es sich bis zum Samstag entwickelt. Ansonsten sind alle an Bord.
… zum kommenden Gegner:
Jahn Regensburg ist mit enormer Intensität gegen Nürnberg zurückgekommen. Sie haben immer wieder ein Zeichen gesetzt. Es wird ein intensives Spiel am Samstag – ähnlich wie gegen Sandhausen. Der Jahn hat viele robuste Spieler in seinen Reihen. Die ersten und zweiten Bälle gegen sie zu verteidigen, ist immer schwer. Zudem hat Regensburg mit Max Besuschkow einen Spieler, der sich auch immer wieder hinten die Bälle abholt, zwischen die beiden Innenverteidiger geht und von dort aus das Spiel eröffnet. Er ist ein guter Fußballer, ich kenne ihn noch aus Kiel. Aber bei Regensburg steht eine mannschaftlich geschlossene Einheit auf dem Feld, die als Team funktioniert sowie viel über Leidenschaft und Mentalität kommt.
… über die Lehren aus dem Sandhausen-Spiel und die Trainingswoche:
Die guten Ansätze müssen wir genauso wie die Probleme wahrnehmen. Uns hat gegen Sandhausen die Konsequenz vorm Tor gefehlt. Wir müssen wesentlich effektiver werden und mit unseren Chancen besser umgehen. Daran haben wir vermehrt unter der Woche gearbeitet. Insgesamt hatten wir eine gute und intensive Trainingswoche. Wir haben viel gegen den Ball gearbeitet, haben viele erste und zweite Bälle sowie das Anlaufverhalten trainiert. Wir müssen in der Lage sein, aus einem guten Defensivverbund heraus Spiele kontrollieren zu können und eben nicht so viele Gegentore zu bekommen. Daran mussten wir den Hebel ansetzen. Das haben wir getan und die Jungs haben es gut gemacht. Sie wollen besseren Fußball spielen, wollen besser verteidigen und konsequenter mit den Torchancen umgehen. Aber das Ganze braucht seine Zeit. Es ist ein Prozess. In diesem Prozess können Fehler passieren. Das müssen wir akzeptieren, ohne dass wir damit glücklich sind.
… über das Heimspiel vor Zuschauern:
Selbst 1.741 Zuschauer können einiges bewirken. Allein, dass wieder Zuschauer im Stadion sind, die hinter dir stehen, ist etwas Positives. Das wollen wir ausnutzen. Klar, wünscht man sich ein volles Stadion. Aber ich erhoffe mir, dass wir die entsprechende Unterstützung bekommen und bin mir sicher, dass das den Jungs helfen wird. Ich hoffe, dass es ein erstes Schritt ist, wieder vor vollen Rängen zu spielen. Dennoch steht die Gesundheit natürlich über allem. Wir müssen vernünftig mit dieser Situation umgehen und froh sein, dass wir überhaupt wieder vor Zuschauern spielen dürfen.