FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Zweiter Sieg in Folge: Die Lilien haben das Auswärtsspiel am 28. Spieltag der 2. Bundesliga gegen den FC Erzgebirge Aue mit 3:1 (1:1) gewonnen. Die entscheidenden Treffer für den SV 98 erzielten Tobias Kempe (19.) und Doppelpacker Serdar Dursun (72., 81.). Die Südhessen haben mit dem Auswärtserfolg die 40-Punkte-Marke geknackt und weisen nun 42 Zähler auf.
Mutig und offensiv starteten die Lilien in die Begegnung im Erzgebirgsstadion. Bereits nach zwei Minuten setzte Tobias Kempe im Sechzehner der Hausherren Mathias Honsak in Szene, dessen Hereingabe abgefälscht an den Pfosten klatschte. Doch die kalte Dusche folgte aus dem Nichts auf der Gegenseite: Matthias Bader verlor als letzter Mann unglücklich den Ball an Florian Krüger. Der Stürmer des FC Erzgebirge Aue schob freistehend vor Marcel Schuhen zur 1:0-Führung (8.) der Heimelf ein.
Der SV Darmstadt 98 ließ sich vom Rückstand jedoch nicht aus dem Konzept bringen und kam zur nächsten gefährlichen Möglichkeit, als Kempe (12.) über die linke Offensivbahn in den Strafraum zog und aus spitzem Winkel abschloss. Doch Aue-Keeper Robert Jendrusch parierte den strammen Schuss. Die Darmstädter setzten sich in der Folge in der Hälfte der Sachsen fest und pressten den Gegner früh. Die Belohnung folgte in Form eines Strafstoßes. Braydon Manu hatte zuvor einen Rückpass der Auer erahnt. Im Sechzehner war er vor Jendrusch an den Ball gekommen und schließlich vom Veilchen-Keeper zu Fall gebracht worden. Schiedsrichter Christof Günsch entschied zurecht auf Elfmeter, den Tobias Kempe (19.) trocken zum verdienten Ausgleich verwandelte.
Mehr von einer insgesamt munteren Partie hatten im Anschluss weiter die Südhessen, die zwischenzeitlich 68 Prozent Ballbesitz vorweisen konnten. Aber auch die Mannen aus dem Erzgebirge wagten sich vereinzelt nach vorne. Die Chance von Clemens Fandrich (24.) entschärften die Darmstädter im Abwehrverbund aber noch vor der Linie. Auf der anderen Seite setzte Serdar Dursun (26.) einen Kopfball nach Eckstoß knapp über den Querbalken. Das Duell blieb ansehnlich, viel Zug zum Tor entwickelte sich vor der Pause auf beiden Seiten allerdings nicht mehr.